Sections
Fakultätstasse

Die Fakultätstasse ist für € 3,50 im Dekanat erhältlich:

Uni-Logo

Forschungsstelle für jüngere französische Religionsphilosophie am Arbeitsbereich Christliche Religionsphilosophie

 

 


Kontakt

  • Postanschrift:
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Theologische Fakultät
Institut für Systematische Theologie
Forschungsstelle für jüngere französische Religionsphilosophie am Arbeitsbereich Christliche Religionsphilosophie
D-79085 Freiburg i. Br.
  • Besuchsadresse:
Platz der Universität 3
Kollegiengebäude I, Raum 1320b
D-79098 Freiburg i. Br.
  • Telefon:
+49 ( 0)761 / 203 - 20 81
  • Telefax:
+49 ( 0)761 / 203 - 20 57
  • E-Mail:
Religionsphilosophie@theol.uni-freiburg.de

 


Personen:

  • Leiter:
Univ.-Doz. Dr. Rolf Kühn
E-Mail: rw.kuehn@web.de
Telefon: +49 (0)761 / 5573543
 
  • Stellvertretender Leiter:
Prof. Dr. Dr. Markus Enders
E-Mail: Markus.Enders@theol.uni-freiburg.de
Telefon: 203-2093
 
  • Sekretariat:
Ulrike Müller
E-Mail: Religionsphilosophie@theol.uni-freiburg.de
Telefon: 203-2081
 
  • Studentische Hilfskräfte:

 


 

Forschungsschwerpunkte

Die jüngere französische Religionsphilosophie, deren bedeutendste Repräsentanten Emmanuel Levinas (1906-1994), Paul Ricœur (1913-2005), Jacques Derrida (1930-2004), Michel Henry (1922-2002) und Jean-Luc Marion (geb. 1946) sind, stellt zweifellos die innovativste und weltweit am meisten rezipierte Strömung in der Religionsphilosophie des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts dar, die zudem eine starke, teils jüdische (Levinas, Derrida), teils christliche (Ricœur, Henry, Marion) Prägung besitzt. Im deutschsprachigen Raum wird dank einer Finanzierung unserer Forschungsstelle durch die “Erich und Maria-Russel-Stiftung” (Frankfurt am Main) diese Erforschung neuerer französischer Religionsphilosophie erstmals institutionnell verankert.

 

Diese Forschungsstelle für jüngere französische Religionsphilosophie ist im Arbeitsbereich (AB) Christliche Religionsphilosophie innerhalb des Instituts für Systematische Theologie an der Universität Freiburg im Breisgau eingerichtet. Der derzeitige Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Religionsphilosophie ist Prof. DDr. Markus Enders; seit 3 Jahrzehnten bemüht sich dieser Lehrstuhl aber schon intensiv um eine Rezeption zeitgenössischer französischer Religionsphilosophie und besitzt daher bereits eine reiche Forschungstradition für diese Aufgabe. Unter der Ägide des früheren langjährigen Lehrstuhlinhabers Prof. Dr. Dr. h.c. em. Bernhard Casper wurde im AB für Christliche Religionsphilosophie das Denken insbesondere von Emmanuel Levinas, aber auch teilweise dasjenige von Paul Ricœur und Jean-Luc Marion, erforscht und in den fachwissenschaftlichen und darüber hinaus in den gesellschaftlichen Diskurs im gesamten deutschen Sprachraum nachhaltig eingebracht.

 

A) Allgemeine Zielsetzungen der Forschungsstelle

Seit der Leitung des AB Christliche Religionsphilosophie durch Prof. M. Enders (2001) sind von der jüngeren französischen Religionsphilosophie schwerpunktmäßig Jacques Derrida und Michel Henry rezipiert worden; darüber hinaus wurde auch die besonders breitenwirksam gewordene französischsprachige postmoderne Philosophie insbesondere Michel Foucaults (1926-1984) rezipiert und zum Gegenstand einer sachlichen Auseinandersetzung gemacht.
Schwerpunkt der weiteren Rezeption der jüngeren französischen Religionsphilosophie soll nunmehr in den ersten drei Jahren nach der Einrichtung der neuen Forschungsstelle ab WS 2010-11 das Denken von Michel Henry sein, dessen spezifischer religionsphänomenologischer Ansatz für die Lösung der großen kulturellen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart von besonderer Relevanz und Fruchtbarkeit ist. Hierfür seien einige stichwortartige Hinweise genannt:
 
