Lehrstuhl für Religionswissenschaft

Religionswissenschaft 

 

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Religionswissenschaft in Freiburg ist ein forschungsorientierter, interdisziplinärer Masterstudiengang.

In diesem Programm erhalten Sie Kompetenzen, um Veränderungsprozesse in Gegenwartskulturen analysieren und verstehen zu können. Statt einer Religionsvorstellung nach dem Prototyp Christentum richtet sich der Blick auf Religion als Diskurs. Durch diese Perspektive werden zum Beispiel Finanzmarktspekulation und Sterndeutung oder Geldcoaching und Lebensberatung vergleichbar. Neben dieser Komparatistik und Wissenschaftstheorie der Kulturwissenschaft sind Fragen nach den Wechselwirkungen von Wirtschaftsform, neuen Ästhetiken, globaler Verflechtung und Religion* zentral.

Je nach Interesse können Sie an weitere Fächer der Universität und in EUCOR anknüpfen, z.B. Empirische Kulturwissenschaft, Soziologie, Social and Cultural Anthropology, Global Studies, Gender Studies, Interdisziplinäre Anthropologie, Caritaswissenschaft.

Religionswissenschaft hat in Freiburg ein kulturwissenschaftliches Profil und ist vernetzt über die Fachgesellschaften DVRWEASR und IAHR. Für das Fachverständnis ist die Zeitschrift für Religionswissenschaft, mitverantwortet durch die DVRW, aufschlussreich.

  

Aktuelles

 
NEU Start des Masters Religionswissenschaft auch zum Sommersemester
Zum ersten Mal kann unser MA Religionswissenschaft nun auch zu einem SoSe begonnen werden. Der Bewerbungszeitraum 1. FS im Bewerbungsportal HISinOne zum Sommersemester 2024 ist:
15.12.2023 – 15.03.2024
 
 

13. Juni 2024, 14:30  Uhr , Alte Universität (Bertoldstraße 17) - Vortrag von Manuel Volkmann M.A. auf dem Interdisziplinären Doktorand*innensymposium der Graduiertenschule Humanities (Universität Freiburg):
Existential Cultures im Kontext »freier« Trauerrituale als Beitrag zur Nichtreligions-Forschung

Im Vortrag wird das Forschungsfeld der sich wandelnden Bestattungskultur der Gegenwart, insbesondere der Kontext sogenannter »freier« Trauerrituale, im Forschungsdiskurs über Nichtreligion und Säkularität verortet. Darüber hinaus wird das in diesen Forschungszusammenhängen entwickelte Konzept von religiös/nichtreligiösen Existential Cultures (Lois Lee) vorgestellt und umrissen, inwiefern über die Analyse freier Trauerreden die Vielfalt säkularer/nichtreligiöser Wissensbestände und Topoi im Kontext existentieller Fragestellungen veranschaulicht werden kann. Außerdem werden theoretische und diskursive Anknüpfungspunkte benannt. 

 

6. Juni 2024, 9:00 Uhr, HS 1108 KG I - Vortrag von Sofia Nikitaki PhD.: 
Lived Nonreligion in Europe: A Cross-cultural Qualitative Exploration of Nonreligious Individuals in Belgium, Greece, and Norway

In the field of theology and religious studies, nonreligion is a less explored and often less known subject. Like religion, it encompasses a multitude of perspectives, experiences, and identities. In her recently defended dissertation, Sofia Nikitaki tackled that very subject and found surprising insights. A qualitative empirical exploration unveiled, among other results, the importance of cultural context.

 

9.–12. Mai 2024: Religionswissenschaftliches Studierendensymposium an der Ruhr Universität Bochum

Das Hauptziel dieser Veranstaltung ist es, jungen Akademiker*innen im Bereich der Religionswissenschaft eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Forschungsprojekte vorstellen, diskutieren und ihr Netzwerk erweitern können. Im Zentrum steht diesmal dabei die Thematik "Artemis: Grill oder Göttin, Religion im Alltag“. Es wird spannende Vorträge zu modernen sowie historischen Themen, eine Exkursion und gesellige Abende geben. Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden (Bachelor und Master) der Religionswissenschaft aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Call for Papers und die Anmeldung enden am 31.01.2024. Sämtliche Informationen finden Sie auf unserer Website: https://symposium.ceres.rub.de/de/. Dort sind auch alle Details zur Anmeldung abrufbar: https://symposium.ceres.rub.de/de/anmeldung/.

 

10. Mai 2024: Vortrag von Manuel Volkmann M.A. auf dem Studierendensymposium (CERES / Ruhr Universität Bochum):
Alltägliche und außeralltägliche Ausdrucksformen der Nichtreligion im Kontext sogenannter »freier« Trauerrituale

weitere Info: link

 

12. März 2024 - Vortrag von Prof.in Anne Koch an der Universität Salzburg : 
Sind wir schon more-than-human-beings? Oder wäre es noch gut, eine religionswissenschaftliche Anthropologie zu haben?

weitere Info: link  

 

Jetzt online: Veranstaltung „Identität und Synodalität. Zur Zukunft des Christentums in Europa“

mit Christoph Theobald (Paris), Mark Feix (Straßburg), Anne Koch, Karlheinz Ruhstorfer, Michael Quisinsky (alle Freiburg), moderiert von Clemens H. Wagner, Universität Freiburg 2024, Videomitschnitt

 


 

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