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Forschung

Forschungsschwerpunkte

Eine pragmatistische Pastoraltheologie (vom US-amerikanischen Pragmatismus bei William James und Charles Sanders Pierce herkommend)  hat zwei Charakteristika: Sie geht von konkreten Problemsituationen aus. Und sie sucht in Kooperation mit den Beteiligten nach innovativen Lösungen. Die spannendsten Fragen stellen sich dort, wo sich etwas verändert. Deshalb liegen die Scherpunkte unserer Forschung auf drei Ebenen:

a) Gesellschaftlich-soziale Transformationen: Wie ticken Leute heute?

Pastoraltheologie lässt sich nicht unabhängig von der Gesellschaft denken und entwickeln. Die Verwiesenheit auf die Gegenwart gehört zu den Signaturen des Faches. Daher liegt ein Schwerpunkt auf der Erforschung von Lebensstilen und Lebenslagen von Menschen heute.

b) Religiöse Transformationen: Wie verwandeln sich Religion und Glaube?

Charles Taylor spricht in seinem opus magnum „Ein säkulares Zeitalter“ von einer religiösen Supernova: Seit der Explosion der christlichen Sonne in der Neuzeit fülle sich der Kosmos mit weltanschaulichem Sternenstaub. Ein Schwerpunkt liegt auf der Suche nach den (ungewöhnlichen) Spuren dieser Supernova – und der Frage nach ihren Folgen für die religiöse Kommunikation, beispielsweise in der Predigt.

c) Kirchlich-organisationale Transformationen: Wo entpuppt sich Kirche heute?

Die Kirche befindet sich in einer Metamorphose: Weltweit wandelt sich ihre Gestalt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung „alter“ und „neuer“ pastoraler Orte - und auf der Frage, wie Innovation in der Pastoral gelingt.

zum Forschungsbericht der Universität Freiburg

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