Uni-Logo

Forschungsprojekte

 


"Tell me your story" – Über die Bedeutung von Religion in Biographien von jugendlichen Flüchtlingen und Migrant/-innen. Religionspädagogische Konsequenzen (drittmittelgefördert)


Das Forschungsprojekt geht von der Annahme aus, dass auch für jugendliche Flüchtlinge und Migrant/-innen Religion eine Rolle in der Konstruktion ihrer Identität spielte und spielt. Dies wird bei Muslim/-innen vermutlich noch stärker der Fall sein als bei Christ/-innen. Wenn diese Jugendlichen in Deutschland ankommen und sich hier eingewöhnen, treffen sie jedoch auf einen mindestens säkularen bzw. religionsdistanzierten Kontext. Dies löst Irritationen, Erstaunen oder schlimmstenfalls sogar rigide Abgrenzungen aus.
Das Forschungsprojekt will durch die Aufarbeitung der Rolle der Religion in Biographien von jugendlichen Flüchtlingen und Migrant/-innen einen Beitrag dazu leisten, Religion als Identitätsmarker bewusst zu machen und die friedensfördernde, orientierende und integrative Kraft der Religionen beim Integrationsprozess fruchtbar zu machen.
Daraus gilt es entsprechende religionspädagogische Konsequenzen für den Lernort Schule und die religiöse Bildungsarbeit allgemein zu ziehen. Forschungen darüber stehen noch in Gänze aus.

 

Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • Schambeck, Mirjam, Integration als Frage des Diskurses über Grundwerte?, in: Dies./Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Welche Werte braucht die Welt? Wertebildung in christli-cher und muslimischer Perspektive, Freiburg i. Br. 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam, Was religiöse Wertebildung zur Integration beitragen kann. Überle-gungen aus der christlichen Religionspädagogik, in: Dies./Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Welche Werte braucht die Welt? Wertebildung in christlicher und muslimischer Perspektive, Freiburg i. Br. 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam, Warum ein religiöses Wir-Gefühl nicht nur beruhigt. Religionspädagogische Orientierungen in der aktuellen Integrationsdebatte, in: ÖRF 24 (2016) H. 2, 51 – 60.
  • Schambeck, Mirjam/Rahner, Johanna (Hg.), Zwischen Integration und Ausgrenzung. Migration, religiöse Identität(en) und Bildung theologisch reflektiert, Münster 2011.


 


 


Interreligiöse Kompetenz als Dimension von Bildung (drittmittelgefördert)


Dass Deutschland immer mehr zum multikulturellen und multireligiösen Land wird, hat die Frage nach der Rolle der Religionen neu aufgeworfen und auch in der Religionspädagogik zu neuen Fragestellungen geführt. Seit den späten 1980er Jahren ist die Rede vom interreligiösen Lernen ein vieldiskutiertes Thema geworden. Zugleich läuft seit den Schulleistungsvergleichsstudien eine in Deutschland intensiv geführte Bildungsdebatte. Interessant ist, dass erste Versuche von religionspädagogischer Seite aus, grundlegende Kompetenzen religiöser Bildung zu formulieren, die interreligiöse Kompetenz zwar nennen, aber nicht näher bestimmen.
Das Projekt will aufbauend auf hermeneutisch verfahrenden, konzeptuellen Studien gegenwärtige Konzepte interreligiösen Lernens in der Religionsdidaktik sichten, auf ihre Schwerpunktsetzungen hin analysieren und mittels Studien zum Differenzdenken erweitern. Dieser hermeneutische Zugang wird durch empirisch-qualitative Untersuchungen zu dem sich in aller Munde befindlichen "Zauberwort" interreligiöse Kompetenz verschränkt. Ziel des Forschungsprojekts ist es zu klären, was es meint, zu interreligiöser Kompetenz zu befähigen. Insofern befördert das Projekt den Dialog der Religionen und entwickelt Leitlinien, wie religiöse Bildung in einer multikulturellen und multireligiösen Situation, die auch Deutschland zunehmend prägt, zu einem friedlichen Miteinander beitragen kann.

