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Studium und Lehre

Aktuelle Informationen zu den Lehrveranstaltungen

Alle Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021 werden aufgrund der Maßnahmen zur Pandemieeindämmung als digitale Fernlehre im Zeitraum vom 19. April 2021 bis zum 16. Juli 2021 durchgeführt. Genauere Informationen zum Durchfürungsmodus können Sie den jeweiligen Veranstaltungsbeschreibungen entnehmen. Gegebenenfalls werden zu einem späteren Zeitpunkt im Semester auch Änderungen bezüglich des Modus eintreten; es wird aber immer sichergestellt, dass Studierende die Lehrveranstaltungen bei Bedarf vollständig digital bzw. im Fernstudium absolvieren können.

Um an den Lehrveranstaltungen teilzunehmen, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Geben Sie bitte möglichst bald über das Campus Management HISinOne wie gewohnt einen Belegwunsch ab. Sie werden dann zugelassen und zu Beginn der ersten Semesterwoche per E-Mail über das Zugangspasswort zum jeweiligen ILIAS-Kurs informiert. Falls Sie nach dem 19. April 2021 noch einen Belegwunsch in HISinOne abgeben, werden Sie ebenfalls baldmöglichst über das Passwort informiert.

  • In den ILIAS-Kursen finden Sie alle Informationen zum genauen Ablauf der Lehrveranstaltungen und zusätzliche Lernmaterialien.

  • Falls eine Lehrveranstaltung mangels Nachfrage nicht stattfinden kann, wird dies umgehend bekanntgegeben und Sie werden bei einem von Ihnen abgegebenen Belegwunsch ebenfalls benachrichtigt.

Etwaige Änderungen zu den Terminen und Räumen und die Modalitäten und Inhalte von Prüfungs- und Studienleistungen werden in den ILIAS-Kursen zeitnah bekanntgegeben. Bei den Prüfungsleistungen werden die in den Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern vorgesehenen Formate (Hausarbeit bei Seminaren in den Modulen 15 und 23, mündliche Prüfung in den Modulen 6, 12 und 19) beibehalten; ob Ihre mündliche Prüfung als Online- oder Präsenzprüfung durchgeführt wird, hängt von den aktuell geltenden Maßnahmen zur Pandemieeindämmung ab; Näheres klären Sie bitte rechtzeitig vor der Prüfung mit dem Prüfungsamt.

Vorlesungen

Vorlesung (Modul 5):
Einführung in die Philosophie II

Eine der beiden folgenden Veranstaltungen des Philosophischen Seminars können Studierende der Bachelor- und Magisterstudiengänge Katholische Theologie als philosophische Vorlesung in Modul 5 im Sommersemester 2021 belegen:

Vorlesung: Die komplexe Welt

Dozent: PD Dr. Fausto Fraisopi
Termine: Mo., 14–16 Uhr c. t.

Vorlesung: Vollzug und Möglichkeit: eine Frage der Metaphysik
Dozent: PD Dr. Jorge Uscatescu Barrón
Termine: Di., 18–20 Uhr c. t.

 

Vorlesung (Modul 6):
Philosophische Anthropologie

Digitale Lehrveranstaltung (Vorlesungsaufzeichnungen in ILIAS über Panopto)

Dozent: Prof. Dr. Richard Schenk

Termine: Fr., 10–12 Uhr c. t.

