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Lehrstuhl für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Lehrstuhls für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Hier finden Sie Informationen zum Lehrstuhl, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zu den Lehrveranstaltungen.
  

Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre MitarbeiterInnen des Lehrstuhls für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte

 

 

Nachrichten

Hier können Sie die neuesten Nachrichten des Lehrstuhls einsehen »

 

"Keine Angst vor dem leeren Blatt" - Theologische Lese- und Schreibwerkstatt

Innovatives Schreibseminar im Wintersemester 2021/22

Zu den Grundfertigkeiten geisteswissenschaftlicher Arbeit gehört das Lesen von Texten genauso wie die eigene Textproduktion. Gelesenes muss verstanden, reflektiert, reorganisiert und in Hausarbeiten und Essays wieder verschriftlicht werden. Auch fortgeschrittene Studierende tun sich bisweilen schwer, komplexe Texte sinnerfassend zu lesen und in eigenen Arbeiten zu verwerten.
Die theologische Lese- und Schreibwerkstatt soll an relevanten theologischen Texten diese Kompetenzen einüben; gemeinsame Lektüre- und Methodensitzungen wechseln sich ab mit individuellen Schreibcoachings. Die Auswahl der Texte erfolgt gemeinsam mit den Teilnehmer*innen im Hinblick auf individuelles Interesse und den jeweiligen Studienabschnitt.

Die Termine vereinbaren wir gemeinsam in der Vorbesprechung am 22.10.2021, 12.00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass zwei Coaching-Sitzungen in den Semesterferien (bis 31.03.2022) stattfinden werden.

Ausführliche Informationen finden Sie im Ilias-Kurs zur Veranstaltung und im Video. Auch die verbindliche Anmeldung zum Seminar findet im Ilias-Kurs statt.
 

 

 

 

Reaktion von Georg Bier auf das MP "Traditionis custodes"

Mit dem Motu Proprio hat Papst Franziskus unter anderem Änderungen an der Zuständigkeit und der Geltung der sogenannten Alten Messe vorgenommen. Was jetzt gilt und welchen Zweck Franziskus verfolgt, erläutert Prof. Bier in einem Interview.

Auf der Homepage von katholisch.de kann das Interview nachgelesen werden.
 

 

 

Lehrveranstaltungen für das Wintersemester 2021/2022 sind online

Hier finden Sie die Ankündigungen zu den Lehrveranstaltungen des AB Kirchenrecht.
Nähere Informationen auf HISinOne und auf der ILIAS-Plattform bei den einzelnen Lehrveranstaltungen.

 

Steht die "Alte Messe" auf der Kippe?

Im Interview mit katholisch.de geht Georg Bier auf die bisherigen Entwicklungen rund um die Feier der vorkonziliaren Messe sowie auf das Motu proprio "Summorum pontificum" von Benedikt XVI. ein. Bier erwägt verschiedene Möglichkeiten, wie Papst Franziskus mit dem Motu proprio umgehen und wie die Feier eingeschränkt werden könnte.

Das ganze Interview ist hier zu finden.

 

 

Interview zur Apostolischen Visitation in Köln mit Georg Bier zum Nachhören

Anlass für die Visitation der päpstlichen Gesandten war der Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln. Zum Verlauf und zum denkbaren Vorgehen nach der Visitation gab Prof. Georg Bier im Interview vom 20.06.2021 mit dem SWR1 Auskunft. 

Über den Player auf der rechten Seite kann das Interview angehört werden:  


 

 

 

 

Prof. Georg Bier im Interview zum vorgeschlagenen Kommunionverbot für Joe Biden

Einige amerikanische Bischöfe schlagen vor, den US-Präsidenten auf Grund seiner liberalen Haltung zur Abtreibung vom Kommunionempfang auszuschließen. Warum sie das in Erwägung ziehen und wie dieses Vorgehen einzuschätzen ist, erklärt Georg Bier im Domradio-Interview.

 

"Regional, Saisonal, Bio? Kirchensteuer für die Generation Y"
Christoph Koller veröffentlicht neuen Artikel auf y-nachten.de

In Debatten um die Säkularität Deutschlands wird sie längst kontrovers diskutiert und auch innerkirchlich wird angefragt, ob die Einnahmen der Kirchensteuer allen Zahlenden zugutekommt. Christoph Koller, Mitarbeiter am AB Kirchenrecht, überlegt, wie eine Kirchensteuer aussehen könnte, die in das ökonomische Selbstverständnis junger Menschen passt.

