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Lehrstuhl für Religionspädagogik

Foto: Elisabeth Wöhrle sf

Weil Religion Bildung braucht ...

 

Herzlich willkommen

am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Katechetik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Hier finden Sie Informationen zum Lehrstuhl, seinen Mitarbeiter*innen sowie zu Veranstaltungen und der Lehre.

Zögern Sie nicht, bei weiteren Fragen auf uns zuzukommen!

 

 
 Coronavirus - Lehrstuhl für Religionspädagogik bleibt erreichbar!
 
Die Leitung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie der Vorstand der Theologischen Fakultät haben verantwortungsbewusst auf die große Herausforderung durch die Coronakrise reagiert und sich auf einen umfangreichen Maßnahmenkatalog verständigt, der dazu beitragen soll, dem Virus Einhalt zu gebieten.
 
Jedoch geht die wissenschaftliche Arbeit sowie die Betreuung der Studierenden bei allen Mitarbeiter*innen sowie bei Prof. Dr. Mirjam Schambeck sf weiter. Das bedeutet für Sie: Sie können gerne per E-Mail jederzeit Kontakt aufnehmen. (Die E-Mail-Adressen finden Sie hier).
 
Und das Wichtigste: Kommen Sie alle gesund und munter durch diese aufreibende Zeit!
 

 

Sprechstunde
 

Für komplexere Anfragen, Anliegen etc. werden auf Wunsch gerne individuelle Telefontermine vereinbart. Zögern Sie nicht, von diesen Angeboten Gebrauch zu machen.

Zudem kommen Sie über folgenden Link zur Sprechstunde von Prof. Dr. Mirjam Schambeck sf.:

https://uni-freiburg.zoom.us/j/67077174119?pwd=aWNST09CZ1hSOVgxM2lOc2ZrTFpCZz09
Meeting-ID: 670 7717 4119
Kenncode: Sprech2022

 

Lehre im Sommersemester 2022

Übung: Von der Idee zur Seminar- /Unterrichtsstunde

Die meisten Studierenden (aber auch nicht wenige Berufserfahrene) stehen immer wieder vor der gleichen Herausforderung: Sie haben ein Thema oder schon eine gute Idee und sollen darüber eine Seminarsitzung oder (später an der Schule) eine Religionsunterrichtsstunde halten, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen, haben noch keine oder zu viele Materialien, unter denen Sie sich nicht entscheiden können, welche die passendsten sind.

Um zu lernen, wie man diese Herausforderungen angehen kann, ist diese Übung genau das Richtige! Sie soll Ihnen dabei helfen, wie sie schon während des Studiums, im Praxissemester und später im Referendariat ohne rauchende Köpfe von einer Idee zu einer Seminar- / Unterrichtsstunde zu kommen.

Start der Veranstaltung: 16. Mai 2022
 
Zeitraum: Montags von 14.00 Uhr – 16.00 Uhr c.t.
 
Ort: KG I / Raum 1336-38

 

Sie finden die Veranstaltung hier.

 

Diese Übung wird begleitend zu allen religionspädagogischen Veranstaltungen als Vertiefung sehr empfohlen. Sie dient der vertieften Auseinandersetzung, wie theologische Themen kompetenzorientiert und didaktisch angemessen in ein Unterrichts- bzw. Seminarsetting umgesetzt werden können.

 

Nachrichten

Termine

 

 

 

Aktuelles

 

Gastvortrag: Geschlechterkonzeptionen und gendersensible Koranhermeneutik im Islam (PH Freiburg)

 
Frau Prof. Dr. Fahimah Ulfat, Universität Tübingen, Institut für islamisch-religionspädagogische Forschung (IIRF), zeigt, wie sich Gender auf die Lektüre der heiligen Schriften im Islam auswirkt.
 
Die Kategorie Gender ist als wichtige Analysekategorie in fast allen Wissenschaftsdisziplinen rezipiert worden, so auch in den christlichen Theologien. Auch die islamische Theologie hat diese Kategorie ansatzweise aufgenommen. Was das bedeutet und wie sich Gender auf die Lektüre der heiligen Schriften im Islam auswirkt, zeigt Prof. Ulfat am Beispiel der Koranhermeneutik.
 
Der Vortrag findet am 23.5.2022, 18.15 Uhr in der PH Raum KA 101 statt.
 
