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Studium und Lehre

Allgemeine Informationen

Alle Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls für Christliche Religionsphilosophie im Wintersemester 2022/2023 werden als Präsenzveranstaltungen durchgeführt, sofern die Maßnahmen zur Pandemieeindämmung dies zulassen. Da die geplante verlängerte Winterpause im Wintersemester 2022/23 vom 7.1. bis 21.1.2023 vom Rektorat wieder aufgehoben wurde, finden die Lehrveranstaltungen auch in dieser Zeit in Präsenz statt. Stattdessen werden die betreffenden Seminarsitzungen digital als Videokonferenzen abgehalten und die Inhalte der betreffenden Vorlesungssitzungen werden digital als Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt. Wenn Teilnehmende aus Infektionsschutzgründen an Präsenzsitzungen nicht teilnehmen können, muss dies von den Teilnehmenden rechtzeitig den Dozenten per E-Mail mitgeteilt werden. Die betreffenden Sitzungen werden dann entweder digital abgehalten oder es wird individuell vereinbart, wie der verpasste Stoff nachgearbeitet werden kann. Gegebenenfalls werden zu einem späteren Zeitpunkt im Semester – abhängig von den aktuell geltenden Maßnahmen zur Pandemieeindämmung – auch Änderungen bezüglich des Durchführungsmodus eintreten; es wird somit immer sichergestellt, dass Studierende die Lehrveranstaltungen bei Bedarf vollständig digital bzw. im Fernstudium absolvieren können. Alle Teilnehmenden werden dann per E-Mail über den endgültigen Durchführungsmodus informiert.

Um an den Lehrveranstaltungen teilzunehmen, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Geben Sie bitte möglichst frühzeitig über das Campus Management HISinOne einen Belegwunsch ab. Sie werden dann zugelassen und zu Beginn der ersten Semesterwoche per E-Mail über das Zugangspasswort zum jeweiligen ILIAS-Kurs informiert. Falls Sie nach Vorlesungsbeginn noch einen Belegwunsch in HISinOne abgeben, werden Sie ebenfalls baldmöglichst über das Passwort informiert.

  • In den ILIAS-Kursen finden Sie alle Informationen zum genauen Ablauf der Lehrveranstaltungen und die relevanten Lernmaterialien.

  • Falls eine Lehrveranstaltung mangels Nachfrage nicht stattfinden kann, wird dies umgehend bekanntgegeben und Sie werden bei einem von Ihnen abgegebenen Belegwunsch ebenfalls benachrichtigt.

Etwaige Änderungen zu den Terminen und Räumen und die Modalitäten und Inhalte von Prüfungs- und Studienleistungen werden auf der Internetseite des Lehrstuhls für Christliche Religionsphilosophie, in HISinOne und in den ILIAS-Kursen bekanntgegeben. Bei den Prüfungsleistungen werden die in den Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern vorgesehenen Formate (Hausarbeit in den Modulen 15 und 23, mündliche Prüfung in den Modulen 5, 6, 7, 12, 14 und 19) beibehalten. Ob Ihre mündliche Prüfung als Online- oder Präsenzprüfung durchgeführt wird, hängt von den aktuell geltenden Maßnahmen zur Pandemieeindämmung ab; Näheres klären Sie bitte rechtzeitig vor der Prüfung mit dem Prüfungsamt.

Vorlesungen

Vorlesung (M 5):
Einführung in die Religionsphilosophie

Präsenz-Lehrveranstaltung

Dozent: Prof. Dr. Dr. Markus Enders

Termine: Do., 10–12 Uhr c. t., HS 1228

Tutorat: Mo., 15–16 Uhr c. t. (ab 24.10.2022), Raum 1336–38 (Ansprechperson: Annabell Kühnel)

Studierende der Bachelor- und Magisterstudiengänge Katholische Theologie müssen zur erfolgreichen Absolvierung von Modul 5 zusätzlich zur Vorlesung (M 5) »Einführung in die Religionsphilosophie« die beiden Vorlesungen (M 5) »Einführung in die Philosophie I/II« belegen.
Studierende des Polyvalenten Zwei-Hautfächer-Bachelorstudiengangs Katholische Theologie müssen zur erfolgreichen Absolvierung von Modul 5 zusätzlich zur Vorlesung (M 5) »Einführung in die Religionsphilosophie« eine der beiden Vorlesungen (M 5) »Einführung in die Philosophie I/II« belegen. Studierende des Polyvalenten Zwei-Hautfächer-Bachelorstudiengangs Katholische Theologie (PO 2021) können zudem auch das Seminar (M 5) »Einführung in die Philosophie II« belegen, falls dieses angeboten wird; im Rahmen dieses Seminars ist dann zusätzlich eine Studienleistung (Referat von ca. 12 Minuten) zu erbringen.

