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Sprachkurse

Ziele des Sprachunterrichts im Rahmen des Studiums der Katholischen Theologie

Die Sprachkurse "Neutestamentliches Griechisch" und "Biblisches Hebräisch" sind als unmittelbare Vorbereitung der Exegese alt- bzw. neutestamentlicher Texte konzipiert und schöpfen deshalb auch inhaltlich, was die zu behandelnden Themen der Morphologie und Syntax betrifft, aus ihnen und nur aus ihnen.

  • Ziel des Sprachkursus "Neutestamentliches Griechisch"

    Der Sprachkursus "Neutestamentliches Griechisch" soll die Studierenden der Katholischen Theologie befähigen, neutestamentliche Texte mittleren Schwierigkeitsgrades (Evangelien, Apg) mit den entsprechenden Hilfsmitteln (Grammatik, Wörterbuch) selbständig zu lesen bzw. zu übersetzen.

 

  • Ziel des Sprachkursus "Biblisches Hebräisch"

    Der Sprachkursus "Biblisches Hebräisch" soll die Studierenden der Kath. Theologie befähigen, alttestamentliche Prosatexte mittleren Schwierigkeitsgrades (z.B. Erzählungen des Pentateuch und der Geschichtsbücher) mit den entsprechenden Hilfsmitteln (Grammatik, Wörterbuch) selbständig zu lesen bzw. zu übersetzen.

Zeitlicher Umfang der Sprachkurse

Die Sprachkurse "Neutestamentliches Griechisch" und "Biblisches Hebräisch" an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg umfassen jeweils einen Kurs zu vier Wochenstunden während der Vorlesungszeit sowie einen Intensivkurs während der Semesterferien (Dauer: vier Wochen mit je 10 Wochenstunden).

Prüfungsanforderungen

Als Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an den abschließenden Sprachprüfungen werden gefordert:

Neutestamentliches Griechisch

  • Kenntnis der wichtigsten Formen des Nomens und des Verbums (einschließlich der wichtigsten unregelmäßigen Verben) sowie des Gebrauchs der Partikel (Präpositionen, Konjunktionen)
  • Kenntnis der wichtigsten Strukturen der griechischen Syntax im NT (Haupt- und Nebensatz, Gebrauch von Infinitiv und Partizip, Gebrauch der Tempora und Modi in Haupt- und Nebensätzen)
  • Kenntnis des "Griechischen Lernvokabulars zum Neuen Testament" (ca. 1200 Wörter des neutestamentlichen Wortschatzes, d.h. etwa aller Wörter, die häufiger als zehnmal im NT vorkommen)
  •  Erfahrung in der strukturellen Erschließung mittelschwerer neutestamentlicher Texte und in der Technik des Übersetzens

 

Biblisches Hebräisch

  • Kenntnis der wichtigsten Formen des Nomens (Genus, Numerus, Suffixformen), des Verbums (einschließlich der wichtigsten schwachen Verben: Wurzel, Stammesmodifikationen, Konjugationen, Suffixformen), der Partikel (Präpositionen mit Suffixen, Konjunktionen)
  • Kenntnis der wichtigsten Strukturen der hebräischen Syntax (Nominal- und Verbalsatz, Parataxe, Gebrauch der "Tempora" und "Modi", Inversion und "Nebensätze")
  • Kenntnis des "Lernwortschatzes der hebräischen Sprache des AT" (ca. 850 Wörter des alttestamentlichen Wortschatzes, d.h. etwa aller Wörter, die häufiger als hundertmal im AT vorkommen)
  • Erfahrung in der strukturellen Erschließung mittelschwerer alttestamentlicher Prosatexte und in der Technik des Übersetzens

Sprachprüfung

Die Sprachprüfung in den Fächern "Neutestamentliches Griechisch" und "Biblisches Hebräisch" besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil, deren Ergebnisse gleichwertig in die abschließende Bewertung der Gesamtleistung eingehen:

  • einer schriftlichen Übersetzungsklausur über einen Text aus dem AT bzw. NT von ca. 160 Wörtern (Dauer: 180 Minuten)
  •  einer mündlichen Prüfung über einen Text aus dem AT bzw. NT (Lesen und Übersetzen ohne Vorbereitung; Dauer: 10 Minuten)

Hilfsmittel (Grammatik, Wörterbuch etc.) sind bei beiden Teilen der Sprachprüfung nicht zugelassen. Wörter, die über den Wortschatz des "Griechischen Lernvokabulars zum Neuen Testament" bzw. des "Lernwortschatzes der hebräischen Sprache des AT" hinausgehen, werden in beiden Teilen der Sprachprüfung angegeben. Die Sprachprüfung gilt als bestanden, wenn das Gesamtergebnis wenigstens der Beurteilung "ausreichend" entspricht. Die Sprachprüfung kann wiederholt werden.
 

Häufig gestellte Fragen

Teilnahme an Sprachkursen und Sprachprüfungen

  • Frage: Ich bin noch nicht immatrikuliert, möchte aber im WS/SS mit dem Theologiestudium in Freiburg beginnen. Darf ich an dem Sprachkurs Griechisch I oder II / Hebräisch I oder II schon teilnehmen?
  • Antwort: Ja
  • Frage: Ich habe den Sprachkurs Griechisch I / Hebräisch I selbständig / mit Hilfe eines Lehrers durchgearbeitet. Darf ich an dem Ferienintensivkurs nach dem WS/SS teilnehmen ?
  • Antwort: Ja
  • Frage: Darf ich im Anschluß an den Ferienintensivkurs an der Sprachprüfung teilnehmen?
  • Antwort: Ja, wenn Sie zu diesem Zeitpunkt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg immatrikuliert sind.
  • Frage: Ich habe mich auf die Sprachprüfung selbständig / mit Hilfe eines Lehrers vorbereitet. Darf ich an der Sprachprüfung zum Ende des WS / SS / des Ferienintensivkurses teilnehmen ?
  • Antwort: Ja, wenn Sie zu diesem Zeitpunkt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg immatrikuliert sind.

 

Anerkennung von Sprachkursen und Sprachprüfungen

  • Frage: Ich habe eine Sprachprüfung an der Theologischen Fakultät der Universität XY / am Propädeutikum XY / am Spracheninstitut XY gemacht. Wird mir dies für das Theologiestudium anerkannt ?
  • Antwort: In der Regel ja, wenn der absolvierte Sprachkurs nach Art (Sprachkurs, keine Einführung in das "Denken" o.ä.) und Umfang mit dem in Freiburg vergleichbar ist und eine nach Art und Umfang vergleichbare Sprachprüfung abgelegt wurde (dreistündige Übersetzungsklausur und mündliche Prüfung).
  • Frage: Ich habe noch kein Latinum. Kann ich dies in einem Sprachkurs an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität nachholen ?
  • Antwort: Ja, in einem zweisemestrigen Sprachkurs der Theologischen Fakultät, der jeweils im WS beginnt.
  • Frage: Ich habe noch kein Latinum, habe aber schon Sprachkurse zur Vorbereitung auf das Latinum besucht. Kann ich die Lateinprüfung an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität ablegen ?
  • Antwort: Ja.

 

Materialien zum Sprachunterricht

Von dieser Seite können Sie die für den Griechisch- und Hebräischunterricht notwendigen Wortkunden und Paradigmentafeln im PDF-Format herunterladen:

I. Griechischer Lernwortschatz

LWS Heft.pdf

II. Griechische Paradigmen (6 Dateien)

GrPara1.pdf
GrPara2.pdf
GrPara3.pdf
GrPara4.pdf
GrPara5.pdf
GrParaUebersicht.pdf

III. Hebräische Wortkunde und Paradigmentafeln

HebWortkunde 3.Aufl.PDF
 

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