 

 

17. Arbeitsforum für Religionspädagogik vom 4. – 6. Mai 2022

 

Unter dem Titel „Systemrelevant oder längst bedeutungslos? Perspektiven religiöser Bildung in Krisenzeiten“ findet das 17. Arbeitsforum für Religionspädagogik als digitale Tagung statt.

 

Die Frage nach der Bedeutung von Religion in der Krise stellt sich mehrfach: Haben Religionen, hat namentlich das Christentum in Krisenzeiten eine tragfähige, weil Hoffnung spendende Botschaft – und wie sähe diese aus? Wer kann sie sagen – und wer will sie hören? Oder zeigt sich, dass die Krise die Religion längst selbst erfasst hat? Antworten auf diese Fragen bestimmen auch Gestalt und Ziel religiöser Bildung in der Schule. Ist sie - und wenn ja, in welcher Weise - „systemrelevant“? Muss sie es (wieder) werden? Welche Ressourcen bieten religiöse Traditionen im Umgang mit Krisen und wie lassen sich diese mobilisieren – oder sind diese Ressourcen erschöpft?

 

Herausgefordert durch multiple Krisenerfahrungen sucht das 17. Arbeitsforum für Religionspädagogik in vier Vorträgen und sechs Workshops nach Wegen, die Chancen für den Religionsunterricht auftun.

Die Referent*innen sind u.a.

  • Prof. Dr. Claudia Gärtner
  • Prof. Dr. Dr. Michael Ebertz
  • Prof. Dr. Karlheinz Ruhstorfer
  • Matthias Drobinski

 

Die Tagung wird von der Konferenz der Leiter*innen der Schulabteilungen (Koleischa), der Arbeitsgemeinschaft Katholische Religionspädagogik und Katechetik (AKRK) und dem Deutschen Katechetenverein (dkv) veranstaltet. Prof. Dr. Mirjam Schambeck sf ist an der Vorbereitung und Moderation der Veranstaltung maßgeblich beteiligt.

Das komplette Programm ist hier abrufbar.

Bild: John Schnobrich über unsplash.com
 

Katholische Zustimmung zum zukunftsweisenden "Religionsunterricht für alle" in Hamburg


Das Erzbistum Hamburg hat nach einer Modellprojektphase dem „Religionsunterricht für alle“ zugestimmt. Wegbereitend dafür waren die wissenschaftlich begleitenden Symposien u. a. unter Beteiligung von Prof. Dr. Mirjam Schambeck sf.
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Nach einem gut zweijährigen Modellprojekt an staatlichen Schulen in Hamburg hat nun das Erzbistum Hamburg dem Einstieg in den „Religionsunterricht für alle“ (RUfa) in der Hansestadt zugestimmt. Erzbischof Dr. Stefan Heße begründete diese Entscheidung wie folgt: „Wir stehen in der Verantwortung für die religiöse Bildung der Schülerinnen und Schüler an den staatlichen Schulen. Es ist daher unser Ziel, zukünftig fester Bestandteil dieses weiterentwickelten „Religionsunterricht für alle“ zu werden und das katholische Christentum darin authentisch abzubilden“.

Beteiligt am RUfa sind die Evangelische Nordkirche, mehrere muslimische Religionsgemeinschaften, die alevitische und die jüdische Gemeinde und nun auch das Erzbistum Hamburg. Der Religionsunterricht wird ab dem Schuljahr 2022/23 für alle Kinder und Jugendlichen unabhängig ihres religiösen Bekenntnisses angeboten werden. Diese Form des Religionsunterrichts ist besonders an die multireligiöse Gesellschaft in Hamburg angepasst und ist doch zukunftsweisend für die Weiterentwicklung des Religionsunterrichts in konfessionell-kooperativen, interreligiösen und säkularen Settings. Inhaltlich werden die verschiedenen Religionen thematisiert und authentisch unterrichtet. Ebenso werden ethisches Lernen und Religionskritik zum Unterrichtsgegenstand.

Wegbereiter für die Entscheidung des Erzbistums war die wissenschaftliche Begleitevaluation. Prof. Dr. Mirjam Schambeck war zuletzt im Januar 2022 an einem Symposium beteiligt und formulierte aus der Perspektive der katholischen Religionspädagogik zukunftsrelevante Thesen für einen Religionsunterricht, der religiöse Pluralität und Säkularität als bestimmende Signatur heutigen Weltverstehens ernst nimmt.
 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


  

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