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung wird diese Vorlesung als digitale Lehrveranstaltung durchgeführt. Jede Sitzung wird aufgezeichnet und in ILIAS über Panopto als Audio-Datei veröffentlicht. Zusätzlich werden ein begleitendes Vorlesungsskript zum Herunterladen und Ausdrucken und Literatur zur Vor- und Nachbereitung der Sitzungen bereitgestellt und es besteht über die Panopto-Kommentarfunktion die Möglichkeit zu Rückfragen. Zu Beginn der ersten Semesterwoche werden die Teilnehmenden per E-Mail über das Zugangspasswort zum ILIAS-Kurs informiert.
Zu dieser Vorlesung wird das begleitende Kolloquium (Modul 6) "Philosophische Anthropologie" angeboten, das der Wiederholung und Vertiefung der Vorlesungsinhalte sowie der Klärung etwaiger Rückfragen dient. Zudem soll Raum geboten werden für die vorlesungsbegleitende Lektüre und Besprechung ausgewählter Texte zu bestimmten Themenbereichen der philosophischen Anthropologie (Texte von Immanuel Kant, Max Scheler, Helmuth Plessner, Arnold Gehlen, Josef Pieper, Wolfhart Pannenberg u. a.).
Im Rahmen des Kolloquiums kann die Studienleistung zur Vorlesung "Philosophische Anthropologie" in Modul 6 in Form eines mündlichen Referats (12 Minuten inkl. eines Thesenpapiers/Handouts) erbracht werden. Eine Themenliste für mögliche Referate wird auf ILIAS zur Buchung eingestellt.

Kommentar

Als Bestandteil des Moduls 6 fragt diese Vorlesung nach der theologischen Tragweite der „philosophischen Anthropologie“ im breiten und im engeren Sinn: Den breiteren Sinn hat I. Kant († 1804) in seiner Logik gegliedert: „1) Was kann ich wissen? 2) Was soll ich tun? 3) Was darf ich hoffen? 4) Was ist der Mensch? […] Im Grunde könnte man aber alles dieses zur Anthropologie rechnen, weil sich die drei ersten Fragen auf die letzte beziehen.“ Den engeren Sinn wird an der von M. Scheler († 1928) ausgehenden Schule der „Philosophischen Anthropologie“ deutlich, die einen geeigneten Ansatz bietet für die Untersuchung der Frage in Geschichte und Gegenwart hinsichtlich der „Grandeur et misère de l’homme" (B. Pascal, † 1662).

Literatur

  • Zur Einführung in die "Philosophische Anthropologie" im engeren Sinn wird empfohlen: W. Pannenberg, Anthropologie in theologischer Perspektive, Göttingen 1983, insb. S. 32–39.
  • Zur Präfiguration der Gedanken: T. Schneider, Die Einheit des Menschen: Die anthropologische Formel „anima forma corporis" im sogenannten Korrektorienstreit und bei Petrus Johannis Olivi. Ein Beitrag zur Vorgeschichte des Konzils von Vienne, Münster 1973.
  • Zur Refiguration: A. MacIntyre, Die Anerkennung der Abhängigkeit. Über menschliche Tugenden, Hamburg 2001.

 

Vorlesung mit kolloquialen Elementen (Modul 12):
Der Mensch als verantwortliches Subjekt – eine Einführung in Grundlagen und Grundbegriffe der Ethik

Digitale Lehrveranstaltung (synchrone Übertragung über das System der Katholischen Hochschule)

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Bohlen

Termine: Do., 8–10 Uhr c. t.

Die Veranstaltung wird angeboten in Kooperation mit der KH Freiburg, Studiengang „Angewandte Theologie und Religionspädagogik“. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung wird diese Vorlesung als
digitale Lehrveranstaltung durchgeführt. Sie findet online statt als synchrone Übertragung im Videokonferenzsystem der KH Freiburg. Studierende der Universität erhalten Zugang zur Veranstaltung nach der
Anmeldung.

Kommentar

Ethische Entscheidungen begründen wir im Ausgang von der Idee der Menschenwürde. Wir berufen uns auf das Recht auf Selbstbestimmung, die Pflicht zur Achtung der anderen und auf die Verantwortung des Menschen. Wir nehmen damit Bezug auf unsere Vorstellungen vom Menschen. Die Veranstaltung will dazu einladen, diese Vorstellungen als Grundlage ethischen Argumentierens zu betrachten. Im Anschluss daran führt sie ein in die philosophische Ethik als jene Disziplin, die sich der Aufgabe stellt, moralische Standpunkte zu reflektieren. Sie vermittelt ein Verständnis der Grundbegriffe der Moralphilosophie und Ethik und erläutert im Durchgang durch die Geschichte der Philosophischen Ethik unterschiedliche Konzepte der normativen Ethik. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung der Fähigkeit, moralische Urteile in Bezug auf grundlegende Menschenbilder, Wertoptionen und Argumentationsmuster reflektieren zu können.
Die Veranstaltung ist als Vorlesung mit Übungsanteilen angelegt, um Studierenden die Möglichkeit zur eigenständigen moralischen Argumentation und ethischen Reflexion im Ausgang von aktuellen Fallbeispielen zu geben.