 


Auswahl an Veröffentlichungen zum Themen
  • Schambeck, Mirjam, Kein Glasperlenspiel! Interreligiöse Kompetenz politisch gewendet, religionspädagogisch buchstabiert und exemplarisch illustriert, in: Themen im Religionsunterricht. Hinduismus und Buddhismus, Freiburg i. Br. 2016, 4 – 11.
  • Schambeck, Mirjam, Interreligiöse Kompetenz – nötig wie nie: Eine Konzeptualisierung in praktischer Absicht, in: CIBEDO 2/2015, 55 – 61.
  • Schambeck, Mirjam, Nachholbedarf im Umgang mit Fremden. Überlegungen zur interreligiösen Kompetenz, in: HK 68 (2014) 28 – 32.
  • Schambeck, Mirjam, Interreligiöse Kompetenz. Basiswissen für Studium, Ausbildung und Beruf (= UTB M 3856), Göttingen 2013.
  • Schambeck, Mirjam, Was jemand können sollte, der sich dem Plural der Religionen stellt. Annäherungen an das Verständnis von interreligiöser Kompetenz, in: Hilberath, Bernd Jochen/Mendonca, Clemens (Hg.), Begegnen statt importieren. Zum Verhältnis von Religion und Kultur, Ostfildern 2011, 282-297.
    • engl. Ausgabe: How to Face the Plurality of Religions: Approaches to the understanding of interreligious competence, in: Mendonca, Clemens/Hilberath, Bernd Jochen (Ed.), Religion and Culture. A Multicultural Discussion, Pune 2011, 35-47.
  • Schambeck, Mirjam/Rahner, Johanna (Hg.), Zwischen Integration und Ausgrenzung. Migration, religiöse Identität(en) und Bildung theologisch reflektiert, Münster 2011. Darin: Schambeck, Mirjam, Multi-Kulti? – Kulturtheoretische, theologische und religionspädagogische Überlegungen, in: Schambeck, Mirjam/Rahner, Johanna (Hg.), Zwischen Integration und Ausgrenzung. Migration, religiöse Identität(en) und Bildung theologisch reflektiert, Münster 2011, 177-214.
  • Schambeck, Mirjam, Interreligiöse Kompetenz. Qualitativ-empirische Annäherungen an ein "Zauberwort" religiöser Bildung, in: Erwachsenenbildung 55 (2009) H. 4, 178-182.

 

 

 top


 

Religionspädagogisch-Katechetisches Projekt: Herausgabe der Buchreihe "Franziskanische Akzente" zs. mit Helmut Schlegel, Echter-Verlag Würzburg. (drittmittelgefördert)

  

Franziskanische Akzente.jpgKennzeichen postmoderner Lebenswelt ist u. a. ein mäandernder Religiositätsstil, der sich nach Transzendenz ausstreckt, eher Abstand von der jüdisch-christlichen Tradition nimmt und sich jenseits kirchlicher Sprache und Rituale verortet.
Trotz der kritischen Beurteilung allen Kirchlichen und der zunehmenden Abkoppelung der Spiritualitätsformen von der jüdisch-christlichen Gottesfrage erfährt die franziskanische Spiritualität ein hohes Maß an Beliebtheit.
Zudem hat die Namensgebung von Papst Franziskus sowie die mit dem Namen Franziskus verbundene Rückbesinnung der Kirche auf die Armen und einen bescheideneren Lebensstil auch das mediale Interesse vermehrt, Näheres über die franziskanische Spiritualität zu erfahren.
In dieser Buchreihe geht es darum, die franziskanische Spiritualität einem breiten Kreis von Leser/innen zu erschließen. Themen wie die Gottesfrage, die Bedeutung der Sakramente, menschliche Existenzvollzüge sollen theologisch konzise dargestellt und für heutige Lebensvollzüge relevant ausgesagt werden. Der Leser/innenkreis umfasst sowohl Theolog/innen (Einsatz in katechetischen Projekten in der Gemeindearbeit, Erwachsenenbildung etc.) als auch spirituell-religiös Interessierte.  

 

Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • Bd. 15: Schambeck, Mirjam, Unbehauste Heimat. Von der Sehnsucht nach einem Zuhause (= Franziskanische Akzente 15), Würzburg 2017 i. E.
  • Bd. 14: Link, Paulin, Der Sehnsucht Raum geben. Die Kunst der franziskanischen Wegbegleitung (= Franziskanische Akzente 14), Würzburg 2017 i. E.
  • Bd. 13: Neitzert, Jürgen, Muslime und Christen. Ein franziskanischer Blick auf den Islam (= Franziskanische Akzente 13), Würzburg 2017.
  • Bd. 12: Nicole Grochowina, Franziskus und Luther. Freunde über die Zeiten (= Franziskanische Akzente 12), Würzburg 2017.
  • Bd. 11: Schlegel, Helmut, Glaubensgeschichten sind Weggeschichten. Die Emmauserzählung als Modell christlicher Existenz (= Franziskanische Akzente 11), Würzburg 2016.
  • Bd. 10: Rotzetter, Anton, Alles auf den Kopf stellen – neue Wurzeln schlagen. Mit Franz von Assisi Schöpfung gestalten (= Franziskanische Akzente 10), Würzburg 2016.
  • Bd. 9: Dienberg, Thomas, Leiten – Von der Kunst des Dienens (= Franziskanische Akzente 8), Würzburg 2016.
  • Bd. 8: Federbusch, Stefan, Nachhaltig wirtschaften – gerecht teilen (= Franziskanische Akzente 8), Würzburg 2015.
  • Bd. 7: Schalück, Hermann, Prophetisch glauben. Aufbrüche in franziskanischer Spiritualität (= Franziskanische Akzente 7), Würzburg 2015.
  • Bd. 6: Kuster, Niklaus, Franz von Assisi – Freiheit und Geschwisterlichkeit in der Kirche (= Franziskanische Akzente 6), Würzburg 2015.
  • Bd. 5: Kreidler-Kos, Martina, Lebensmutig. Klara von Assisi und ihre Gefährtinnen (= Franziskanische Akzente 5,) Würzburg 2015.
  • Bd. 4: Bohl, Cornelius, Auf den Geschmack des Lebens kommen – Franziskanische Alltags-Spiritualität (= Franziskanische Akzente 4), Würzburg 2014.
  • Bd. 3: Kluitmann, Katharina, Wachsen – über mich hinaus (= Franziskanische Akzente 3), Würzburg 2014.
  • Bd. 2: Schlegel, Helmut, Die heilende Kraft menschlicher Spannungen (= Franziskanische Akzente 2), Würzburg 2014.
  • Bd. 1: Schambeck, Mirjam, Nach Gott fragen zwischen Dunkel und Licht (= Franziskanische Akzente 1), Würzburg 2014.
 

 top


 

Professionsforschung: Die Entwicklung von "teacher beliefs" in kulturwissenschaftlichen Fächern (2011 - 2013) (drittmittelgefördert)


Das Forschungsvorhaben dient der Eruierung von Fachkonzepten von Lehramtsstudierenden, Referendar/innen und jungen Berufseinsteiger/innen in kulturwissenschaftlichen Fächern, deren fachdidaktischen Leitideen, professionsbezogenen Selbstkonzepten und Fachkonzepten sowie der Erforschung der sozialisatorischen Quellen der "teacher beliefs".

Diese Studie gestaltet sich als drittmittelgefördertes Verbundprojekt unterschiedlicher Fachdidaktiken kulturwissenschaftlicher Fächer (Geschichtsdidaktik: Prof. Dr. Marko Demantowsky, RUB; Sportdidaktik: Prof. Dr. Antje Klinge, RUB sowie Lehrstuhl für Religionspädagogik: Prof. Dr. Mirjam Schambeck sf).

 

Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • Schambeck, Mirjam, Wie hältst Du’s mit der Empirie? Themen und Trends empirischer Forschung in der Religionspädagogik und ihre wissenschaftstheoretischen Implikationen, in: Demantowsky, Marko/Zurstrassen, Bettina (Hg.), Forschungsmethoden und Forschungsstand in den Didaktiken der kulturwissenschaftlichen Fächer, Bochum/Freiburg 2013, 71 –112.

 

 top


 

 

Initiierung und Intensivierung der bilateralen Kooperation mit der Jnana-Deepa Vidyapeeth – Pontificial University, Pune, Indien (2010 - 2011) (DFG-Projekt)


Die Kooperation dient dem wissenschaftlichen Austausch über das Verständnis interreligiöser Kompetenz und den Dialog der Religionen. Nähere Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen im Rahmen der Kooperation finden Sie hier.

 top

 


 

Biblisches Lernen – postmodern gewendet (drittmittelgefördert)


Nach wie vor gehört die Auseinandersetzung mit der Bibel zu den wichtigsten Inhalten der Religionsdidaktik. Eine gegenwärtige Bibeldidaktik muss sich den Herausforderungen der postmodernen Schüler/innenwelten stellen. Nur wo die Schüler/innen selbst als Fragende und Forschende zu Wort kommen, gelingt es, biblische Texte nicht als museale Dokumente vergangener Zeiten abzutun, sondern ihre orientierende und auch lebensverändernde Kraft in den Blick zu nehmen.
Den literaturtheoretischen Diskurs der Intertextualität aufgreifend wurde ein Konzept biblischen Lernens erarbeitet, das als bibeltheologische Didaktik firmiert. Dieser Ansatz soll helfen, biblisches Lernen in Unterrichtsforschungsprozessen zu analysieren und zu optimieren.
 

Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • Schambeck, Mirjam, Biblisches Lernen im Religionsunterricht (= Theologie im Fernkurs. Religionspädagogisch-katechetischer Kurs. Lehrbrief 14), Würzburg 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam, Biblische Facetten. 20 Schlüsseltexte für Schule und Gemeinde, Ostfildern 2017.
  • Schambeck, Mirjam, Wie träge Maschinen in Gang kommen. Plausibilisierungen und Profilierungen der bibeltheologischen Didaktik, in: RpB 75/2016, 43 – 51.
  • Schambeck, Mirjam, Biblisches Lernen im Religionsunterricht (= Theologie im Fernkurs. Religionspädagogisch-katechetischer Kurs. Lehrbrief 14), Würzburg 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam, Jakob, bibeldidaktisch, Sekundarstufe, in: Wissenschaftlich-Religionspädagogisches Lexikon im Internet. -> WiReLex
  • Schambeck, Mirjam, Berufungserzählungen AT und NT II, in: Wissenschaftlich-Religionspädagogisches Lexikon im Internet. -> WiReLex
  • Schambeck, Mirjam, Wenn nichts mehr bleibt – Psalm 88 mit dem Ansatz der bibeltheologischen Didaktik erschließen und umgekehrt, in: Bibel und Kirche 25 (2015) 93 – 100.
  • Schambeck, Mirjam, Bibeldidaktik, Grundfragen, in: Wissenschaftlich-Religionspädagogisches Lexikon im Internet               -> WiReLex
  • Schambeck, Mirjam, Wenn in Worten Tiefe wohnt. Überlegungen zum biblischen Lernen, in: Cardo 12/2014.
  • Schambeck, Mirjam, Bibeltheologische Didaktik, in: Zimmermann, Mirjam/Zimmermann Ruben (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Stuttgart 2013, 437 – 444.
  • Schambeck, Mirjam, Wenn Leben sich in Texte webt … Der Ansatz der bibeltheologischen Didaktik, in: Klie, Thomas/Merkel, Rainer/Dietmar, Peter (Hg.), Performative Religionsdidaktik und biblische Textwelten, Loccum 2012, 79-87.
  • Schambeck, Mirjam, Bibeltheologische Didaktik. Biblisches Lernen im Religionsunterricht, Göttingen 2009.
  • Schambeck, Mirjam, Biblisches Lernen postmodern gewendet: Das Konzept einer bibeltheologischen Didaktik als Impuls, in: rhs 52 (2009) H. 3, 182-191.

 

 top


 

Religion als Dimension von Bildung - religionspädagogische Einmischungen im laufenden Bildungsdiskurs (drittmittelgefördert)

Bildung ist spätestens seit dem PISA-Schock aus dem Jahr 2000 zum Thema schlechthin in Deutschland geworden. Seitdem gibt es viele Debatten über Bildungsstandards und Kompetenzen, über die Umgestaltung von Lehr- in Bildungspläne und die bessere Etablierung von Evaluierungssystemen im Bildungsbereich, um nur einige Stichworte zu nennen.

Die Studien versuchen ausgehend von den klassischen Bildungstheoretikern und Bildungstheorien Potenziale von Bildung aufzudecken, die im derzeitigen Diskurs zu kurz kommen. Daraus soll ein theologisch positionierter Bildungsbegriff entworfen werden, der darauf aufmerksam macht, dass Bildung mehr ist als Qualifikationen und Kompetenzen und die Balance zwischen Qualifikations- und Identitätslernen (wieder) herzustellen versucht. Genuines Anliegen ist es, mittels eines mehrperspektivischen Zugangs zu verdeutlichen, "warum Bildung Religion braucht" und umgekehrt.