1) der Bereich der sozialen Zusammenhänge zwischen den ökonomischen Makrostrukturen und den fundamentalen Lebensbedürfnissen der Menschen, insbesondere hinsichtlich der Probleme für ihre individuelle une gemeinschaftliche Existenzgestaltung.
2) das in den westlichen Gesellschaften virulenter werdende Problem einer schwindenden Akzeptanzfähigkeit der Demokratie, die ihre weltanschaulichen Wert-Voraussetzungen selbst nicht garantieren kann (u.a. die sog. Böckenförde-These) und daher von demokratiefeindlichen Ideologien und Bewegungen verschiedenster Herkunft und Ausrichtung zunehmend bedroht wird.
3) ein angemessenes Verständnis und ein personwürdiger Umgang mit der Leiblichkeit des Menschen angesichts ihrer in erschreckendem Ausmaß wachsenden Instrumentalisierung durch die Massenkommunikationsmedien und die modernen Biotechnologien.
Gerade für diese hier nur exemplarisch genannten Herausforderungen der kulturellen und geistigen Situation unserer Zeit besitzt die “lebensphänomenologische Religionsphilosophie” Michel Henrys ein erhebliches Erklärungs- und Lösungspotential. Dieses Potential für den religiösen sowie gesellschaftlichen Diskurs zu erschließen und fruchtbar zu machen, stellt eine Hauptaufgabe dieser Forschungsstelle in den nächsten Jahren dar.

Neben dieser koordinierten und gezielten Rezeption, Weiterentwicklung und gesellschaftlichen Aktualisierung zentraler Themen und Anliegen der jüngeren französischen Religionsphilosphie soll die neu eingerichtete Forschungsstelle auch die geisteswissenschaftliche universitäre Forschung in einem in den letzten Jahrzehnten zusehends bedeutsamer gewordenen Bereich strukturell und inhaltlich stärken. Sie soll neben der genannten Aktualisierung und Vermittlung maßgeblicher religionsphilosophischer und damit orientierungswissenschaftlicher Forschungsergebnisse in den gesamtgesellschaftlichen Bereich hinein ebenfalls einen Beitrag zur Förderung des akademischen Austauschs und der Kooperation mit der französischsprachigen Geisteswelt leisten.

 

 B) Spezielle Aktivitäten der Forschungsstelle

1) regelmäßig (pro Semester) stattfindende Lehrveranstaltung für Hörer aller Fakultäten (Hauptseminar im AB Christliche Religionsphilosophie):
 
WS 2010: Die Einheit des Lebens – Konvergenz zwischen Meister Eckhart u. Michel Henry
SS 2011: M. Henry, Die Barbarei. Eine phänomenologische Kulturkritik (Textlektüre)
WS 2011: Religion und Ethik in der jüngeren französischen Religionsphilosophie: Henry und Marion
SS 2012: Jesusbild, Sakramentalität und Ethik in der gegenwärtigen französischen Religionsphilosophie: Simone Weil, Ricœur, Levinas, Henry, Derrida, Marion, Nancy
 
2) interdisziplinäre Arbeitsgruppe (AG) „Forschungskreis Lebensphänomenologie“, die ca. alle 3 Monate an Wochenenden stattfindet und Vertreter aller Forschungs- und Berufsrichtungen zur Weiterentwicklung dieses Denkens in verschiedenen lebensweltlich relevanten Bereichen (Kultur, Religion, Medizin, Naturwissenschaften etc.) vereint (vgl. auch www.lebensphaenomenologie.de):
 