Literatur

Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

 

Vorlesung (Modul 19):
Glaube und Vernunft oder Glaube oder Vernunft? Zum Verhältnis zwischen dem christlichen (Offenbarungs-)Glauben und der natürlichen Vernunfterkenntniserkenntnis des Menschen

Digitale Lehrveranstaltung (Vorlesungsaufzeichnungen in ILIAS über Panopto)

Dozent: Prof. Dr. Dr. Markus Enders

Termine: Do., 10–12 Uhr c. t.

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung wird diese Vorlesung als digitale Lehrveranstaltung durchgeführt. Jede Sitzung wird aufgezeichnet und in ILIAS über Panopto als Audio-Datei mit synchronisierten Präsentationsfolien veröffentlicht. Zusätzlich werden die Präsentationsfolien zum Herunterladen und Ausdrucken und Literatur zur Vor- und Nachbereitung der Sitzungen bereitgestellt und es besteht über die Panopto-Kommentarfunktion die Möglichkeit zu Rückfragen. Zu Beginn der ersten Semesterwoche werden die Teilnehmenden per E-Mail über das Zugangspasswort zum ILIAS-Kurs informiert.
Zur erfolgreichen Absolvierung von Modul 19 muss zusätzlich zu dieser Vorlesung entweder das Seminar (Modul 15/19/23) "Zum Verhältnis zwischen Glaube und Vernunft im religionsphilosophischen Denken Bernhard Weltes" oder das Blockseminar/Interdisziplinäre Seminar (Modul 15/19/23) "Vernunft, Glaube und Erfahrung – Quellen und Wege der menschlichen Gotteserkenntnis nach Edith Stein" belegt werden.

Kommentar

Die Frage nach dem Verhältnis zwischen dem Wahrheitsanspruch des christlichen Offenbarungsglaubens und den Möglichkeiten und Grenzen der natürlichen Vernunfterkenntnis des Menschen ist im abendländisch-christlichen Kulturraum fast so alt wie der christliche Offenbarungsglaube selbst. Denn diese Frage wird bereits durch den Umstand gestellt, dass der christliche Offenbarungsglaube mit einem absoluten und universalen Geltungsanspruch auf objektive Wahrheit und Normativität insbesondere seiner zentralen Glaubensinhalte der Inkarnation, der Christologie und der Trinitätslehre auftritt, der für das autonome Erkenntnisvermögen der menschlichen Vernunft eine Herausforderung darstellt und von ihm daher in der abendländischen Geschichte des Christentums auch wiederholt einer rationalen Legitimitätsprüfung unterzogen worden ist. Die wichtigsten rationalen Gründe, die in der Geschichte dieser Verhältnisbestimmung für und gegen den Wahrheitsanspruch des christlichen Glaubens genannt worden sind, sollen in dieser Vorlesung vorgestellt und beurteilt werden.

