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Forschungsgruppe "Russische Philosophie"

 

 


Kontakt


  • Postanschrift:
Prof. Dr. Ludwig Wenzler
Katholische Akademie Freiburg
Postfach 947
D - 79009 Freiburg i.Br.

 

  • Telefon:
+49 (0) 761 / 31918 - 0

 

  • Telefax:
+49 (0) 761 / 31918 - 11

 

  • Internet:
  • E-Mail:

 



Ziel und Struktur der Forschungsgruppe


Die Forschungsgruppe »Russische Philosophie« ist ein nicht-institutioneller Zusammenschluß von Personen, die wissenschaftlich auf dem Gebiet der russischen Philosophie arbeiten. Die Gruppe besteht seit 1990 aufgrund privater Initiative. Derzeit gehören der Gruppe über 100 Mitglieder an.

Für die Mitgliedschaft genügt die Anmeldung beim Leiter der Gruppe. Es wird gebeten, die genaue Adresse, nach Möglichkeit sowohl die Dienst- wie die Privatanschrift, die Telefon- und Faxverbindungen sowie die E-mail-Adresse anzugeben. Die Mitglieder erhalten eine Liste der Adressen, um gegebenenfalls miteinander Kontakt aufnehmen zu können. - Die Mitgliedschaft kann jederzeit durch einfache Erklärung beendet werden.

Es sollte unser Interesse sein, möglichst viele Kollegen, die sich wissenschaftlich mit russischer Philosophie befassen, zur Mitarbeit zu gewinnen. Vielleicht gelingt es auf diese Weise, allmählich doch mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für die dringend notwendige Beschäftigung mit russischer Philosophie und vor allem für ausgedehntere Kontakte mit den Kollegen aus Russland und Osteuropa zu erreichen. Ebenso wichtig ist die gegenseitige Information (etwa via Rundbrief) über die Aktivitäten der einzelnen.

In der Regel findet einmal jährlich ein Arbeitstreffen in Freiburg statt. 1994 veranstaltete die Gruppe in Innsbruck ein Internationales Symposium zum Thema »Russisches Denken im europäischen Dialog«. Die Beiträge des Symposiums wurden im April 1998 veröffentlicht.

Kollegen aus Russland und Osteuropa, die sich zur Zeit der Arbeitstreffen gerade in Deutschland aufhalten, sind als Gäste herzlich willkommen. Weitere Kontakte zu Kollegen in Rußland und Osteuropa sollten jedoch über die einzelnen Mitglieder laufen. Es ist für den Sprecher der Gruppe leider nicht durchführbar, solche Kontakte quasi institutionell und flächendeckend zu pflegen.
 



Aktuelle Informationen


20. Rundbrief: März 1998

Sehr geehrte Damen und Herren,

als wichtistes Ereignis für unsere Forschungsgruppe in diesem Jahr ist sicher die große Solov'ev-Tagung vom 15. bis 18. Sept. 1998 in Nijmegen zu betrachten. Das vorläufige Programm dieser Tagung sowie ein Blatt mit Informationen und zur Anmeldung sind beigefügt. Unser Kollege Dr. Evert van der Zweerde mit seinen Mitarbeitern hat hier ein großartiges Unternehmen auf den Weg gebracht, zu dem wir ihn schon im voraus beglückwünschen können. Im Programm tauchen bereits mehrere Mitglieder unserer Gruppe als Vortragende auf. Es wäre sehr schön, wenn wir möglichst zahlreich an dieser Tagung teilnehmen könnten. Unser jährliches Arbeitstreffen wollten wir ja mit dieser Tagung verbinden.

Die Arbeitsgruppe wird deshalb am Mittwoch, den 16. Sept. 1998, um 19.30 Uhr, eine eigene Sitzung abhalten; ansonsten ist vorgesehen, die nötigen Kontakte während der Tagung selbst zu pflegen.

Eine von der Comunità Monastica di Bose veranstaltete Tagung zum Thema „L''autunno della Santa Rus'. Santità e spiritualità in Russia in un tempo di crisi e persecuzione (1917-1945)findet leider fast gleichzeitig, nämlich vom 16. bis 19. Sept. 1998, statt; einige Mitglieder der Forschungsgruppe werden auch dort als Referenten mitwirken.