26.-27. Februar 2011: M. Henry, Die Barbarei, Kap. 1-3: Wissenschafts- und Technikanalyse
2.-3. April 2011: M. Henry, Die Barbarei, Kap. 1 u. 4: Kultur und “Krankheit des Lebens”
1.-2. Juli 2011: M. Henry, Die Barbarei, Kap. 5-6: Ideologien und Praktiken der Barbarei (zusammen mit Hauptseminar s.o. 1)
9-11. Dezember 2011: Tagung Kath. Akademie Freiburg: Christliche und phänomenologische Kritik gegenwärtiger Kulturkritik
3.-4. Februar 2012: Natur und Leben (Pädagogische Hochschule Edith Stein Innsbruck)
11.-12. Mai 2012: “Wahrheit – Philosophiegeschichtlicher Überblick und Gegenwartsproblematik” (Pädagogische Hochschule Edith Stein Innsbruck)
31.August-1. September 2012: “Werkstatt Leben” (Institut für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie Berlin, zusammen mit Günter Funke):
7.-8. Dezember 2012: “Werkstatt Leben” (Institut für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie Berlin): Mystik und Gesellschaft: Stellungnahme und Entscheidung als „Treue zum Leben“
 
3) fachliche Mitbetreuung von Forschungsprojekten internationaler Studierender, Graduierter, Doktoranden, Post-doc-Stipendiaten und Habilitanden zur Lebensphänomenologie und jüngeren französischen Religionsphilosophie:
 
 

Mag. Antoine Vidalin, Acte du Christ et actes de l’homme. La théologie morale à l’épreuve de la phénoménologie de la vie, theol. Diss. Institut Catholique de Paris April 2011 (Zweitgutachten)
 
 Mag. Ovidiu-Sorin Podar, Une lecture phénoménologique matérielle du « Commentaire du ‘Pater’ » de saint Maxime le Confesseur (580-662),  theol. Diss. Université de Strasbourg 2011 (Zweitgutachten) 
 
Mag. Julia Scheidegger, Radikale Hermeneutik im Denken Michel Henrys, philos. Diss. Universität Basel2012 (Zweitgutachen) erschienen Freiburg/München, Alber 2012: Radikale Hermeneutik. Die Lebensphänomenologie Michel Henrys
 
Mag. Stefan Nowotny (Wien), Aktuelle Kulturtheorien und ihre lebensphänomenologische Relevanz, phil. Diss. Université Catholique Louvain-la-Neuve 2011 (Zweitgutachten)
 
Mag. Sven Pfeiffer, Zwischen Identität und Differenz. Selbstkonzeption im neueren amerikanischen Roman, literaturwissenschaftliche Diss. Universität Erlangen 2012 (Konsultation)
 
Mag. Michel Lahoud (Univ. Kaslik/Libanon): La chair souffrante ou la transfiguration de l’injustice de l’homme. Essai d’une lecture phénoménologique esthétique de la commémoration de la tragédie de Karbala et de la Crucifixion du Christ, philos. Diss. Universität Heidelberg 2013 (Zweitgutachten Prof. Dr. Enders)

und
 
Mag. Pierre Ziade (Univ. Kaslik/Libanon): Crise identitaire actuelle. Essai d’une phénoménologie génétique de la mondialisation, phil. Diss. Universität Heidelberg 2013 (Zweitgutachten). Erstbetreuung: Prof. Dr. Martin Gessmann (Univ. Heidelberg) u. Prof. DDr. Raif Khoury (Univ. Heidelberg) in Zusammenarbeit mit dem KAAD (Referenten für Vorderen Orient Dr. Chrstina Pfestroff und Hans Wilhelm Landsberg)
 
Dipl.-Kffr. Mag. Sophia Kattelmann (Dresden), Lebensphänomenologie und Ökonomie, phil. Diss. Karls-Universität Prag 2013 (Konsultation)
 
Dr. Frédéric Seyler (Metz), Sprache und Affekt , philos. Habilitation Universität Mainz, Prof. Dr. S. Grätzel, 2013 (Konsultation)
 
Claudia Serban (Agrégée Paris) , La „possibilité“ dans la phénoménologie de Husserl et Heidegger, phil. Diss. Paris-IV (Sorbonne) bei Prof. J.-L. Marion, 2011-2012 (Forschungsaufenthalt Freiburg, Konsultation) 