Literatur

  • R. Swinburne, Faith and Reason, Oxford 1983.
  • F. v. Kutschera, Vernunft und Glaube, Berlin 1991.
  • J. P. Kenny, Faith and reason, New York 1983.
  • W. Klausnitzer, Glaube und Wissen. Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende und Religionslehrer, Regensburg 1999.
  • A. Plantinga, Warranted Christian belief, New York 2000.
  • T. Schärtl, Wahrheit und Gewißheit – zur Eigenart religiösen Glaubens, Regensburg 2004.
  • K. Müller, Vernunft und Glaube – eine Zwischenbilanz zu laufenden Debatten, Münster 2005.
  • K. Müller, Glauben – Fragen – Denken, Bd. I: Basisthemen in der Begegnung von Philosophie und Theologie, Münster 2006.
  • C. Dohmen (Hg.), Die „Regensburger Vorlesung“ Papst Benedikts XVI. im Dialog der Wissenschaften, Regensburg 2007.
  • J. Ratzinger/Benedikt XVI., Gott und die Vernunft: Aufruf zum Dialog der Kulturen, Augsburg 2007.
  • P. Koslowski (Hg.), Die Vernunft des Glaubens und der Glaube der Vernunft: die Enzyklika Fides et Ratio in der Debatte zwischen Philosophie und Theologie, Paderborn 2007.
  • H.-G. Nissing (Hg.), Vernunft und Glaube. Perspektiven gegenwärtiger Philosophie (Wortmeldungen, Bd. 10), München 2008.
  • A. Günthör, Glaube und Vernunft – Gegensätze oder Verbündete auf dem Weg zu Gott?, Kißlegg 2009.
  • K. Müller, In der Endlosschleife von Vernunft und Glaube: einmal mehr Athen versus Jerusalem (via Jena und Oxford) (Pontes, Bd. 50), Berlin/Münster 2012.

 

Seminare

Seminar (Modul 15/19/23):
Zum Verhältnis zwischen Glaube und Vernunft im religionsphilosophischen Denken Bernhard Weltes

Digitale Lehrveranstaltung (Videokonferenzen in ILIAS über BigBlueButton), ggf. zusätzliche Präsenzsitzungen

Dozent: Prof. Dr. Dr. Markus Enders

Termine: Do., 14–16 Uhr c. t., ggf. Raum 1228

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung wird dieses Seminar als digitale Lehrveranstaltung durchgeführt; ggf. gibt es zusätzliche Präsenzsitzungen. Die Seminarsitzungen werden als Videokonferenzen in ILIAS über BigBlueButton abgehalten. Zu Beginn der ersten Semesterwoche werden die Teilnehmenden per E-Mail über das Zugangspasswort zum ILIAS-Kurs informiert.
Alternativ zu diesem Seminar können Theologiestudierende in Modul 19 auch das Blockseminar/Interdisziplinäre Seminar (Modul 15/19/23) "Vernunft, Glaube und Erfahrung – Quellen und Wege der menschlichen Gotteserkenntnis nach Edith Stein" belegen.

Kommentar

In diesem Hauptseminar soll das Verhältnis zwischen philosophischem und religiösem, insbesondere christlichen Denken im Verständnis des Freiburger Religionsphilosophen Bernhard Welte (1906–1983) untersucht werden. Dabei soll mit Welte erstens gezeigt werden, dass und inwiefern das menschliche Dasein bereits in seinem natürlichen Selbstvollzug einen dieses Dasein begründenden Glauben besitzt, der einen implizit religiösen Charakter besitzt. Sodann soll der interpersonale, mitmenschliche Charakter dieses daseinsmäßigen Glaubens aufgewiesen und in einem weiteren Schritt dessen Verhältnis zu dem ausdrücklich religiösen, insbesondere christlichen Glauben an Gott und dessen Offenbarung zum Heil des Menschen bestimmt werden. In einem weiteren Schritt soll Weltes Deutung des Seinsverständnisses des menschlichen Daseins als eines Heilsverständnisses und dessen nähere Bestimmung (dessen Prinzip und dessen Modus) sowie dessen Verhältnis zur faktischen Heilsdifferenz des menschlichen Daseins in Schuld und Tod aufgezeigt werden. Schließlich soll der antizipatorische Charakter des menschlichen Heilsverständnisses als eines Vor-Verständnisses und dessen leitende Bestimmung als Konvenienz, d. h. als Angemessenheit einer möglichen Heilsgabe zu der eigenen heilsdifferenten Faktizität des menschlichen Daseins, sichtbar gemacht werden. Diese Konvenienz erläutert Welte mit dem Gedanken der unbedingten Konkretion: dass in einer einzigen, konkreten Person das Ganze von jedem menschlichen Dasein ersehnte Heil vollkommen gegenwärtig und zugänglich ist. Abschließend soll möglichst noch auf das Verständnis des Glaubens in Weltes später Religionsphilosophie eingegangen werden.

