Uni-Logo
Sektionen
Sie sind hier: Startseite Intern Archiv Forschungs- / Lehrprofil

Forschungs- und Lehrprofil

 Bib 2000x333

Der Arbeitsbereich Dogmatik und Liturgiewissenschaft sieht seine Aufgabe darin, bei der hermeneutischen Erschließung der christlichen Glaubenslehre in besonderer Weise auch den in der Liturgie gefeierten und gelebten Glauben der Kirche mit einzubeziehen, der – auf der Grundlage der Geschichte der Liturgie und ihrer gegenwärtigen Gestalt – Gegenstand der Liturgiewissenschaft ist. Als systematische Theologie haben es Dogmatik und Liturgiewissenschaft mit der Symbolik und Pragmatik des Glaubens zu tun, mit seiner Sprache, den sakramentlichen Feiern und ihren Zeichen, den gottesdienstlichen Handlungen und den Riten.

Forschungsschwerpunkte

  • Theologie und Liturgie der Eucharistie
  • Christologie
  • Eschatologie

 

Forschungsprojekte

  • Messbuchreformen im 20. Jahrhundert
  • Jesus Christus und die Frage nach dem leidenden Gott
  • Eucharistietraktate im Mittelalter:
    Ausgewählte Texte und Kommentar
  • Das Weihnachtsfest in Liturgie und Gesellschaft
  

 

Dogmatik

Aufgabe der Dogmatik ist die systematische Darstellung und Erläuterung der christlichen Glaubenslehre im Sinne ihrer wahrheitsverpflichteten und zeitgemäßen hermeneutischen Erschließung. Die Gliederung der Dogmatik nach Traktaten orientiert sich am inhaltlichen Aufbau des christlichen Glaubensbekenntnisses mit seinen einzelnen Artikeln: Gotteslehre, Schöpfungslehre/Theologische Anthropologie, Christologie/Soteriologie, Pneumatologie/ Gnadenlehre, Ekklesiologie/Mariologie, Eschatologie. Die Sakramentenlehre steht in Verbindung mit der Liturgie der sakramentlichen Feiern (vgl. Liturgiewissenschaft). Voran geht den einzelnen dogmatischen Traktaten eine Einführung in Selbstverständnis und Methoden der Dogmatik sowie in die christliche Glaubenslehre.

Lehre

Der Arbeitsbereich Dogmatik und Liturgiewissenschaft vertritt in der Lehre die folgenden dogmatischen Traktate in historischer und systematischer Perspektive:

  • Schöpfungslehre/Theologische Anthropologie
  • Christologie/Soteriologie
  • Eschatologie
  • (Sakramentenlehre vgl. Liturgiewissenschaft)

 

Liturgiewissenschaft

Die Liturgiewissenschaft ist ein Hauptfach (disciplina principalis) der Theologie (SC 16). Gegenstand der Liturgiewissenschaft ist der Glaube der Kirche im Medium seiner gottesdienstlichen Realisierung (sub specie celebrandi). Die Liturgiewissenschaft besitzt eine historische, systematische und praktische Dimension:
  • Die historische Liturgiewissenschaft untersucht, wie einzelne liturgische Elemente und die verschiedenen Ritusfamilien entstanden sind, hat es also mit der Rekonstruktion der liturgischen Wirklichkeit in der Geschichte zu tun.
  • Die systematische Liturgiewissenschaft beschäftigt sich mit der Sinn- und Feiergestalt der sakramentlichen Feiern im engeren Sinne sowie der übrigen gottesdienstlichen Feiern. Zur systematischen Liturgiewissenschaft gehört auch die „liturgische Anthropologie“, die nach den anthropologischen Voraussetzungen und Bedingungen gottesdienstlichen Handelns fragt.
  • Die praktische Liturgiewissenschaft hat als liturgische Wahrnehmungslehre die Aufgabe die konkrete gottesdienstliche Praxis zu reflektieren und zu ihrer Wahrnehmung und Beurteilung zu befähigen.

Lehre

Der Arbeitsbereich Dogmatik und Liturgiewissenschaft vertritt in der Lehre folgende Themen in historischer, systematischer und pastoralliturgischer Perspektive:

  • Einführung in die Liturgiewissenschaft (Theologie, Geschichte, Praxis)
  • Liturgie und Theologie der sakramentlichen Feiern
  • Liturgische Feiern im Rhythmus der Zeit (Kirchenjahr, Tagzeitenliturgie)
  • Sterbe- und Begräbnisliturgie
  • Wort-Gottes-Feiern und Benediktionen

 

  

 

  

Gruppe Herbst 2000x1333

Personen des Arbeitsbereiches

Bücher 2000x1000

Veröffentlichte Publikationen

Uni 2000x1500

 Veranstaltungen
 

 

Benutzerspezifische Werkzeuge