Mag. Joachim Hawel (Kath.-Theol. Fakultät Univ. Innsbruck), Existenzanalyse und Lebensphänomenologie im Religionsunterricht (Zweitbetreuer)

Dr. Adrian Navigante (Habilitationsprojekt Institut für Fundamentaltheologie Univ. Wien), Leiden und Subjektivität als „Identität“ (Konsultation)
 
Phänomenologisches Kolloquium „Lebenswelt, Hospiz, Palliative Care“ der Bundes-Hospiz-Akademie: (Wuppertal), Gründung 12. Oktober 2011 im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg, Weiterführung 4. Mai und 7. September 2012 in Ludwigshaufen (Hospiz Elias) (Mitgründung und -leitung Dr. Paul Tiimmermanns)
 
Dr. Yves Meessen (Habilitationsprojekt Faculté de Théologie catholique Université de Metz), Mystique et philosophie (Gutachter Herbst 2012)
 
Philosophie de la religion, Programme année universitaire 2011-2012 Université de Strasbourg, Faculté de Philosophie et Théologie (Leitung Ph. Capelle, Y Courtel, J. Rogozinski), 30.  Nov. 2011: R. Kühn, La philosophie de religion de Michel Henry (paradigme phénoménologique) (in: Revue des Sciences Religieuses 2012).
 
Emeritierung Prof. Dr. J. Reikerstorfer: 11. März 2012: Kath.-theol. Fakultät Universität Wien: „Anamnetische Christologie“ – Lebensphänomenologische Kommentierung / Beitrag Festschrift 2012
 
Tagung 22.-24. Mai 2012 „Subjektivität und Leiden“: Kath.-theol. Fakultät Universität Wien; Vortrag „Individualität und Potenzialisierung der Zukunft“
 
Tagung 11.-13. September 2012 Philos. Fakultät Universität Wien und Institut für Wissenschaft vom Menschen „Religion jenseits von Mythos und Aufklärung“, Vortrag „Religion und Modernität“

 

 
 
4) Aufbereitung und Inventarisierung der internationalen Primär- und Sekundärliteratur insbesondere zu M. Henry und zur Lebensphänomenologie, aber auch zur französischen Religionsphilosophie insgesamt für die Seminarbibliothek AB Christliche Religionsphilosophie.
 
5) Einladung von auswärtigen Forschungsreferenten zu Lehrveranstaltungen über die jüngere französische Religionsphilosophie oder zur AG (vgl. 1 u. 2 oben).
 
6) fachliche Zusammenarbeit mit Zentren der deutschsprachigen und internationalen Forschung zur jüngeren französischen Religionsphilosophie, insbesondere der Henry-Forschung:
 
a) im deutschsprachigen Raum:
 
Prof. Dr. Michael Gabel, Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft, Universität Erfurt, Katholisch-Theologische Fakultät, PF 90 02 21, D-99105 Erfurt; www.uni-erfurt.de/theol/fakultaet/fth, Email: michael.gabel@uni-erfurt.de
 
Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Gerl-Falkovitz, Lehrstuhl für Religionsphilosophie, TU Dresden, D-01062 Dresden; Tel. 0351-4633-2689; Email: Hanna-Barbara.Gerl-Falkovitz@mailbox.tu-dresden.de  / Religionsphilosophie Dresden e.V., PD Dr. René Kaufmann, Email: Rene.Kaufmann@text-dialog.de
 
Prof. Dr. Stephan Grätzel, Internationale Maurice Blondel-Forschungsstelle für Religionsphilosophie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Friedrich-von-Pfeiffer-Weg 12, D-55099 Mainz; www.philosophie.uni-mainz.de/186_DEU_HTML.php
u. www.philosophie.uni-mainz.de/163_DEU_HTML.php, Email: graetzel@uni-mainz.de
 