Literatur

Primärliteratur:

  • B. Welte, Was ist Glauben? Gedanken zur Religionsphilosophie (1982), in: B. Welte, Gesammelte Schriften IV/2: Wege in die Geheimnisse des Glaubens, eingeführt und bearbeitet von Peter Hünermann, Freiburg i. Br. 2007, S. 13–76.
  • B. Welte, Heilsverständnis. Philosophische Untersuchungen einiger Voraussetzungen zum Verständnis des Christentums (1966), in: B. Welte, Gesammelte Schriften IV/1: Hermeneutik des Christlichen, eingeführt und bearbeitet von Bernhard Casper, Freiburg i. Br. 2006, S. 19–193.
  • B. Welte, Gesammelte Schriften III/1: Religionsphilosophie, eingeführt und bearbeitet von Klaus Kienzler, Freiburg i. Br. 2008, S. 158–170 („Der Glaube“).

Sekundärliteratur:

  • K. Hemmerle (Hg.), Fragend und lehrend den Glauben weit machen. Zum Werk Bernhard Weltes anläßlich seines 80. Geburtstages (Schriftenreihe der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg), München 1987.
  • W. Schneider, Art. „Bernhard Welte“, in: E. Coreth u. a. (Hg.), Christliche Philosophie im katholischen Denken des 19. und 20. Jahrhunderts, Bd. 3: Moderne Strömungen im 20. Jahrhundert, Graz/Wien/Köln 1990, S. 305–316.
  • D. Nebel, Glauben als Ereignis der Freiheit. Die Bedeutung der Kierkegaard-Vorlesungen Bernhard Weltes für eine fundamentale Theologie (Theos, Bd. 106), Hamburg 2012.

 

Blockseminar/Interdisziplinäres Seminar (Modul 15/19/23):
Vernunft, Glaube und Erfahrung – Quellen und Wege der menschlichen Gotteserkenntnis nach Edith Stein

Die Plätze für dieses Seminar sind leider bereits alle belegt. Studierende des Magisterstudiengangs Katholische Theologie, die ein Seminar in Religionsphilosophie im Modul 19 belegen müssen, melden sich bitte für das Seminar (Modul 15/19/23) "Zum Verhältnis zwischen Glaube und Vernunft im religionsphilosophischen Denken Bernhard Weltes" (donnerstags, 14 bis 16 Uhr) an. Dieses Seminar kann auch als Theologisches Hauptseminar im Modul 15/23 belegt werden.

Digitale Lehrveranstaltung (Videokonferenzen der Blocksitzungen über Zoom), ggf. zusätzliche Präsenzsitzungen

Dozenten:

  • Prof. Dr. Dr. Markus Enders
  • Profesora Adjunta Lic. Cecilia Giudice (Pontificia Universidad Católica Argentina)

Termine:

  • Vorbesprechung, Do., 29.4.2021, 18–19 Uhr c. t., Videokonferenzen in ILIAS über BigBlueButton
  • 1. Blocktermin, Fr., 2.7.2021, 14–20 Uhr s. t., ggf. Raum 1015
  • 2. Blocktermin, Sa., 3.7.2021, 10–19.30 Uhr s. t., ggf. Raum 1015

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung wird dieses Seminar als digitale Lehrveranstaltung durchgeführt; ggf. gibt es zusätzliche Präsenzsitzungen. Die Seminarsitzungen werden als Videokonferenzen über Zoom abgehalten. Zu Beginn der ersten Semesterwoche werden die Teilnehmenden per E-Mail über das Zugangspasswort zum ILIAS-Kurs informiert.
Alternativ zu diesem Seminar können Theologiestudierende in Modul 19 auch das Seminar (Modul 15/19/23) "Zum Verhältnis zwischen Glaube und Vernunft im religionsphilosophischen Denken Bernhard Weltes" belegen.

