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Monografien von Mitgliedern der Fakultät


2013

Konfessionelle Krankenhäuser: Strategien - Profile – Potenziale

Hrsg. v. Klaus Baumann; Johannes Eurich; Karsten Wolkenhauer. Stuttgart: Kohlhammer, 2013

978-3-17-022651-7

Christliche Krankenhäuser unterliegen den gleichen Rahmenbedingungen wie Häuser in privater und öffentlicher Trägerschaft - nicht wenige Herausforderungen stellen sich ihnen allerdings in zugespitzter Form. Christliche Identität und Prägung erscheinen dabei bisweilen als zusätzliche Anforderung, bisweilen auch als Pfund, mit dem sich wuchern lässt. In welche Zukunft steuern konfessionelle Krankenhäuser? Was kennzeichnet erfolgreiche Strategien? Wie kann dabei ihr christliches Profil zur Geltung kommen? Der Band greift diese Fragen auf und zeigt, welche Perspektiven sich kirchlichen Krankenhäusern bieten, um auf Veränderungen im Gesundheitswesen angemessen reagieren zu können.

 

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Der Kirchenaustritt : rechtliches Problem und pastorale Herausforderung

Hrsg. v. Georg Bier. Freiburg im Breisgau; Basel; Wien: Herder, 2013

978-3-451-30903-8

Kann man nach staatlichem Recht aus der katholischen Kirche »austreten« und trotzdem weiter zur Glaubensgemeinschaft gehören? Die neu entfachte Debatte führen Experten aus Theologie und Rechtswissenschaft fort. Sie erörtern religionssoziologische, dogmatische, pastorale, kirchen- und staatskirchenrechtliche Aspekte, fragen nach der Situation in Österreich, der Schweiz sowie in den Evangelischen Landeskirchen und entwerfen so ein facettenreiches Bild des Kirchenaustritts.
Mit Beiträgen von Georg Bier, Rainer Bucher, Monika Eberhardt, Michael N. Ebertz, Martin Grichting, Gerald Gruber, Stephan Haering OSB, Michael Himmelsbach, Stephanie Klein, Anna Lang, René Löffler, Martin Löhnig, Norbert Lüdecke, Stefan Muckel, Elke Pahud de Mortanges, Mareike Preisner, Jörg Winter, Andreas Wollbold.

 

Das Konstanzer Konzil 1414–1418: Weltereignis des Mittelalters: Essays

Hrsg. von Karl-Heinz Braun u.a. Stuttgart: Theiss-Verl. 2013

978-3-8062-2849-6

Ein Papst in Rom, ein Papst in Avignon, ein Papst in Pisa – diese untragbare Situation wollte Kaiser Sigismund nicht länger hinnehmen. Er rief ein Konzil in Konstanz ein, das die Christenheit wieder vereinen und endlich die brennenden Fragen der Kirche zu Anfang des 15. Jahrhunderts angehen sollte: die Ketzerei und die Missstände, die den Ruf nach Reformen immer lauter werden ließen. Drei Jahre später erhob das Konzil Martin V. zum einzigen Papst. Die anderen Probleme wurden vertagt.
Die Beiträge in diesem Essayband greifen alle Aspekte des Weltereignisses am Bodensee auf: die Teilnehmer, wie Kaiser Sigismund, Martin V. und Jan Hus, der auf dem Konzil als Ketzer hingerichtet wurde, die Themen und Beschlüsse, die Auswirkungen auf Politik, Kunst und Architektur und auf die Stadt, die in einer logistischen Meisterleistung bis zu 70.000 Besucher beherbergte.
 

 

 

Kritik gegenwärtiger Kultur : phänomenologische und christliche Perspektiven

Hrsg. v. Markus Enders u. Rolf Kühn. Freiburg; München: Alber, 2013

978-3-495-48568-2

Das christliche und das phänomenologische Denken verbindet ein inhaltlicher Schwerpunkt, der mit der Realität des Lebens gegeben ist. Da die positivistischen, naturalistischen und szientistischen Tendenzen sowohl in den Wissenschaften als auch in unserer gesamtgesellschaftlichen Wirklichkeit zunehmen, stellt eine Rückbesinnung auf ein »subjektives« und »absolutes« Leben eine für die Bewahrung und Weiterentwicklung des Humanum heute dringend gewordene kulturelle Aufgabe dar. Dieser Band bietet kritische Kulturanalysen in Bezug auf die jüngere Geistesgeschichte (Simmel, Schweitzer, Freud, Postmoderne) sowie Stellungnahmen zum interkulturellen Dialog (Islam/Christentum) und zum utopischen Messianismus.