Prof. Dr. Johannes Reikerstorfer, Institut für Fundamentaltheologie, Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien,Schenkenbergstraße 8-10, A-1010 Wien; www.univie.ac.at/fundamentaltheologie, Email: johann.reikersrtorfer@univie.ac.at
Nachfolge: Prof. Dr. Kurt Appel, Email: Kurt.appel@univie.ac.at
 
Prof. Dr. Martin Thurner, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität München, Martin-Grabmann-Forschungsinstitut, Geschwister-Scholl-Platz 1, D-80539 München; www.kaththeol.uni-muenchen.de/stud_for_einh/grabmann/index.html; Email: Martin.Thurner@kaththeol.uni-muenchen.de
 
b) international:
 
Prof. Dr. Carla Canullo, Lehrstuhl für Religionsphilosophie, Università degli Studi di Macerata, Dipartimento di Filosofia e Scienze Umane, Via Garibaldi 20, I-62100 Macerata, Italien; docenti.unimc.it/docenti/carla-canullo, Email: carlacanullo@virgilio.it
 
Prof. Dr. Adelino Cardoso, Centro de História da Cultura, Universidade Nova de Lisboa, Edificio ID, Av. De Berna, 26, P-1069-061 Lisboa, Portugal; www.fcsh.unl.pt, Email: cardoso.adelino@gmail.com u. chc@fcsh.unl.pt
 
Prof. Dr. Yannick Courtel, Université Marc Bloch de Strasbourg, Faculté de Théologie catholique, Directeur adjoint de l’École Doctorale de Théologie et de Sciences Religieuses, 9 Place de l’Université, F-67084 Strasbourg Cedex; www. unistra.fr, Email: ycourtel@unistra.fr
 
Prof. Dr. Natalie Depraz, Professeur de philosophie allemande et de phénoménologie, Université de Rouen, 183 rue Legendre, F- 75017 Paris; Email: natalie.depraz@univ-rouen.fr
 
Prof. Dr. Jad Hatem, Centre d’Études Michel Henry, Université Saint-Joseph Beirut/Libanon, Campus des sciences huumaines, Rue de Damas, B.P. 17-5208 Mar Mikhael, Beyrouth 1104 2020 (Libanon): www. usj.edu.lb/recherche/edr.htm?code=340, Email: jhatem@usj.edu.lb
 
Prof. Dr. Masaya Kawase, Société Japonaise Michel Henry, Sasebo National College of Technology, 1-1, Okishin-machi, Sasebo, 857-1193, Japan; http://www7b.biglobe.ne.jp/~michelhenry/ [auf Japanisch], Email: kawase@post.cc.sasebo.ac.jp 
Forschungsprojekt “Lebensphänomenologie – philosophiegeschichtlich und interdisziplinär”  
 
Prof. Dr. Jean-Francois Lavigne / Dr. Grégori Jean, Centre d’Études Phénoménologiques de Nice (C.E.P.H.E.N.), Université de Nice, Facultés des Lettres et Sciences Humaines, Bureau Extension 403, B. P. 3209, 98 Boulevard Edouard Herriot, F-06204 Nice Cedex 3;
 
Prof. Dr. Jean Leclercq, Fonds Michel Henry (Directeur scientifique), professeur de philosophie de la religion (Louvain/Löwen), Facultés de Philosophie, Arts et Lettres, Université Catholique de Louvain-la-Neuve, Collège Mercier, 14 Place Cardinal Mercier, B-1348 Louvain-la-Neuve; www.uclouvain.be/286666.html, Email: fonds-michelhenry@uclouvain.be u. jean.leclercq@uclouvain.be
 
Prof. Dr. Karel Novotny u. Prof. Dr. Hans-Rainer Sepp, Central European Institute of Philosophy, Faculty of Humanities of the Charles University Prague and the Institute of Philosophy, U Krize 8, CZ-15000 Praha 5-Jinonice ; www.sif-praha.cz, Email: hr.sepp@web.de
Kooperationsvertrag Projekt : Leben – Grundbegriff für eine interdisziplinäre Ökologie ? Philosophie und Biowissenschaften im Dialog
 