Kommentar:

Nach einer allgemeinen Einführung in das grundlegende Selbstverständnis und die wichtigsten Methoden der Philosophie und der Religionsphilosophie als einer akademischen Disziplin soll zunächst ein kurzer Überblick über die Begriffsgeschichte von »religio« bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gegeben werden.
Daran schließt sich eine systematische Erörterung der Schwierigkeiten und Notwendigkeit einer zumindest für alle (Welt-)Religionen verallgemeinerungsfähigen Definition von Religion sowie ein kurzer Überblick über die wichtigsten Definitionsparadigmen von Religion in der Religionswissenschaft und in der -philosophie vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart an, der mit einem eigenen Definitionsvorschlag abgeschlossen wird.
Anschließend sollen wichtige Positionen religionsphilosophischen Denkens im 18. und 19. Jahrhundert vor-gestellt werden: die reine Vernunftreligion Kants, das romantische Religionsverständnis Schleiermachers (mit einem Exkurs zu dessen Wirkungsgeschichte bei Rudolph Otto) und Schlegels, dann das idealistische Religionsverständnis Fichtes und Hegels (einschließlich seines Religionsbegriffs und seines Entwurfs einer absoluten Religion aus seinen späten Vorlesungen über die Philosophie der Religion von 1821 bis 1831). Des Weiteren sollen die maßgeblichen Vertreter der Religionskritik des 19. Jahrhunderts vorgestellt und kritisch beurteilt werden, und zwar die religionskritischen Positionen von Feuerbach, Marx und Nietzsche. Im letzten Teil dieser Vorlesung soll möglichst noch ein kursorischer Überblick über einige Strömungen der Religionsphilosophie des 20. Jahrhunderts vermittelt werden.

Literatur:

Zur Einführung in die Philosophie:
  • W. Weischedel, Der Gott der Philosophen. Grundlegung einer Philosophischen Theologie im Zeitalter des Nihilismus, Bd. 1: Wesen, Aufstieg und Verfall der Philosophischen Theologie, München 1975, insb. § 5: Philosophieren als radikales Fragen, 4. Das radikale Fragen als Wurzel der Metaphysik.
  • J. Halfwassen, »Metaphysik als Denken des Ganzen und des Einen im antiken Platonismus und im deut-schen Idealismus«, in: H. Gebhardt/H. Kiesel (Hg.), Weltbilder, Heidelberg 2004, S. 263–283.
  • L. Honnefelder/G. Krieger (Hg.): Philosophische Propädeutik, Bd. 1: Sprache und Erkenntnis, Pader-born/München/Wien/Zürich 1994, S. 13–52.
  • Die Deutschen Bischöfe (Hg.): Das Studium der Philosophie im Theologiestudium, Bonn 1983.
  • R. Schaeffler, Art. »Philosophie«, in: Sacramentum mundi 3, Freiburg i. Br. 1969, Sp. 1164–119.
Zur Einführung in die Religionsphilosophie:
  • R. Schaeffler, Religionsphilosophie, Freiburg 2002.
  • F. Ricken, Religionsphilosophie, Stuttgart 2003.
  • W. Oelmüller/R. Dölle-Oelmüller, Grundkurs Religionsphilosophie, München 1997.
Zum Religionsbegriff und seiner Geschichte:
  • E. Feil, Religio, Bd. 1–4 (Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte 36/70/79/91), Göttingen 1986–2012.
  • E. Feil, Art. »Religion«, in: HWPh 8, Basel 1992, Sp. 632–727.
  • M. Enders: »Endlichkeit und Einheit. Zum Verständnis von Religion im Anschluss an Hermann Schrödters Begriff von Religion«, in: T. Müller/T. Schmidt (Hg.), Was ist Religion? Beiträge zur aktuellen Debatte um den Religionsbegriff, Paderborn/München/Wien/Zürich 2013, S. 125–155.
Zur Religionsphilosophie Kants:
  • W. Weischedel, Der Gott der Philosophen. Grundlegung einer Philosophischen Theologie im Zeitalter des Nihilismus, Bd. 1: Wesen, Aufstieg und Verfall der Philosophischen Theologie, München 1975, S. 191–213 (1. Teil, 5. Kapitel).
  • R. Wimmer, Kants kritische Religionsphilosophie (Kantstudien, Ergänzungshefte 124), Berlin 1990.