 

Kirchengeschichte am Oberrhein - ökumenisch und grenzüberschreitend

Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) hg. v. Klaus Bümlein, Marc Feix, Barbara Henze u. Marc Lienhard, (=Veröffentlichungen des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte Bd. 30). Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher - Heidelberg Neustadt a.d.W - Basel, 2013

978-3-89735-773-0

„Die Vielfalt der regionalen, nationalen, kulturellen und religiösen Traditionen betrachten wir als Reichtum Europas. Angesichts zahlreicher Konflikte ist es Aufgabe der Kirchen, miteinander den Dienst der Versöhnung auch für Völker und Kulturen wahrzunehmen. Wir wissen, dass der Friede zwischen den Kirchen dafür eine ebenso wichtige Voraussetzung ist“ (Charta Oecumenica, Abschnitt 8). Am Oberrhein sind die Landschaften durch den Rhein gleichermaßen voneinander getrennt und miteinander verbunden, die Regionen und ihre Bewohner in besonderer Weise aufeinander bezogen, die Kirchen in besonderer Weise aneinander gewiesen. Ihr gegenseitiges Verhältnis über den Rhein hinweg ist aber auch in besonderem Maße geschichtlich befrachtet und belastet durch ein wechselvolles Hin und Her von Verschiebungen, Trennungen, Auseinandersetzungen, Kriegen, Verwerfungen und Vertreibungen. Die Kirchen in dieser Region haben ihre Zusammenarbeit aufgenommen. Diese Zusammenarbeit soll wachsen und ausstrahlen. Dazu ist eine geistesgegenwärtige Wahrnehmung, aber auch geschichtliches Bewusstsein nötig – ein Bewusstsein für die geschichtlich gegebenen Voraussetzungen und Hindernisse einer fruchtbaren Zusammenarbeit. In diesem Sinne will unser Buch der heilenden Erinnerung an Vergangenes, der dankbaren Würdigung des gemeinsamen Reichtums und der freudigen Entdeckung zukünftiger Möglichkeiten dienen. Es ist ein Anfang!

 

Die römische Messe und die Liturgie in der Moderne

Hrsg. von Winfried Haunerland, Helmut Hoping und Stephan Wahle. Freiburg-Basel-Wien 2013

978-3-451-30908-3

Das Vaticanum II hat das Erscheinungsbild der katholischen Kirche in der Moderne verändert. Augenfällig wird das auch an der neuen Gestalt der Messfeier, die auf Kritik stößt. Der Band zieht eine Zwischenbilanz: Wie kam es zu den Reformen? Wie sind sie zu beurteilen? Was hat sich bewährt? Wo treten Probleme auf? Wie ist das Nebeneinander von »tridentinischer« und »neuer« Messe zu verstehen? Welche Perspektiven lassen sich für die Zukunft entwickeln?

 

Roth, Ulli:
Gnadenlehre

Paderborn; München; Wien; Zürch: Schöningh, 2013

978-3-506-77647-1

Gnade ist ein allgegenwärtiges und umstrittenes Urwort des christlichen Glaubens. Dennoch scheint sie heute - zum Unwort geworden - fast vergessen zu sein. Entgegen diesem Trend in Theologie und Gesellschaft erschließt diese Untersuchung einen neuen Zugang zu einem Herzstück der biblischen Botschaft. Die vorliegende Gnadenlehre zeigt auf, in welcher Weise der christliche Gnadengedanke über die Jahrhunderte hinweg prägend war und immer noch ist. Dazu zeichnet sie die Spuren nach, die das Evangelium der Gnade Gottes in Philosophie und Theologie gelegt hat. So darf und soll die Menschenfreundlichkeit Gottes, die der christliche Glaube seit Paulus im Wort Gnade verdichtet, auch gegenwärtig geglaubt und gedacht werden.

 

Schambeck, Mirjam:
Interreligiöse Kompetenz : Basiswissen für Studium, Ausbildung und Beruf

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2013

978-3-8252-3856-8

Der Plural der Religionen ist auch in Deutschland angekommen und alltäglich erfahrbar. Die Klassenzimmer sind bunter, die Religionszugehörigkeiten sind unterschiedlicher geworden. Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht zu einer eigenen, begründeten Position zu Fragen der Religion zu befähigen, heißt insofern, dies angesichts des Plurals der Religionen zu tun. Das vorliegende Lehrbuch legt einen Ansatz (inter-)religiöser Bildung vor, der die Chancen und Herausforderungen des Religionsplurals produktiv aufgreift. Ausgehend von sozio-politischen Entwicklungen, den Einstellungen von Schülerinnen und Schülern zum Religionsplural sowie theologischen Weichenstellungen im Dialog der Religionen werden zum ersten Mal unterschiedliche Ansätze interreligiösen Lernens aufgearbeitet und kritisch beleuchtet. Insofern bietet das Buch wichtiges Prüfungswissen. Mittels eines theologischen Differenzmodells, das im Verständnis Gottes als Liebe wurzelt, wird es möglich, den Anderen, Fremden nicht als Bedrohung, sondern als anerkanntes und anerkennendes Gegenüber zu verstehen. Das erlaubt, interreligiöse Kompetenz neu zu konturieren und einen Ansatz (inter-)religiöser Bildung vorzulegen, der die Schülerinnen und Schüler als Subjekte des Lernens ernst nimmt und die Wahrheitsansprüche der Religionen nicht überdeckt. Beispiele, wie dieser Ansatz (inter-)religiöser Bildung im Religionsunterricht fruchtbar gemacht werden kann, runden die Überlegungen ab.

