Symposium der Graduiertenschule Theology and Religious Studies
Die Graduiertenschule veranstaltet in diesem Jahr ein internationales Symposium zum Thema "Boethius als Paradigma spätantiken Denkens". Mit Monika Murdoch-Asztalos (Oslo), Claudio Moreschini (Pisa), John Magee (Toronto), John Marenbon (Cambridge) und Christophe Erismann (Lausanne) werden einige renommierte Wissenschaftler zu Gast sein.
| What |
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|---|---|
| When |
Oct 18, 2012 09:00 AM
to Oct 20, 2012 12:30 PM |
| Where | 18.10.2012 - KG I, HS 1199; 19.-20.10.2012 - KG I, Aula |
| Contact Name | Dr. Thomas Jürgasch |
| Contact Phone | 0761/ 203-2043 |
| Attendees |
Monika Murdoch-Asztalos (Oslo) Claudio Moreschini (Pisa) John Magee (Toronto) John Marenbon (Cambridge) Christophe Erismann (Lausanne) Fabio Troncarelli (Rom) |
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Boethius gehört zu den herausragenden Denkern der spätantiken Geistesgeschichte. Anders, als man vielleicht meinen würde, ist diese Sicht auf Boethius in der Forschung allerdings nicht unumstritten und verhältnismäßig neu. Sie lässt eine Tendenz zur Neubewertung erkennen, die nicht nur Boethius, sondern auch das Denken seiner Zeit immer mehr in seiner Eigenständigkeit zu würdigen beginnt. So werden Boethius wie auch die Spätantike immer weniger nur als Instanzen der Vermittlung klassisch antiken Wissens in das christliche Mittelalter angesehen. Worin aber besteht die Originalität des Boethius und des durch ihn wesentlich geprägten spätantiken Denkens? Kann die Spätantike als eine eigene geistesgeschichtliche Epoche betrachtet werden? Wie ist sie dann zu charakterisieren? Inwiefern ist Boethius als eine - oder vielleicht sogar die - paradigmatische Gestalt der Spätantike zu beschreiben? Diesen und ähnlichen Fragen soll vom 18. bis zum 20. Oktober 2012 im Rahmen verschiedener Vorträge und Diskussionen und unter Einbezug unterschiedlicher Fachdisziplinen nachgegangen werden.
Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie hier!