Prof. Dr. Jean Reaidy, Université Saint Esprit de Kaslik, Faculté de Philosophie et des Sciences humaines; B. P. 446 Jounieh (Libanon); Email: jeanreaidy@yahoo.fr
 
Dr. Alexander Schnell, Maître de Conférences HDR de philosophie, Université Paris-Sorbonne (Paris IV), Centre d’études de la philosophie classique allemande et de sa postérité (CEPCAP) ; www.alex-schnell.eu; Email : alex.schnell@gmail.com
 
 
Prof. Dr. Karin H. K. Wondracek,  Escola Superior de Teologia, Nucleo de Estudos em Filosofia e Teologia, Rua Amadeo Rossi 461, 93030-200 São Leopoldo/ Brasilien; www.est.edu.br, Email: karinkw@gmail.com
 
7) Vorbereitung und Teilnahme an laufenden Projekten:
 
a) Fonds Michel Henry u. Revue Internationale Michel Henry (Université Catholique Louvain-la-Neuve)
 
b) Tagung Katholische Akademie Freiburg i. Br. 09.-11.12. 2011 (Tagungsleitung: Prof. DDr. Markus Enders u. Univ.-Doz. Dr. Rolf Kühn): “Christliche und phänomenologische Kritik gegenwärtiger  Kultur”
 
c) Übersetzungen:
 
P. Maine de Biran, Drei Kommentare zum Johannes-Evangelium. Würzburg: Echter 2010
 
M. Henry, Voir l’invisible – sur Kandinsky. Düsseldorf; Onomato-Verlag 2012-13
M. Henry, L’essence la manifestation, 2014-15 (Lehrstuhl Prof. Dr. Stephan Grätzel, Univ. Mainz; Konsultation)
 
d) Monographien und Sammelbände:
 
M. Enders u. R. Kühn, „Im Anfang war der Logos...“. Studien zur Rezeptionsgeschichte des Johannesprologs (mit einem Beitrag von Johannes Bruns) (Forschungen zur Europäischen Geistesgeschichte, Band 11). Freiburg i. Br.: Herder Verlag 2011
 
A. Jdey u. R. Kühn, Michel Henry et l’affect de l’art. Recherches sur l’esthétique de la phénoménologie matérielle (Studies of Contemporaray Phénoménologie, Band 3). Leiden-Boston Brill 2011
 
R. Kühn, Individuation et vie culturelle. Pour une phénoménologie radicale dans la perspective de Michel Henry (Conférence Chaire Cardinal Mercier). Louvain: Peeters 2011
 
R. Kühn, Natur und Leben. Entwurf einer aisthetischen Proto-Kosmologie. Mit einem Bild von Rainer A. Riepl (Seele, Existenz und Leben, Band 17). Freiburg/München: Alber 2011
 
E. Angehrn u. J. Scheidegger (Hg.), Henry-Tagung Basel Oktober 2010: Metaphysik des Individuums. Die Marx-Lektüre Michel Henrys (Reihe Seele, Existenz und Leben, Band 18). Freiburg/München: Alber 2011
 
S. Knöpker, Einführung in Michel Henry (mit einem Beitrag von R. Kühn: Das Romanwerk M. Henrys). Düsseldorf: Onomato 2012
 
S. Grätzel u. F. Seyler (Hg.), Heidegger und Henry (Seele, Existenz und Leben, Band 19), Alber 2012
 
S. Kattelmann u. S. Knöpker (Hg.), Lebensphänomenologie in Deutschland. Hommage an Rolf Kühn. Freiburg/München: Alber 2012
 
R. Kühn, Dire l’Indicible. Colloque International Médicine et Narrativité: Maladie et Dialogie, Lissabon 2011 (im Erscheinen)
 
R. Kühn, Fichtes Religionslehre des Ewigen Wortes als „Fleisch“ persönlichen Daseins, in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie 2011, 9-35
 
R. Kühn, Souffrance et plénitude de la vie. Regard transcendantal et communauté intropathique (portugiesische Übers.), in: Revista Portuguesa de Filosofia 2011
 