 

Schockenhoff, Eberhard:
Ethik des Lebens : Grundlagen und neue Herausforderungen

2., aktualisierte Aufl. Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2013

978-3-451-30758-4

In der modernen Gesellschaft ist menschliches Leben an seinen Grenzen, in Geburt, Krankheit und Tod, in einem Maß verfügbar geworden, das früher undenkbar schien. Das Standardwerk zur Ethik des Lebens bietet in einer durchgesehenen und aktualisierten zweiten Auflage Klärungen zu Grundsatzfragen und Erörterungen aktueller Einzelfragen. Dabei sind neueste Entwicklungen, etwa im Zusammenhang mit Neuregelungen bei der Organspende, berücksichtigt.

 

Uhde, Bernhard:
Warum sie glauben, was sie glauben: Weltreligionen für Andersgläubige und Nachdenkende

Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2013

978-3-451-30917-5

Konflikte rühren oft vom Nichtwissen. Noch öfter vom Nichtverstehen: Wie »ticken« die »anderen« wirklich? Was sind ihre inneren Antriebskräfte, ihre gedanklichen Prinzipien? Damit Debatten über kulturelle Unterschiede nicht mehr so schnell ins Leere laufen, stellt Bernhard Uhde die inneren Konzepte vor, die die innere spirituelle und kulturelle Dynamik der großen Weltreligionen ausmachen - und zwar so, wie sie sich für Anhänger dieser Religion darstellen. Eine neue Basis für den Dialog und das Zusammenleben.

 

Rahner, Karl:
Sämtliche Werke

Hrsg. von der Karl-Rahner-Stiftung unter Leitung von Karl Lehmann ... Bd. 22,1a. Dogmatik nach dem Konzil: Teilbd. 1a, Grundlegung der Theologie, Gotteslehre und Christologie Bearb. v. Peter Walter und Hauber Michael. Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2013

978-3-451-23722-5

Der Band 22/1 der „Sämtlichen Werke“ versammelt Texte Rahners hauptsächlich aus den Jahren 1964-1974 zu den Themen „Grundlagen der Theologie“, „Gotteslehre“ und „Christologie“. Neben zahlreichen Aufsätzen legte Rahner in dieser Zeit zwei quasi-monographische Abhandlungen vor: "Der dreifaltige Gott als transzendenter Urgrund der Heilsgeschichte" sowie "Grundlinien einer systematischen Christologie". Vor allem mit seinem großen trinitätstheologischen Entwurf hat Rahner vielfältige, breit rezipierte Anregungen gegeben, aber auch Diskussionen ausgelöst. Der Band bietet darüber hinaus den auf einem Tonbandmitschnitt beruhenden Anteil Rahners an einer Innsbrucker Vorlesungsreihe zum Begriff der Offenbarung sowie die erstmals in deutscher Sprache erscheinenden Diskussionsbeiträge Rahners bei einer hochkarätig besetzten französischen Christologie-Tagung.

 

Rahner, Karl:
Sämtliche Werke

Hrsg. von der Karl-Rahner-Stiftung unter Leitung von Karl Lehmann ... Bd. 22,1b. Dogmatik nach dem Konzil: Teilbd. 1b, Grundlegung der Theologie, Gotteslehre und Christologie Bearb. v. Peter Walter und Hauber Michael. Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2013

978-3-451-23667-9

 

Hermeneutik: die Geschichte der abendländischen Textauslegung von der Antike bis zur Gegenwart

Hrsg. v. Meinrad Böhl, Wolfgang Reinhard und Peter Walter. Wien; Köln; Weimar: Böhlau, 2013

978-3-205-78849-2

Hermeneutik gilt heutzutage meistens als Bestandteil der Philosophie. Das ist aber eine verkürzte Sicht ihrer Gegenwart und erst recht ihrer Geschichte. Denn von Haus aus bezeichnet Hermeneutik alle Verfahren zur Auslegung von Texten. Sie begann in der Antike mit der Neu-Interpretation klassischer Dichter. Anschließend lernten die Christen die jüdische Bibel im Sinne ihres Evangeliums auszulegen. Sodann brauchte auch schriftliches Recht Interpretation, ebenso die philologisch-historische Quellenkritik der Geschichtswissenschaft. Jetzt erst führte die Philosophie die verschiedenen Varianten zu einer allgemeinen Hermeneutik zusammen. Daneben hatten aber vier andere Wissenschaften eigene Auslegungstheorien und Methodenlehren entwickelt. Diese fünf Entwicklungspfade des gesamten Feldes werden hier zum ersten Mal von den Anfängen bis zur Gegenwart im Überblick dargestellt.
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