 

Vorlesung (M 5):
Einführung in die Philosophie I/II

Die beiden folgenden Veranstaltungen des Philosophischen Seminars im Wintersemester 2022/2023 können als Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie I/II« belegt werden:

  • Vorlesung: Heidegger und die Klassische deutsche Philosophie (Fichte, Schelling, Hegel)
    Dozent: Prof. Dr. Philipp Schwab
    Termine: Di., 18–20 Uhr c. t., HS 3044
    Tutorat: Do., 18–20 Uhr c. t. (ab 20.10.2022), HS 3117 (Ansprechperson: Hendrik Heß)

  • Vorlesung: Ausgewählte Probleme der aristotelischen Ethik
    Dozent: PD Dr. Jorge Uscatescu Barrón
    Termine: Mo., 18–20 Uhr c. t., HS 3043
    Tutorat: Mo., 14–15 Uhr c. t. (ab 24.10.2022), Raum 1336–38 (Ansprechperson: Jannik Moog)

Ebenso können die folgenden Veranstaltungen aus den vergangenen Semestern als Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie I/II« angerechnet werden:

  • Vorlesung: Was ist Existenzphilosophie? (Jaspers, Arendt, Camus, Sartre, Heidegger) (SS 2022)
    Dozent: Prof. Dr. Philipp Schwab

  • Vorlesung: Geschichte des Mittelplatonismus (SS 2022)
    Dozent: PD Dr. Jorge Uscatescu Barrón

  • Vorlesung: Wissen und Glauben. Zum Verhältnis von Philosophie und Religion bei Hume, Kant und Hegel (SS 2022)
    Dozent: Prof. Dr. Karl-Heinz Ruhstorfer

  • Vorlesung: Die Ethik der Stoiker (WS 2021/22)
    Dozent: PD Dr. Jorge Uscatescu Barrón

  • Vorlesung: Grundlagen der system(@)tischen Philosophie (WS 2021/22)
    Dozent: apl. Prof. Dr. Fausto Fraisopi

  • Vorlesung: Die komplexe Welt (SS 2021)

    Dozent: PD Dr. Fausto Fraisopi

  • Vorlesung: Vollzug und Möglichkeit: eine Frage der Metaphysik (SS 2021)
    Dozent: PD Dr. Jorge Uscatescu Barrón

 

Vorlesung (M 14):
Philosophie der Religionen

Präsenz-Lehrveranstaltung

Dozent: Prof. Dr. Richard Schenk OP

Termine: Fr., 10–12 Uhr c. t., HS 1224

Kommentar:

Gehört das Überdenken überkommener Fragestellungen mit ihren Kategorien, Quellen und Erwartungen zu den grundlegenden Aufgaben des philosophischen und theologischen Denkens, so ist diese einleitende Arbeit am Vorverständnis der Fragen selten so wenig routiniert wie beim Thema der Interrelationalität der Religionen. Jene Traktaten- und Schulenbildung, die bei anderen Themen zur Genese, Gestaltung und Gliederung heutiger Systematik meistens beitrug, fehlte hier weitgehend. Die daraus resultierende Unschärfe zeitgemäßer Pragmatik erschwert umgekehrt die historische Rückfrage. Das Gemeinsame und das Trennende anderer Religionen im Vergleich mit jüdischer und christlicher Existenz wurden lange Zeit eher beiläufig thematisiert – weit gestreut über heterogene Vorstellungen, Fragestellungen und literarische Gattungen und daher nur ansatzweise begriffen.

