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Arbeitsbereich Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Arbeitsbereiches Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Hier finden Sie Informationen zum Lehrstuhl, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zu den Lehrveranstaltungen.

Die Ankündigungen zu den Lehrveranstaltungen für das Wintersemester 2019/2020 finden Sie hier.

Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre MitarbeiterInnen des AB Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte

 

 

Nachrichten

Hier können Sie die neuesten Nachrichten des Arbeitsbereichs einsehen »

 

Freiburger Delegation beim ersten LERU Theology and Religious Studies Early Career Seminar

Vom 11.-14.09.2019 nahm eine Gruppe von Post-Docs und Promovierenden der Freiburger Theologischen Fakultät zusammen mit drei Professoren am LERU Theology and Religious Studies (THRS) thematic group early career seminar an der University of Cambridge teil. LERU (League of European Research Universities) ist ein internationales Netzwerk von Universitäten, die sich durch intensive Forschung und Lehre auszeichnen. Neben der Freiburger Gruppe waren Theologen und Religionswissenschaftler aus Cambridge, Genf, Heidelberg, Helsinki, Kopenhagen, Leuven, Lund, München, Oxford, Paris, Straßburg und Zürich beteiligt. So war das Treffen der Sektion Theology and Religious Studies geprägt von Internationalität und Interdisziplinarität.

Im Vordergrund standen die Forschungsprojekte der Nachwuchsforscher*innen. Morgens, mittags und abends fanden parallele seminar paper sessions statt, bei denen jeweils zwei junge Forscher*innen ihre Projekte vor- und zur Diskussion stellten. Die Kommunikation in englischer Sprache ließ (Landes-)grenzen verschwimmen; das Treffen war zudem geprägt von wertschätzendem Umgang, anregenden Diskussionen und einer durchweg angenehmen Atmosphäre. Die Teilnehmer*innen nutzten das Treffen außerdem, um freundschaftliche und wissenschaftliche Verbindungen herzustellen.

Für den Arbeitsbereich Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte stellten zwei Doktorand*innen ihre Dissertationsprojekte vor.
Steffen Engler präsentierte seine Forschungen über die viel diskutierte und aktuell von Papst Franziskus aufgeworfene Frage nach dem Zusammenhang von persönlichem Glauben und sakramentaler Ehe vor. Der mehrheitlich protestantischen Zuhörer*innenschaft vermittelte er spannende Einblicke in das katholische Eherecht.
Sarah Röser berichtete von ihrer Forschung zu den sog. "Loyalitätsobliegenheiten" katholischer Arbeitsgeber in Deutschland. Aktuell stellen Grundsatzurteile des Europäischen Gerichtshofs das von den deutschen Bischöfen erlassene kirchliche Arbeitsrecht in Frage. Daraus resultieren grundsätzliche Anfragen an das Verhältnis zwischen europäischem und nationalem (Verfassungs-)Recht und an das europäische Religionsverfassungsrecht. Und wo ließe sich über die europäische Dimension derzeit besser diskutieren als im Vereinigten Königreich?

Zum Bericht auf der LERU-Homepage geht es hier.

© Nathan McDonald

Die Freiburger Teilnehmer*innen waren (von links nach rechts): Steffen Engler, Karlheinz Ruhstorfer, Sarah Röser, Georg Bier, Daniela Blank, Stephan Tautz, Johannes Heger, Klaus Baumann

 

Publikumspreis der Salzburger Hochschulwochen (2. Platz) an Christoph Koller

Christoph Koller, Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Kirchenrecht, wird mit dem mit 500 € dotierten zweiten Platz des Publikumspreises der Salzburger Hochschulen ausgezeichnet. Sein Vortrag „Simplify your Law? Wie Recht Komplexität bewältigt und was Theologie davon lernen kann“ hier zum Nachhören.

Christoph Koller hat im Wettbewerb um den Publikumspreis der Salzburger Hochschulwochen 2019 den zweiten Platz errungen. In seinem Vortrag „Simplify your Law? Wie Recht Komplexität bewältigt und was Theologie davon lernen kann“ zeigt er auf, wie die katholische Kirche speziell im Bereich des Kirchenrechts von Kriterien und Grundprinzipien des weltlichen Rechts lernen könnte. Kritik übte Koller in dem Kontext an einem gerade im Umgang mit komplexen Materien wie dem sexuellen Missbrauch unzureichend differenzierenden Kirchenrecht. Die Anwendung etwa der Grundprinzipien der Abstraktion, der Präzision und der Transparenz könnten helfen, die "Schwammigkeit des kirchlichen Rechts" zu reduzieren und so zu klareren Kriterien der kirchlichen Rechtsprechung zu kommen.

 ©Salzburger Hochschulwochen / Richard Frasl

  © Salzburger Hochschulwochen / Richard Frasl

© Kathpress / Henning Klingen

© Kathpress / Henning Klingen

Der erste Preis ging an den Erfurter Dogmatiker Dominique-Marcel Kosack, der dritte Preis an den Bonner Dogmatiker Moritz Findeisen, der an der Freiburger Theologischen Fakultät promoviert.
Alle Vorträge zum Nachhören und weitere Berichte auf den Seiten der Salzburger Hochschulwochen.
 

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