Kommentar

In diesem interdisziplinären Seminar sollen vor allem und hauptsächlich die drei basalen Quellen und Wege der menschlichen Gotteserkenntnis im Denken der Phänomenologin, christlichen Philosophin, Karmelitin und katholischen Heiligen Edith Stein (1891–1942) rekonstruiert und im Einzelnen erläutert werden: die natürliche Vernunfterkenntnis des Menschen, die übernatürliche Glaubenserkenntnis des Menschen und die ebenfalls übernatürliche, unmittelbare Gotteserfahrung des Menschen. In einem zweiten Schritt soll die Verhältnisbestimmung zwischen der natürlichen Vernunfterkenntnis und der übernatürlichen Glaubenserkenntnis und damit zwischen Philosophie und dem religiösen Offenbarungsglauben des Menschen im Verständnis Edith Steins und damit Ihr Konzept einer christlichen bzw. genauer katholischen Philosophie nachgezeichnet und kritisch gefragt werden, ob eine in diesem Sinne „religiöse Philosophie“ sachlich möglich oder in sich widersprüchlich und damit unmöglich ist.

Literatur

Als Primärliteratur für dieses interdisziplinäre Seminar dienen die folgenden Texte aus der Edith Stein Gesamtausgabe (ESGA); diese Texte sollen teilweise im Plenum gemeinsam erarbeitet, teilweise in Form von Referaten vorgestellt und dann im Plenum besprochen werden:

  • E. Stein, Wege der Gotteserkenntnis. Studie zu Dionysius Areopagita und Übersetzung seiner Werke, in: ESGA, Bd. 17, S. 22–58.
  • E. Stein, "Was ist Philosophie? Ein Gespräch zwischen Edmund Husserl und Thomas von Aquino" (1928), in: ESGA, Bd. 9: "Freiheit und Gnade" und weitere Beiträge zu Phänomenologie und Ontologie (1917 bis 1937), S. 91–118.
  • E. Stein, "Husserls Phänomenologie und die Philosophie des hl. Thomas v. Aquino. Versuch einer Gegenüberstellung" (1929), in: ESGA, Bd. 9: "Freiheit und Gnade" und weitere Beiträge zu Phänomenologie und Ontologie (1917 bis 1937), S. 119–142.
  • E. Stein, "Freiheit und Gnade" (1921), in: ESGA, Bd. 9: "Freiheit und Gnade" und weitere Beiträge zu Phänomenologie und Ontologie (1917 bis 1937), S. 8–72, hier S. 60–72 (V. Der Glaube).
  • E. Stein, Was ist der Mensch? Theologische Anthropologie (1933), in: ESGA, Bd. 15, S. 31–63 (II.D.2. Der Gnadenstand der ersten Menschen und sein Verhaltnis zum Glorienstand, II.E. Der Anteil der Freiheit an Glauben und Schauen).
  • E. Stein, Potenz und Akt. Studien zu einer Philosophie des Seins, in: ESGA, Bd. 10, S.  83–152 (V. Versuch einer Bestimmung des Geistigen), insb. S. 89–94 (§ 5. Geschaffene reine Geister).
  • E. Stein, Einführung in die Philosophie, in: ESGA, Bd. 8, S. 6–22 (A. Aufgabe der Philosophie, B. Methode).
  • E. Stein, Endliches und ewiges Sein, in: ESGA, Bd. 11/12, S. 20–36 (§ 4. Sinn und Möglichkeit einer „christlichen Philosophie“).

