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Dogmatik

Der christliche Glaube handelt von der Versöhnung von Gott und Mensch, der Menschen untereinander und jedes Individuums mit sich selbst. Diese universale Botschaft ist mit dem Namen Jesus von Nazaret verbunden. Dementsprechend bildet die Beziehung von biblischer Offenbarung, geschichtlichem Bewusstsein und vernünftigem Denken das Zentrum der dogmatischen Reflexionen.

 

Dabei wird die Logik des Glaubens ausgehend von der griechisch-jüdischen Vorgabe, der patristisch-scholastischen Grundlegung und der neuzeitlichen Fortbestimmung bis hin zur modernen Transformation und zur postmodernen Dispersion kritisch herausgearbeitet.

Die Dogmatik erschließt die offenbar gewordene Überwindung des Todes, die im Laufe der Geschichte für die Gemeinschaft der Glaubenden, die Kirche, identitätsbildend und verbindlich geworden sind, im produktiven Dialog mit der eigenen Gegenwart, und macht sie für ein neues Selbstverständnis der Menschen des 21. Jahrhunderts im globalen Kontext fruchtbar.

Es geht um die geschichtsbewusste und zukunftsoffene Vergegenwärtigung des Christusereignisses, das ist: die Befreiung der Menschen aus selbstverschuldeter Unmündigkeit und die Eröffnung neuer Lebensmöglichkeiten des Einzelnen und der Gemeinschaft.

 siehe auch: Studium und Lehre oder Forschung

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