Hingewiesen sei auf die Tagung der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung, die unter dem Titel „"Die Sichtbarkeit des Unsichtbaren" vom 23. bis 26. Sept. 1998 in Leuven stattfindet. Einige Mitglieder der Forschungsgruppe gehören zugleich dieser Gesellschaft an. Das Programm der Tagung kann bei der Sekretärin der Gesellschaft, Frau Dr. Antje Kapust, angefordert werden (Ruhr-Univ. Bochum, Inst. f. Philos., Universitätsstr. 150, 44780 Bochum; Tel. 0234 - 700 47 23; Fax 97 118 20; e-mail: Antje.Kapust@ruhr-uni-bochum.de).

Schon vorher, nämlich vom 25. bis 27. Juni 1998, organisiert Prof. Dr. Klaus Städtke, zusammen mit Dirk Uffelmann, an der Universität Bremen eine Tagung über die Entwicklung der Philosophie in der Sowjetunion und unter (post)sozialistischen Bedingungen sowie über die speziellen Formen der Rezeption westlichen philosophischen Denkens. Die Tagung wird öffentlich sein. Für weitere Informationen wende man sich an

Prof. Dr. Klaus Städtke/Dirk Uffelmann
Kulturgeschichte Osteuropas
Universität Bremen
Postfach 33 04 40
28334 Bremen;
e-mail: kultost1@zfn.uni-bremen.de; fax 0421 - 218 2023.


Der Band mit den Referaten unserer Tagung 1994 in Innsbruck, Russisches Denken im europäischen Dialog, herausgegeben von Frau Prof. Dr. Maria Deppermann, wird im April erscheinen. Ein Info-Blatt ist beigefügt. Es versteht sich von selbst, dass wir nach Möglichkeit den Band für uns selbst bestellen und uns ansonsten nach besten Kräften für seine Verbreitung einsetzen.

Dieser Rundbrief sowie die Beilagen wird an jene Mitglieder, die eine e-mail-Adresse haben, als attachement übermittelt. Dies erspart einiges an Papier- und Portokosten. Deshalb bitte ich jene, die sich eine e-mail-Adresse neu zugelegt oder ihre bisherige Verbindung noch nicht mitgeteilt haben, diese Adresse anzugeben. Wie bereits ausgemacht, werden die Adressen der Mitglieder jedoch nicht auf der Internet-Seite veröffentlicht. Wer eine Mitgliederliste mit den neuesten Angaben braucht, möge diese jeweils anfordern.

Als neue Mitglieder dürfen wir u. a. Frau Svetlana Geier, Freiburg; Prof. Dr. Viktor Horn Freiburg; willkommen heißen.

Zuletzt darf ich mich wieder sehr herzlich für freundliche Zuschriften und für die Zusendung von Sonderdrucken und informativen Materialien bedanken.

Mit guten Wünschen grüße ich Sie

Ihr

Prof. Dr. Ludwig Wenzler

 



Tagungsband "Russisches Denken im europäischen Dialog "
StudienVerlag Innsbruck–Wien (Neuerscheinung)

Russisches Denken im europäischen Dialog

Russische Philosphie ist noch immer ein weißer Fleck auf der geistigen Landkarte Europas. Klischees von Russland, das mit der „Elle des Verstandes" nicht meßbar sei, müssen entschlossen dekonstruiert werden. Das geschieht im vorliegenden Band, der den Kongreß „Russisches Denken im europäischen Dialog" dokumentiert. 14 Wissenschaftler aus 9 Ländern erläutern Wechselbeziehungen zwischen Philosophie und Denkmodellen aus Religion, Politik, Kunst und Literatur in der philosophischen Kultur Russlands im Vergleich mit Westeuropa. Für das Gespräch zwischen den Kulturen ist Österreich als Drehscheibe zwischen Ost und West besonders prädestiniert.

Die Herausgeberin des Bandes, Maria Deppermann, ist Vorstand des Instituts für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, dem einzigen mit Schwerpunkt Osteuropa im deutschen Sprachraum.

Maria Deppermann (Hrsg.): Russisches Denken im europäischen Dialog

368 Seiten

ISBN 3-7065-1149-5
 



Mitgliedsbeitrag


Von jenen, die eine feste Anstellung haben bzw. über eigenes Einkommen verfügen, wird zur Deckung der Unkosten ein Jahresbeitrag von DM 30,-- erbeten (zahlbar an: Katholische Akademie Freiburg, Konto 88944-757 bei der Postbank Karlsruhe, BLZ 660 100 75, Betreff: AG Russ. Phil.; auf Wunsch Spendenbescheinigung).


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