Jahrestagung 2024

IIGHI-logo.pngInternationale der Bernhard-Welte-Gesellschaft e. V.
in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und dem Instituto de Investigaciones Geohistóricas (IIGHI) des Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas (CONICET) und der Universidad Nacional del Nordeste (UNNE)

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Existieren als Leidenschaft
für das Paradox

Zur Bedeutung von Bernhard Weltes Rezeption
der Existenzphilosophie Søren Kierkegaards
für das Christsein heute


 

 

 

 

 
„Christwerden: Das ist das Problem Kierkegaards. Um dieses Problems willen ist er ein christlicher Schriftsteller. Christwerden kann aber offenbar nur ein Mensch. In dem, was es heißt, ein Mensch zu sein, liegen damit Voraussetzungen des Christwerdens, die nicht übersprungen werden können.“
Bernhard Welte,
Vorlesung „Kierkegaard“ (Wintersemester 1955/56)
 


Bernhard Welte Anfang der 1960er Jahre, © Bernhard-Welte-Gesellschaft e. V.

Freitag, 22. November
und Samstag, 23. November 2024
Haus „Zur Lieben Hand“, Freiburg i. Br.

 

Thema der Tagung

Diese Tagung soll die Rezeption und Transformation der Existenzphilosophie Søren Kierkegaards (1813–1855) im religionsphilosophischen Denken Bernhard Weltes (1906–1983) thematisieren, insb. anhand der 2023 im dritten Band der Bernhard Welte Inedita herausgegebenen vier Vorlesungen zum Denken Søren Kierkegaards, die Welte zwischen 1947 und 1959 an der Universität Freiburg gehalten hat.

Welte wollte Kierkegaard nicht primär historisch-kritisch auslegen, sondern er suchte in Kierkegaards Ausführungen – vor allem zur wesentlichen Leidenschaft der menschlichen Existenz für das absolute Paradox – den Impuls zu eigenen Einsichten. Ausgehend von Kierkegaards Grundbestimmungen menschlicher Existenz fand Welte existenzielle Wahrheiten, die für seine zeitgeschichtliche Gegenwart bedeutsam waren und es auch weiterhin sind. Kierkegaard war für Welte insb. als ein christlicher Philosoph interessant und relevant, der das existenzielle Verhältnis desjenigen, der ein wahrer Christ werden will, zur Person Jesu Christi und die anthropologischen Grundlagen des christlichen Glaubens untersucht. Daher wurde Kierkegaard für Welte gleichsam eine Fundgrube für einen zeitgemäßen Zugang zur christ­lichen Existenz mit wichtigen Impulsen für das Christsein heute.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung finden Sie in Kürze auf dieser Seite. Studierende können die Tagung als integralen Teil des interdisziplinären Seminars „Existieren als Leidenschaft für das Paradox“ des Lehrstuhls für Christliche Religionsphilosophie im Wintersemester 2024/25 besuchen. Die Vorträge der Tagung werden als Beiträge im Jahrgang 2025 der Schriftenreihe der Bernhard-Welte-Gesellschaft erscheinen.

Tagungsleitung:

  • Prof. Dr. Dr. Markus Enders (Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie / BWG)
  • Prof. Dr. Ángel E. Garrido Maturano (IIGHI / BWG)
  • Siegfried Rombach M. A. (BWG)
  • Dipl.-Theol. Frank Schlesinger (Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie / BWG)

 

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