Hier gibt's den Artikel zum Nachlesen.

 Foto von Markus Winkler

 

 

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Interview mit Georg Bier auf katholisch.de:
"Nur ein bedauerndes Achselzucken für Transsexuelle"

"Transsexuelle dürfen nicht heiraten und nicht Priester werden – aber warum? Der Freiburger Kirchenrechtler Georg Bier erklärt im katholisch.de-Interview, was die Kirche vom Geschlecht hält, wo ihre Argumentation Lücken aufweist – und sie sich trotzdem nicht ändert." - So die Einleitung auf katholisch.de, wo das Interview auch nachgelesen werden kann.


 

"Impeachment auf katholisch. Wie werden Diözesanbischöfe entlassen?" Georg Bier gibt in seinem neuen Artikel Antworten darauf

Der Artikel kann bei der HerderKorrespondenz nachgelesen werden: Impeachment auf katholisch. Wie werden Diözesanbischöfe entlassen?, in: Herder Korrespondenz 75 (2021) Heft 2, 13-15.
Wer ein Online-Abo der HK hat, kann zum Lesen diesem Link folgen.

 

 

Artikel von Steffen Engler:
"Über die Heilsbedeutsamkeit eines Personalpronomens"

Um die Taufformel ist ein Streit entbrannt, nachdem ein Priester die Ungültigkeit seiner eigenen Taufe befürchtete. Ein Responsum aus dem Vatikan bestätigt: Nur im Singular ist die Taufe gültig. Steffen Engler, Mitarbeiter am Arbeitsbereich Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte, hat dazu auf y-nachten.de einen Artikel verfasst.

Foto von Kaique Rocha

 

"Der 'Synodale Weg' – Signal zum Aufbruch oder Gesprächstherapie fürs Kirchenvolk?" Vortrag von Prof. Bier im Oktober

Am Montagabend, 19. Oktober 2020, wird Prof. Georg Bier im Rahmen der Urbangespräche der Kirchengemeinde Freiburg-Nord einen Vortrag mit anschließender Diskussion halten.

Nicht wenige deutsche Katholikinnen und Katholiken haben ein Problem mit ihrer Kirche. Sie kritisieren innerkirchlichen Machtmissbrauch und die klerikal geprägte Kirchenstruktur, die ihn begünstigt. Sie fordern grundlegende Änderungen, Zugang zum Weihesakrament für Frauen, mehr Mitbestimmung für Laien. Viele hoffen auf den „Synodalen Weg“. Sind die Hoffnungen begründet? Oder werden die Gespräche am Ende wieder einmal folgenlos bleiben? Welche Reformen sind kirchenrechtlich überhaupt möglich – und wo stößt der Reformwille an unüberwindliche Grenzen?

Alles Weitere zur Veranstaltung können Sie dem Flyer entnehmen.

  

Kirchenrechtliche Literatur ist neben der DaKAR auch im IxTheo zu finden

Der Freiburger Arbeitsbereich Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte beteiligt sich an der Erfassung kirchenrechtlicher Literatur, um die Angaben anschließend in IxTheo (Internationale Bibliographie für Theologie und Religionswissenschaft) einfließen zu lassen. Die Eingliederung der Datenbank Kanonisches Recht (DaKaR) und der Kanonistischen Literaturdokumentation Innsbruck (KALDI) in den IxTheo erfolgt nach und nach und soll Mitte 2021 abgeschlossen sein. Die Daten der DaKaR und der KALDI werden nicht mehr aktualisiert, die Seiten bleiben aber zur Literaturrecherche noch erhalten.

Es werden kirchenrechtliche und theologische Monographien, Zeitschriftenartikel, Aufsätze aus Sammelbänden, Rechtsquellen, kirchliche und staatliche Rechtssprechung sowie die Kirchlichen Amtsblätter der deutschen Diözesen und der österreichischen Bischofskonferenz erschlossen. Die Aufnahme erfolgt durch mehrere Kooperationspartner (kirchenrechtliche Lehrstühle der (Katholischen) Universitäten Eichstätt, Freiburg, Mainz, Münster, Regensburg, Tübingen; Generalvikariate Hamburg, Limburg, Osnabrück) und wird laufend aktualisiert. So enthält die Datenbank mittlerweile eine komplette Leitsatzsammlung der Entscheidungen in Kirchensachen (KirchE) seit 1990.