Literatur:

  • E. Troeltsch, Die Absolutheit des Christentums und die Religionsgeschichte, Tübingen 1902.
  • G. Hoffmann, Die Lehre von der Fides implicita, 3 Bde., Leipzig 1903–1909.
  • R. Schaeffler, Philosophische Einübung in die Theologie, 3 Bde. (Scientia & religio 1/1–3), Freiburg i. Br./München 2004.
  • R. Brague, Europa – seine Kultur, seine Barbarei. Exzentrische Identität und römische Sekundarität, Wiesbaden 2012.
  • J. Hick/P. F. Knitter (Hg.), The myth of Christian uniqueness, Maryknoll 1987.
  • R. Schenk, »In universum mundum. Das Zeugnis des Evangeliums im Zeitalter pluralistischer Religionstheorien«, in: W. Schreer/G. Steins (Hg.), Auf neue Art Kirche sein. Wirklichkeiten – Herausforderungen – Wandlungen, München 1999, 507–523.
  • R. Schenk, »The Limits of Univocity in Interreligious Relationality«, in: B. M. Mezei/M. Z. Vale (Hg.), Philosophies of Christianity. At the Crossroads of Contemporary Problems, Cham 2019, 67–95.
  • G. D’Costa, Vatican II: Catholic Doctrines on Jews and Muslims, Oxford 2014.
  • G. Gäde, Theologie der Religionen. Gesammelte Schriften, Berlin 2021.
  • R. Schenk, »›Fœdera pluries‹ und ›Gnade gefunden … vom Anbeginn der Welt‹. Vorabrahamitische Religionen aus der Sicht der Dominikanertheologie vor 1280«, in: M. Enders/B. Goebel (Hg.), Die Philosophie der monotheistischen Weltreligionen im frühen und hohen Mittelalter (Fuldaer Studien 24), Freiburg i. Br. 2019, 369–380.
  • M. Seckler, »Wohin driftet man in der Theologie der Religionen? Kritische Beobachtungen zu einer Dokumentation«, in: Theologische Quartalschrift 172 (1992), 126–130.

 

Seminare

Seminar (M 0):
Gibt es Wahrheit – und wenn ja, wie viele? Wahrheit in den sog. monotheistischen Weltreligionen aus religionsphilosophischer und religionspädagogischer Perspektive.
Mit einer Einführung in die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens

Präsenz-Lehrveranstaltung

Dozenten:

  • Dipl.-Theol. Frank Schlesinger
  • Tobias Balle

Termine: Do., 14–16 Uhr c. t., R 1336–38

Kommentar:

Wahrheit spielt eine zentrale Rolle in den Religionen – aber auch für die Religiosität von Kindern und Jugendlichen? Und gibt es überhaupt – angesichts der Pluralität der Religionen und Weltdeutungen – die eine Wahrheit?
In diesem Seminar soll diesen Fragen nach einer kurzen, selektiven Einführung in philosophische Wahrheitsbegriffe nachgegangen werden. Dabei wird die Relevanz von Wahrheitsansprüchen in den sog. monotheistischen Weltreligionen und die Bedeutung für den interreligiösen Dialog thematisiert und mit der Relevanz von religiösen Wahrheitsansprüchen bei Kindern und Jugendlichen in Beziehung gebracht. Hierfür wird auch die Rolle von Wahrheit im (inter‑)religiösen Lernen und der Sinn bzw. die Problematik des Begriffs der Weltreligion behandelt.
Zugleich soll das Seminar in die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens einführen (Erstellen von Referaten, Seminarkultur, Arbeit mit Literatur, Erstellen einer Hausarbeit, Zitieren, Literaturangaben etc.).

Literatur:

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben und digital zur Verfügung gestellt.

 

Seminar (M 0):
Einführung in die Theologie als Wissenschaft

Präsenz-Lehrveranstaltung

Dozenten:

  • Dipl.-Theol. Frank Schlesinger
  • Tobias Balle

Termine: Di., 14–16 Uhr c. t., R 1336–38

Kommentar:

Was ist Theologie? Ist Theologie eine Wissenschaft? Was unterscheidet die Theologie von anderen Wissenschaften wie z. B. der Philosophie oder der Religionswissenschaft? Um was geht es im Theologiestudium? Diese und weitere Fragen sollen in der Einführungsveranstaltung »Einführung in die Theologie als Wissenschaft« erörtert und gemeinsam erarbeitet werden. Im Blick stehen dabei besonders auch die unterschiedlichen Disziplinen der Theologie, ihre Verhältnisbestimmung untereinander und ihre spezifischen Gegenstandsbereiche und Arbeitsweisen.