 
Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • Schambeck, Mirjam/Schröder, Bernd, Auf dem Weg zu einer Didaktik konfessionell-kooperativer Lernprozesse, in: Lindner, Konstantin/Schambeck, Mirjam/Simojoki, Hen-rik/Naurath, Elisabeth (Hg.), Zukunftsfähiger Religionsunterricht. Konfessionell – kooperativ – kontextuell, Freiburg i. Br. 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam, Vom "Zauberwort" Kooperation, seinen fachdidaktischen und (schul-)pädagogischen Varianten und was es für heute und morgen austrägt, in: Lindner, Konstan-tin/Dies./Simojoki, Henrik/Naurath, Elisabeth (Hg.), Zukunftsfähiger Religionsunterricht. Konfessionell – kooperativ – kontextuell, Freiburg i. Br. 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam, Για ποιον λόγο οι μετανεωτερικές κοινωνίες δεν μπορούν να αρνηθούν το Ομολογιακό Μάθημα των Θρησκευτικών – Θρησκειοπαιδαγωγική θεώρηση και παραδείγματα. [Warum postmoderne Gesellschaften vom konfessionellen Religionsunterricht porfitieren können – Religionspädagogische Begründungen und Beispiele]. Überset-zung auf Griechisch: Stogiannidis, Athanasios, in: SYNTHESIS. E-Journal of the Faculty of Theology of A.U.TH, Vol. 5, No.1 (2016), i.E. (URL: http://ejournals.lib.auth.gr/synthesis).
  • Schambeck, Mirjam, Hilfe! Muss ich dauernd von Gott reden? Warum es lohnt, Positionalität im Religionsunterricht weiter zu fassen. Auch ein Beitrag zur Debatte um den bekenntnisorientierten und religionskundlichen Religionsunterricht, in: Verburg, Winfried (Hg.), Wel-che Positionierung braucht religiöse Bildung?, München 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam, Zwischen Schulterzucken, Exotik und Revival. Religion in postmodernen Zeiten ausgelotet für religiöse Bildungsprozesse, in: IRP. Impulse für die Pastoral, Freiburg i. Br. 2016, 7 –10.
  • Schambeck, Mirjam, Der Religionsunterricht als Lernort religiöser Differenz in einer plural gewordenen Gesellschaft, in: RpB 74/2016, 93 –104.
  • Schambeck, Mirjam, Warum das Listensammeln nicht nur Zeitvertreib ist. Pluralität als Herausforderung für die Religionspädagogik, in: unterwegs (2016) H. 1, 3 – 9.
  • Schambeck, Mirjam, Religion in der Schule? Gründe für einen bekenntnisgebundenen Religionsunterricht, in: StdZ 233 (2015), 544 – 554.
  • Schambeck, Mirjam, Religiöse Welterschließung – mehr als ein mäanderndes Phänomen. Plädoyer für eine positionelle Auseinandersetzung mit Religion, in: RpB 69/2013, 53 – 64.
  • Schambeck, Mirjam, Erfahrungseröffnendes religiöses Lernen – Klärungen zum performativen Religionsunterricht, in: Mitteilungen. Zeitschrift der Religionslehrerinnen und -lehrer der Erzdiözese Salzburg o. Jg. (2013) H. 1, 3 –5.
  • Schambeck, Mirjam, Wann gelingen religiöse Lernprozesse?, in: KatBl 137 (2012), 440 – 447.
  • Schambeck, Mirjam, Warum Bildung Religion braucht. Konsequenzen für religiöse Bildungsprozesse, in: Kropač, Ulrich/Langenhorst, Georg (Hg.), Religionsunterricht und der Bildungsauftrag der öffentlichen Schule, Donauwörth 2012,   84 – 96.
  • Schambeck, Mirjam, Was bedeutet "religiös kompetent" zu sein?, in: KatBl 136 (2011) 132-140.
  • Schambeck, Mirjam, Warum Bildung Religion braucht … Religionspädagogische Einmischungen in bildungspolitisch sensiblen Zeiten, in. Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 9 (2010) H. 1, 249-263.

 

 top


 

Die Gottesfrage in der Postmoderne kommunizieren: Mystagogisches Lernen


Die Bedingungen haben sich geändert, heute von Gott zu reden. Kirche und christliche Theologie können für sich nicht mehr das Monopol auf dem "Markt der Weltdeutungen" beanspruchen. Das hat auch Auswirkungen auf die Gestalt religiöser Erziehung und Bildung. Der Fokus des Forschungsprojekts liegt darauf zu fragen, wie die Kommunikation der Gottesfrage heute vonstatten gehen kann und wie von da aus religiöse Lern- und Bildungsprozesse auszurichten sind. Diese Frage wird anhand des Diskurses um Mystagogie und mystagogisches Lernen angegangen. Damit wird ein Thema aufgegriffen, das in den verschiedensten Disziplinen der Theologie seit den 1980er Jahren geführt wird. Durch eine Analyse der theologiegeschichtlichen und systematisch-theologischen Grundlagen von Mystagogie (Mystagogie in der Alten Kirche, bei Bonaventura, bei Karl Rahner, in der Exerzitientheologie) sowie der religionspädagogischen Akzentuierungen wird ein breites Spektrum mystagogischer Ansätze reflektiert. Auf der Basis dieser Überlegungen wird ein eigenes Konzept religiöser Bildung entwickelt, das das mystagogische Lernen als eine Perspektive religiöser Bildung vorstellt.

Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • Schambeck, Mirjam, "I like these lessons because they are more personal". Mystagogical learning – an approach to open religious Education for (religious) experiences, in: Riegel, Ulrich (Ed.), Religious Education and religious experience, Münster 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam, Mystagogie, in: Porzelt, Burkard/Schimmel, Alexander (Hg.), Strukturbegriffe der Religionspädagogik, Bad Heilbrunn 2015, 147 – 152.
  • Schambeck, Mirjam, Ganz Gott und Mensch?! Chalkedon updated. Christologische Konzepte Jugendlicher im Gespräch mit der Christologie, in: Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Keine Angst vor Inhalten! Systematisch-theologische Themen religi-onsdidaktisch erschließen, Freiburg i. Br. 2015, 232 – 254.
  • Schambeck, Mirjam, Mystik – Von Himmelstürmern und Erdverliebten. Grundlagenwissen für katechetische Lernprozesse, in: Materialbrief Praxis Katechese, KatBl 141 (2016) H. 1, 3 – 10.
  • Schambeck, Mirjam, Das Kreuz zwischen theologischer Lehre und existentieller Irrelevanz. Religionsdidaktische Problematisierungen, in: Knop, Julia/Nothelle-Wildfeuer, Ursula (Hg.), Kreuz-Zeichen, Mainz 2013, 307 – 319.
  • Schambeck, Mirjam, Auschwitz kann man nicht denken, Auschwitz müssen wir erinnern – Herausforderungen und Prinzipien der Holocaust-Education im religionspädagogischen Kontext, in: Lindner, Konstantin/Kabus, Andrea/Bergold, Ralph u. a. (Hg.), Erinnern und Erzählen. Theologische, geistes-, human- und kulturwissenschaftliche Perspektiven, Bamberg 2013, 377 –391.
  • Schambeck, Mirjam, Heute nach Gott fragen in der Katechese, in: Kaupp, Angela/Leimgruber, Stephan/Scheidler, Monika (Hg.), Handbuch der Katechese. Für Studium und Praxis, Freiburg i. Br. 2011, 223-235.
  • Schambeck, Mirjam, Mystagogisches Lernen, in: Hilger, Georg/Leimgruber, Stephan/Ziebertz, Hans-Georg, Religionsdidaktik. Ein Leitfaden für Studium, Ausbildung und Beruf, Neuausgabe, München 2010, 410-415.
  • Schambeck, Mirjam, Mystagogisches Lernen. Zu einer Perspektive religiöser Bildung (= Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge 62), Würzburg 2006.

 

 top


 

Studien zur Erforschung der Religiosität Jugendlicher (drittmittelgefördert)


 
Die Studien dieses Forschungsprojekts zeichnen sich allesamt durch ihr qualitativ-empirisches Vorgehen aus. Sie versuchen mittels gezielter Fragestellen bezüglich wichtiger existentieller Themen wie der Leidfrage, der Sinnfrage, der Frage nach dem Tod und was danach kommt, das Sinnverstehen und die Weltdeutungen von Jugendlichen zu erhellen. Aufgrund dieser empirischen Vergewisserungen sollen religionspädagogische Konsequenzen überlegt werden, die darauf zielen, Jugendliche bei diesen Fragen zu begleiten.
 
  
 

Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • Schambeck, Mirjam, Religion in Kitas thematisieren. Theologisieren mit Kindern zwischen Konstruktion und Instruktion, in: Religion im Freispiel. IRP Impulse, Freiburg i. Br. 2015, 12 –16.
  • Schambeck, Mirjam, "Das ist ein durchsichtiges Paket, was überall durch kann". Prinzipien des Theologisierens mit (religionsfernen) Kindern (= Jahrbuch für Kindertheologie 13) Stuttgart 2014, 44 –53.
  • Schambeck, Mirjam, Die Frage nach Sinn und Glück – Zwischen horizontalen Lösungen und soteriologischen Chiffren. Empirische Erkundungen und religionspädagogische Über-legungen, in: IRP Impulse: themen im Religionsunterricht. Sinn und Glück, Freiburg i. Br. 2014, 14 – 20.
  • Schambeck, Mirjam, Die Gottesthematik bei Jugendlichen – unvermittelbar mit der christlichen Gottesrede?, in: themen im Religionsunterricht. Der Dreieine, Freiburg i. Br. 2012, 62 – 67.
  • Schambeck, Mirjam, Zum Umgang mit Tod und Sterben bei Jugendlichen, in: Breitsame-ter, Christof (Hg.), Handbuch Notfallseelsorge, Münster 2012, 166 – 174.
  • ­Schambeck, Mirjam, Vom "geschlossenen eschatologischen Bureau" zum "Wetterwinkel in der Theologie" und wieder zurück. Religionspädagogische Überlegungen, was die letzten Fragen zu lernen geben, in: Breitsameter, Christof (Hg.), Hoffnung auf Vollendung. Christliche Eschatologie im Kontext der Weltreligionen, Münster 2012, 207 – 228.
  • Schambeck, Mirjam, Was das Theologisieren mit Kindern über das Geschäft der (Praktischen) Theologie und das Verständnis des Religionsunterrichts verrät. Bausteine einer Wissenschaftstheorie, in: Mette, Norbert/Sellmann, Matthias (Hg.), Religionsunterricht als Ort der Theologie (= Quaestiones Disputatae 247) Freiburg i. Br. 2012, 265 – 283.
  • Schambeck, Mirjam, Auferstehungs-(Nicht-)Glaube von Jugendlichen und christliche Auferstehungsbotschaft? Impulse für ein mögliches Gespräch in religionspädagogischer Absicht, in: Söding, Thomas (Hg.), Tod und Auferstehung Jesu. Theologische Antworten auf das Buch des Papstes, Freiburg/Basel/Wien 2011, 237 – 257.
  • Schambeck, Mirjam, Die Sinnfrage als Gewand der Gottesfrage bei Jugendlichen? Eine qualitativ-empirische Untersuchung zur Erforschung der Religiosität Jugendlicher, in: rhs 52 (2009) 362-375.

 

top


 

Differenzierungen im Bereich der Religionsdidaktik - Korrelation

 

Zu den prominentesten religionspädagogischen Konzeptionen zählt zweifelsohne die Korrelationsdidaktik, die lange nahezu unhinterfragt – den systematisch-theologischen Grundgedanken der Korrelation aufnehmend und didaktisch weiterdenkend – als die Bedingung der Möglichkeit einer subjekt- und lebensweltorientierten Religionspädagogik bzw. Religionsdidaktik galt. Nach einer kritischen Dekonstruktionsphase, in welcher u.a. nicht weniger als der „ehrenhafte[…] Abgang“ (R. Englert) der Korrelationsdidaktik gefordert wurde, wechseln sich in der aktuellen religionspädagogischen Debatte Erneuerungsversuche (u.a.: semiotisch/abduktiv; alteritätsdidaktisch; dekonstruktivitisch) mit neuen Vorschlägen einer religionsdidaktischen Grundausrichtung ab.
Vor diesem spannungsvollen Hintergrund erhellen die Studien dieses Forschungsprojektes zum einen die (fundamental-)theologischen bzw. hermeneutischen Grundlagen der Korrelation(sdidaktik), bieten materiell-konkrete Ausbuchstabierungen und entwickeln Erweiterungen des Korrelationsgedanken im Hinblick auf religiöse Lern- und Bildungsprozesse. Zum anderen erarbeiten sie – geerdet durch empirische Erkundungen – Konkretionen, wie Korrelationsprozesse kriteriengeleitet geplant, reflektiert sowie evaluiert werden können.
 
Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • Schambeck, Mirjam, Θεολογικά Θέματα και η Διδακτική των Θρησκευτικών – Για ποιον λόγο το θεολογικό μοντέλο της Συσχέτισης (Συνάντησης) δεν έχει “ξοφλήσει” [Theologische The-men und die Religionsdidaktik – Warum Korrelation nicht ausgedient hat]. Übersetzung auf Griechisch: Stogiannidis, Athanasios, in: SYNTHESIS. E-Journal of the Faculty of Theology of A.U.TH, Vol. 5, No.1 (2016), i.E.  (URL: http://ejournals.lib.auth.gr/synthesis).
  • Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Keine Angst vor Inhalten! Systematisch-theologische Themen religionsdidaktisch erschließen, Freiburg i. Br. 2015.
  • Schambeck, Mirjam, Korrelationskonturen. Von der Weite des Korrelationsgedankens, eingeschlichenen Missverständnissen und "Chiffren" als Brücke zwischen Lebensdeutungen und Glaubenstraditionen, in: Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Keine Angst vor Inhalten! Systematisch-theologische Themen religionsdidaktisch erschließen, Freiburg i. Br. 2015, 40 – 66.
  • Schambeck, Mirjam, Vom Containerbegriff "Korrelation" zum Planungsinstrument für Unterricht. Zu einer Operationalisierung von Korrelationsprozessen, in: Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Keine Angst vor Inhalten! Systematisch-theologische Themen religionsdidaktisch erschließen, Freiburg i. Br. 2015, 67 – 89.
  • Schambeck, Mirjam, Ganz Gott und Mensch?! Chalkedon updated. Christologische Konzepte Jugendlicher im Gespräch mit der Christologie, in: Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Keine Angst vor Inhalten! Systematisch-theologische Themen religionsdidaktisch erschließen, Freiburg i. Br. 2015, 232 – 254.
  • Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine, Was bleibt (offen)? In, out, or what? Zum Potenzial und Anspruch, theologische Themen im Religionsunterricht zu erschließen, in: Dies., (Hg.), Keine Angst vor Inhalten! Systematisch-theologische Themen religionsdidaktisch erschließen, Freiburg i. Br. 2015, 375 – 389.
  • Schambeck, Mirjam, Die Frage nach Sinn und Glück – Zwischen horizontalen Lösungen und soteriologischen Chiffren. Empirische Erkundungen und religionspädagogische Überlegungen, in: IRP Impulse: themen im Religionsunterricht. Sinn und Glück, Freiburg i. Br. 2014, 14 – 20.
  • Schambeck, Mirjam, "Wir kennen das aus Zombifilmen oder so". Eine unterrichtspraktisch inspirierte Kriteriologie gelingender Korrelationsprozesse, in: Büttner, Gerhard/Mendl, Hans/Reis, Oliver u. a. (Hg.), Religionsunterricht planen (= Jahrbuch für konstruktivistische Religionsdidaktik 5) Donauwörth 2014, 71-84.
  • Schambeck, Mirjam, Reli-Lehrer/in sein zwischen Lehre und Leere? – Wie eine korrelative Theologie das Verhältnis von Theologie und Spiritualität klären könnte. Auch eine Frage nach der Beziehung von Lehramt und Glaubenssinn, in: Knapp, Markus/Söding, Thomas (Hg.), Glaube in Gemeinschaft. Autorität und Rezeption in der Kirche, Freiburg i. Br. 2014, 241 – 258.
  • Schambeck, Mirjam, Vom "geschlossenen eschatologischen Bureau" zum "Wetterwinkel in der Theologie" und wieder zurück. Religionspädagogische Überlegungen, was die letzten Fragen zu lernen geben, in: Breitsameter, Christof (Hg.), Hoffnung auf Vollendung. Christliche Eschatologie im Kontext der Weltreligionen, Münster 2012, 207 – 228.

                                           top


Differenzierungen im Bereich der Religionsdidaktik - Inklusion

Inklusion ist längst zu einem geläufigen und zugleich heiß diskutierten Begriff u.a. in der Politik, der Gesellschaft, der Pädagogik und auch der Religionspädagogik sowie in der konkreten Bildungspraxis bei Erzieher/innen sowie Lehrer/innen geworden. Diese Selbstverständlichkeit bedeutet jedoch keineswegs eine konzeptionelle Klarheit. Vor diesem Hintergrund bearbeiten die Studien dieses Forschungsprojekts den komplexen Diskurs über Inklusion und bieten entscheidende theologische sowie (religions-)pädagogische Orientierungen.

 
Auswahl an Veröffentlichungen zum Thema
  • ­Schambeck, Mirjam, Inklusion – religionspädagogische Einwürfe in bildungspolitisch sensib-len Zeiten, in: Linder, Heike/Tautz, Monika (Hg.), Heterogenität und Inklusion. Herausforde-rungen für die Religionspädagogik. Theorieband (= Kölner Studien zur Religionspädagogik 2), Münster u.a. 2017 i. E.
  • Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Inklusion!? Religionspädagogische Einwürfe, Freiburg i. Br. 2014.
  • Schambeck, Mirjam, Inklusion – eine Fundamentalkategorie auf der Suche nach ihrer praktischen Umsetzung, in: Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Inklusion!? Religionspädagogische Einwürfe, Freiburg i. Br. 2014, 23 – 52.
  • Schambeck, Mirjam, Verschiedenheit gestalten – Wie ein theologisches Differenzmodell Inklusion religionspädagogisch entstresst, in: Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Inklusion!? Religionspädagogische Einwürfe, Freiburg i. Br. 2014, 186 –205.
  • Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine, Inklusion religionspädagogisch befürwortet, hinterfragt, differenziert: Zehn Thesen, in: Schambeck, Mirjam/Pemsel-Maier, Sabine (Hg.), Inklusion!? Religionspädagogische Einwürfe, Freiburg i. Br. 2014, 285 – 298.

 top

Benutzerspezifische Werkzeuge