R. Kühn, Bergson und die Phänomenologie des Lachens, in: Studia Phaenomenologica 11 (2011) (im Druck)
 
R. Kühn, Lebensphänomenologische “Vor-Gaben” des Politischen. Zur methodologischen und kritischen Funktion der Deixis bei Michel Henry, in: S. Gottloeber u. a. (Hg.), Festschrift für Barbara Gerl-Falkovitz, Dresden 2011
 
R. Kühn, The Truth as the Originary Intelligibility of Life, in: J. Hanson u. M.R. Kelly (Hg.), Michel Henry. The Affects of Thought, London-New York , Continuum 2012, 137-153
 
R. Kühn, Fatigue, maladie et mort – pesanteur et plénitude de la vie, in: S. Camilleri u. Chr. Perrin, Les sentiments de la vie, Paris 2011
 
R. Kühn, Ursprüngliche Lebenspassibilität und “Erste Praxis”. Zum radikal-phänomenologischen und eckhartschen Verhältnis von Wirklichkeit und “Gottesgeburt”, in. Chr. Büchner u. A. Quero-Sanchez (Hg.), Die Frage der Praxis bei Meister Eckhart, Tübingen-München 2012 (im Erscheinen).
 
Psycho-logik. Jahrbuch für Psychotherapie, Philosophie und Kultur 6 (2011): Aufklärung und Neue Mythen; 7 (2012): Erinnern und Vergessen
 

R. Kühn, „Ungeteiltheit“ – oder Mystik als Ab-Grund der Erfahrung. Ein radikal-phänomenologisches Gespräch mit Meister Eckhart, Leiden, Brill Academic Publishers 2012
 
Barbara Gerl-Falkovitz (Hg.), Sammelband Jean-Luc Marion (2012)
 
R. Kühn, L’Abîme de l’Épreuve. Phénoménologie matérielle et son archi-intelligibilité Brüssel, Peter Lang (2012)

R. Kühn, La „physique universelle“ du mécanisme social et l’idéologie européenne, in: E. Gabellieri (Hg.), Simone Weil, l’Europe et l’universel (2012)

R. Kühn, Hebräische und europäische Tradition nach Simone Weil. Wirkungsgeschichte der historischen Gewalt im Lichte der Offenbarung des „Übernatürlich Guten“, in: H.-Chr. Günther (Hg.), The Power and the Intellectuals (2012).
 
R. Kühn, Wie den (neuen) Mythen begegnen? Europa und die Aufklärungsfrage radikal phänomenologisch gesehen, in: Hermenaia 2012
 
R. Kühn, Sprache der Welt – Wort des Lebens. Martin Heidegger und Michel Henry, in: Heidegger-Jahrbuch 2012
 
R. Kühn, Récurrence éthique et passibilité originaire, in: R. Burggraeve u.a. (Hg.), Levinas autrement, Louvain-Paris, Peeters 2012
 
R. Kühn, The Truth of the Originary Intelligibility, in: M. R. Kelly (Hg.), Henry-Reader, Boston College 2012
 

R. Kühn, Fichtes Religionslehre des Ewigen Wortes als „Fleisch“ persönlichen Daseins, in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie 2012

K. Wondracek, Psychoanalyse und Lebensphänomenologie (2012-13)
 
M. Enders u. R. Kühn (Hg.), Religion und Kultur in der gegenwärtigen Diskussion (2012)
 
A. Navigante (Hg.), Selbstaffektion als Kern der Religionen (2013)
 
R. Kühn, Beitrag Festschrift J. Sanchez de Murillo (2013)
 
R. Kühn, Französische Religionsphilosophie und Religionsphänomenologie (2013)

 
 
8) Die Weiterführung der bereits existierenden Schriftenreihe „Seele, Existenz und Leben“ im Alber-Verlag Freiburg i. Br., in der lebenswissenschaftliche und religionsphilosophische Untersuchungen publiziert werden (bisher 16 Bände).
 