Eine speziell kirchenrechtliche Recherche innerhalb des IxTheo ist möglich, indem nach der Eingabe des Suchwortes rechts neben der Trefferliste oder bei der erweiterten Suche eine entsprechende IxTheo-Klassifikation (z. B. „SB Katholisches Kirchenrecht“, „SA Kirchenrecht; Staatskirchenrecht“) ausgewählt wird. Zudem kann über churchlaw.ixtheo.de, wo ab Mitte 2021 alle Literatur mit Bezug zum Kirchenrecht zu finden sein wird, eine kirchenrechtliche Suche durchgeführt werden.

 

Georg Bier bezieht bei Domradio Köln Stellung zur Sonntagspflicht

Die Pflicht zum Messbesuch am Sonntag ist trotz andauernder Corona-Pandemie wieder eingesetzt. Was Prof. Bier dazu und zur Sonntagspflicht im Allgemeinen sagt, können Sie auf den Seiten des Domradios nachhören.

 

Aufsatz von Georg Bier: "Der willensbestimmende Irrtum in einer 'Kultur des Provisorischen'"

Bezüglich der Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe mangelt es von Seiten der Gläubigen an Verständnis und Einsicht. Ausgehend davon thematisiert Bier den willensbestimmenden Irrtum als Ehenichtigkeitsgrund. Der Aufsatz ist in der Zeitschrift "De processibus matrimonialibus" (2018/19) erschienen und kann hier gelesen und heruntergeladen werden.

  

Interview mit Prof. Bier zur Angemessenheit kirchlicher Corona-Verordnungen

Das Interview von Domradio Köln kann hier angehört werden.

 

 

 

Video zum Nachschauen: "Mehr schlecht als Recht?" – Christoph Koller sprach bei der Langen Nacht der Universität

"Mehr schlecht als Recht? Warum die katholische Kirche ihr eigenes Recht hat" – Zu diesem Thema hat Christoph Koller als Vertreter der Theologischen Fakultät im Rahmen der LNU am Donnerstag, 14.11.2019, einen Vortrag gehalten.

Die Relevanz des Themas zeige sich vor allem auf Grund der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und ihrer Stellung als gesellschaftlicher Player. Ausgehend von der Frage, ob das kirchliche Recht eine Paralleljustiz sei, erklärte Koller die grundsätzliche Funktion des Kirchenrechts.
Als problematisch innerhalb der kirchlichen Gesetzgebung erweise sich zum einen das Fehlen einer Gewaltenteilung: "In der Kirche ist es so, dass der Papst und in ihrem Bereich die Bischöfe die volle, gesetzgebende, ausführende und richterliche Gewalt haben. Wenn Sie so wollen, haben Sie in Rom den letzten absoluten Monarchen Europas sitzen", so Koller. Zum anderen bewirke die "begriffliche Schwammigkeit" des kirchlichen Rechts in manchen Teilen eine Dysfunktionalität. Dies zeigte Koller exemplarisch an den rechtlichen Regelungen zum Umgang mit sexuellem Missbrauch in der Kirche. Im Vergleich mit entsprechenden Normen des weltlichen Rechts präsentierte Koller zwei Prinzipien der Rechtsgestaltung, die im kirchlichen Recht fehlen, nämlich Präzision und Transparenz.
Trotz der vorhandenen Schwierigkeiten im kirchlichen Recht resümiert Koller, "dass Recht und die Existenz von Recht immer besser ist als kein Recht, denn das Gegenteil von Recht ist nicht Freiheit, das Gegenteil von Recht ist Unrecht." Zu welcher Antwort Koller auf die titelgebende Frage "Mehr schlecht als Recht?" kommt, sehen Sie hier in der Aufzeichnung.
 

Hier geht's direkt zum Video.