Empfohlene Sekundärliteratur zur Einführung in das Seminarthema:

  • B. Beckmann, Phänomenologle des religiösen Erlebnisses. Religionsphilosophische Überlegungen im Anschluß an Adolf Reinach und Edith Stein (Orbis phaenomenologicus. Studien 1), Würzburg 2003.
  • M. Enders, „Edith Steins ‚Wege menschlicher Gotteserkenntnis‘. Die drei Grundformen menschlicher Gotteserkenntnis in Steins Dionysius-Rezeption“, in: J. Machnacz/M. Małek Orłowska/K. Serafin (Hg.), The Hat and the Veil. The Phenomenology of Edith Stein. Hut und Schleier. Die Phänomenologie Edith Steins (Ad Fontes, Bd. 3), Nordhausen 2016, S. 171–186.

 

Kolloquien

Kolloquium (Modul 6):
Philosophische Anthropologie

Digitale Lehrveranstaltung (Videokonferenz in ILIAS über BigBlueButton)

Dozent: Dipl.-Theol. Frank Schlesinger

Termine: Do., 14–16 Uhr c. t.

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung wird dieses Kolloquium als digitale Lehrveranstaltung durchgeführt. Die Sitzungen werden als Videokonferenzen in ILIAS über BigBlueButton abgehalten. Zu Beginn der ersten Semesterwoche werden die Teilnehmenden per E-Mail über das Zugangspasswort zum ILIAS-Kurs informiert.
Im Rahmen dieses Kolloquiums kann die Studienleistung zur Vorlesung "Philosophische Anthropologie" in Modul 6 in Form eines mündlichen Referats (12 Minuten inkl. eines Thesenpapiers/Handouts) erbracht werden. Eine Themenliste für mögliche Referate wird auf ILIAS zur Buchung eingestellt.

Kommentar

Dieses Kolloquium ist eine begleitende Veranstaltung zur Vorlesung „Philosophische Anthropologie“ in Modul 6 und dient der Wiederholung und Vertiefung der Vorlesungsinhalte sowie der Klärung etwaiger Rückfragen. Zudem soll Raum geboten werden für die vorlesungsbegleitende Lektüre und Besprechung ausgewählter Texte zu bestimmten Themenbereichen der philosophischen Anthropologie (Texte von Immanuel Kant, Max Scheler, Helmuth Plessner, Arnold Gehlen, Josef Pieper, Wolfhart Pannenberg u. a.).

Literatur

Die Literatur orientiert sich am Inhalt der Vorlesung „Philosophische Anthropologie“ in Modul 6 und wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

 

Forschungskolloquium/Fachbezogenes Magistranten- und Doktoranden-Kolloquium

Digitale Lehrveranstaltung (Videokonferenzen über BigBlueButton), ggf. zusätzliche Präsenzsitzungen

Dozent: Prof. Dr. Dr. Markus Enders

Termine:

  • Vorbesprechung, Do., 6.5.2021, 17–18 Uhr c. t., ggf. Raum 1108
  • 1. Blocktermin, Fr., 9.7.2021, 14–20 Uhr s. t., ggf. Raum 1009
  • 2. Blocktermin, Sa., 10.7.2021, 10–19 Uhr s. t., ggf. Raum 1009

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung wird dieses Kolloquium als digitale Lehrveranstaltung durchgeführt; ggf. gibt es zusätzliche Präsenzsitzungen. Die Sitzungen werden als Videokonferenzen über BigBlueButton abgehalten.

Kommentar

Die Magistrantinnen und Magistranten sowie die Doktorandinnen und Doktoranden von Prof. Enders sowie die Gastforscher/-innen am AB Christliche Religionsphilosophie sind eingeladen und gebeten, an diesem Kolloquium teilzunehmen, bei dem sie die Gelegenheit haben, ihr jeweiliges Projekt bzw. Teile oder Aspekte desselben vor- und zur gemeinsamen Diskussion zu stellen.

Literatur

Der Reader mit den (Primär-)Texten zur Vorbereitung und den Thesenpapieren zu den Vorträgen wird rechtzeitig vor dem ersten Blocktermin per E-Mail verschickt.

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