9) Die Weiterführung des bereits existierenden Jahrbuchs „Psycho-logik. Jahrbuch für Psychotherapie, Philosophie und Kultur“ (Alber Verlag, bisher 6 Bände), worin internationale Beiträge zu den kulturellen und lebensweltlichen Ursachen und Zusammenhängen der psychischen und sozialen (Fehl-)Entwicklungen insbesondere in den westlichen Gesellschaften erscheinen, in denen das „spirituelle Defizit“ immer deutlicher wird und nach zeit- und sachgerechten Lösungsansätzen verlangt.

 

C) Der Leiter der Forschungsstelle

Univ.-Doz. Dr. Rolf Kühn (geb. 1944 in Essen/NRW), Dr. phil. Paris-Sorbonne, Mag. theol. Institut Catholique de Paris, Habilitation Philosophie Univ. Wien; 1990-2002 Univ.-Dozent am Institut für Philosophie der Univ. Wien; Gastdozenturen in Beirut, Nizza, Lissabon und Louvain-la-Neuve (Chaire Cardinal Mercier 2008).

Seit SS 2007 Lehrbeauftragter im AB Christliche Religionsphilosophie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg: in Kooperation mit dem Lehrstuhlinhaber Prof. DDr. Markus Enders mehrere Hauptseminare u. a. zur Rezeption des Johannesprologs in der gesamten philosophischen Tradition des Abendlandes, über die Religionsphilosophie Michel Henrys, Marions und Derridas, zu Phänomenologien der Offenbarung und Inkarnation sowie  über Henrys Phänomenologie der Sprache und Offenbarung.

Zahlreiche Veröffentlichungen in Phänomenologie, psychologischer Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie; Übersetzer wichtiger Werke Michel Henrys ins Deutsche; Mitherausgeber der Reihe „Seele, Existenz und Leben“ sowie des Jahrbuchs „psycho-logik“ im Karl Alber Verlag Freiburg i. Br.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Weiterbildungen am “Institut für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie Berlin”, Leiter des „Forschungskreises Lebensphänomenologie“ Freiburg i. Br., Lehrausbilder und Supervisor in Existenzanalyse und Logotherapie V. E. Frankl (Réseau de Logothérapie France); internationale Vortrags- und Seminartätigkeit in den genannten Bereichen (vgl. auch www.lebensphaenomenologie.de – mit Publikationsliste).

 


Links

 

 


Bibliographien für deutsche und internationale Literatur zu Michel Henry und Lebensphänomenologie

  • Rolf Kühn, Leiblichkeit als Lebendigkeit. Michel Henrys Lebensphänomenologie absoluter Subjektivität als Affektivität, Alber Verlag 1992, 595-599
  •  Rolf Kühn u. Stefan Nowotny (Hg.), Michel Henry. Zur Selbsterprobung des Lebens und der Kultur, Alber Verlag 2002, 265-286
  • Alain David u. Jean Greisch (Hg.), Michel Henry, l’Épreuve de la vie, Édition du Cerf 2000, 501-526
  • Revue Internationale Michel Henry 1 (2010)ff.: mit regelmäßigem Teil “Bibliographie henryenne et chronique scientifique”
  • La Gazette d’Aliahova: informiert regelmäßig über Neuerscheinungen, auch als aktualisierte Bibliographie zu beziehen über Roland Vaschalde (Montpellier), E-Mail: roland.vaschalde@voila.fr

 


 Spenden

 

Spenden für die Forschungsstelle für jüngere französische Religionsphilosophie werden dringend benötigt und gerne entgegengenommen über das Drittmittelkonto der Universität Freiburg, Universitätskasse:
 
Konto-Nr. 743 8500 955
Bankleitzahl 600 501 01
Kreditinstitut: Baden-Württembergische Bank Freiburg
Verwendungszweck: zugunsten BA 530631 (Forschungsstelle für jüngere französische Religionsphilosophie/AB Christliche Religionsphilosophie)
 
Eine Spendenbestätigung kann bei Wunsch über die Universitätskasse ausgestellt werden.

 

 


 

« May 2012 »
May
MoTuWeThFrSaSu
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031
Weblog

Besuchen Sie auch unser Weblog:

http://blog.theol.uni-freiburg.de/

Personal tools