 

Freiburger Delegation beim ersten LERU Theology and Religious Studies Early Career Seminar

Vom 11.-14.09.2019 nahm eine Gruppe von Post-Docs und Promovierenden der Freiburger Theologischen Fakultät zusammen mit drei Professoren am LERU Theology and Religious Studies (THRS) thematic group early career seminar an der University of Cambridge teil. LERU (League of European Research Universities) ist ein internationales Netzwerk von Universitäten, die sich durch intensive Forschung und Lehre auszeichnen.

Im Vordergrund standen die Forschungsprojekte der Nachwuchsforscher*innen, die bei seminar paper sessions vor- und zur Diskussion gestellt wurden. Die Kommunikation in englischer Sprache ließ (Landes-)grenzen verschwimmen; das Treffen war zudem geprägt von wertschätzendem Umgang, anregenden, interdisziplinären Diskussionen und einer durchweg angenehmen Atmosphäre. Die Teilnehmer*innen nutzten das Treffen außerdem, um freundschaftliche und wissenschaftliche Verbindungen herzustellen.

Für den Arbeitsbereich Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte stellten zwei Doktorand*innen ihre Dissertationsprojekte vor.
Steffen Engler präsentierte seine Forschungen über die viel diskutierte und aktuell von Papst Franziskus aufgeworfene Frage nach dem Zusammenhang von persönlichem Glauben und sakramentaler Ehe vor. Der mehrheitlich protestantischen Zuhörer*innenschaft vermittelte er spannende Einblicke in das katholische Eherecht.
Sarah Röser berichtete von ihrer Forschung zu den sog. "Loyalitätsobliegenheiten" katholischer Arbeitsgeber in Deutschland. Aktuell stellen Grundsatzurteile des Europäischen Gerichtshofs das von den deutschen Bischöfen erlassene kirchliche Arbeitsrecht in Frage. Daraus resultieren grundsätzliche Anfragen an das Verhältnis zwischen europäischem und nationalem (Verfassungs-)Recht und an das europäische Religionsverfassungsrecht. Und wo ließe sich über die europäische Dimension derzeit besser diskutieren als im Vereinigten Königreich?

Zum Bericht auf der LERU-Homepage geht es hier.

Gruppenfoto mit den Teilnehmenden

© Nathan McDonald

Die Freiburger Teilnehmer*innen waren (von links nach rechts): Steffen Engler, Karlheinz Ruhstorfer, Sarah Röser, Georg Bier, Daniela Blank, Stephan Tautz, Johannes Heger, Klaus Baumann

 

Publikumspreis der Salzburger Hochschulwochen (2. Platz) an Christoph Koller

Christoph Koller, Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Kirchenrecht, wird mit dem mit 500 € dotierten zweiten Platz des Publikumspreises der Salzburger Hochschulen ausgezeichnet. Sein Vortrag „Simplify your Law? Wie Recht Komplexität bewältigt und was Theologie davon lernen kann“ hier zum Nachhören.

Christoph Koller hat im Wettbewerb um den Publikumspreis der Salzburger Hochschulwochen 2019 den zweiten Platz errungen. In seinem Vortrag „Simplify your Law? Wie Recht Komplexität bewältigt und was Theologie davon lernen kann“ zeigt er auf, wie die katholische Kirche speziell im Bereich des Kirchenrechts von Kriterien und Grundprinzipien des weltlichen Rechts lernen könnte. Kritik übte Koller in dem Kontext an einem gerade im Umgang mit komplexen Materien wie dem sexuellen Missbrauch unzureichend differenzierenden Kirchenrecht. Die Anwendung etwa der Grundprinzipien der Abstraktion, der Präzision und der Transparenz könnten helfen, die "Schwammigkeit des kirchlichen Rechts" zu reduzieren und so zu klareren Kriterien der kirchlichen Rechtsprechung zu kommen.

 Christoph Koller während seines Vortrages am Rednerpult

  © Salzburger Hochschulwochen / Richard Frasl

Die drei Gewinner mit ihren Urkunden in der Hand

© Kathpress / Henning Klingen

Der erste Preis ging an den Erfurter Dogmatiker Dominique-Marcel Kosack, der dritte Preis an den Bonner Dogmatiker Moritz Findeisen, der an der Freiburger Theologischen Fakultät promoviert.
Alle Vorträge zum Nachhören und weitere Berichte auf den Seiten der Salzburger Hochschulwochen.
 

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