 

Interdisziplinäres Seminar (M 15/19/23):
Was ist das Leben? Der Begriff des Lebens im Spiegel der abendländischen Philosophie.
Teil 3: Das Verständnis des Lebens in der Philosophie der Neuzeit: Von Descartes und Leibniz bis zum Deutschen Idealismus (Fichte, Schelling, Hegel) und zur Philosophie der Romantik (Schlegel, Novalis)

Präsenz-Lehrveranstaltung

Dozenten:

  • Prof. Dr. Dr. Markus Enders
  • Prof. Dr. Frédéric Seyler

Termine:

  • Vorbesprechung: Do., 20.10.2022, 18–19 Uhr c. t., HS 1228
  • 1. Blocktermin: Fr., 9.12.2022, 15–20 Uhr s. t., HS 1108
  • 2. Blocktermin: Sa., 10.12.2022, 10–19 Uhr s. t., HS 1108

Dieses Seminar ersetzt die philosophische Vorlesung des Wintersemesters in Modul 19. Diejenigen Studierenden, die im vergangenen Sommersemester 2022 bereits das Seminar (M 15/19/23) »Was ist das Leben? Der Begriff des Lebens im Spiegel der abendländischen Philosophie. Teil 2« als religionsphilosophisches Seminar parallel zur Vorlesung in Modul 19 besucht haben, müssen das Fortsetzungsseminar (Teil 3) als philosophische Lehrveranstaltung des Wintersemesters in Modul 19 besuchen.

Kommentar:

In diesem Seminar soll die im Wintersemester 2021/22 begonnene und im Sommersemester 2022 fortgeführte Begriffs- und Ideengeschichte des Lebens im Spiegel der abendländischen Philosophie fortgesetzt werden, und zwar in der frühen Neuzeit (bei Descartes, Leibniz, Herder, Goethe, Jacobi und Kant) sowie im Deutschen Idealismus (bei Fichte, Schelling und Hegel) und in der Philosophie der Romantik (bei Schlegel und Novalis).
Spielt der Begriff des Lebens in der frühneuzeitlichen Philosophie nur eine vergleichsweise untergeordnete Rolle, so erfährt er im Denken des Deutschen Idealismus eine spekulative Aufwertung, und zwar vor allem in Gestalt eines absoluten Lebens beim späten Fichte und des Prozesses der Selbstbewegung des Geistes bei Hegel. In der Philosophie der Romantik wird das Leben als ein unaufhörliches Werden (Schlegel) bzw. als unbegreifliche Verbindung von Sein und Nicht-Sein (Novalis) verstanden.

Literatur:

Primärliteratur:
Einzelne ausgewählte Textstellen zum Begriff des Lebens bei Descartes, Leibniz, Goethe, Jacobi, Kant; größere zusammenhängende Textpassagen zum Verständnis des Lebens bei Fichte (u. a. aus »Die Anweisung zum seligen Leben«, »Über das Wesen des Gelehrten«, »Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters«), Schelling (u. a. aus »Über das Wesen der menschlichen Freiheit«), Hegel (aus »Enzyklopädie der Wissenschaften«, »Die Phänomenologie des Geistes«, »Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems der Philosophie«, »Frühe Studien und Entwürfe«), Schlegel (aus »Das Gespräch über die Poesie«, »Transcendentalphilosophie«, »Philosophie des Lebens«) und Novalis (u. a. aus »Philosophische Studien 1795/96«, »Briefe«, »Fragmente und Studien 1799/1800«).

Sekundärliteratur:
  • R. Piepmeier, Art. »Leben, IV. Frühe Neuzeit bis vor Kant«, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. 5, Basel 1980, Sp. 62–71.
  • U. Dierse/K. Rothe, Art. »Leben, V. 18. Jh. bis Gegenwart«, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. 5, Basel 1980, Sp. 71–97.
  • W. H. Schrader, Empirisches und absolutes Ich. Zur Geschichte des Begriffs Leben in der Philosophie J. G. Fichtes, Stuttgart/Bad Cannstatt 1972.
  • F. Seyler, Fichtes »Anweisung zum seligen Leben«. Ein Kommentar zur Religionslehre von 1806 (Seele, Existenz und Leben, Bd. 24), Freiburg i. Br./München 2014.
  • M. Elsässer, Friedrich Schlegels Kritik am Ding, mit einem Geleitwort hrsg. von Werner Beierwaltes, Hamburg 1994.

 

Interdisziplinäres Seminar (M 15/19/23):
Der Begriff Gottes im philosophischen Denken nach Bernhard Welte

Präsenz-Lehrveranstaltung

Dozenten:

  • Prof. Dr. Dr. Markus Enders
  • Siegfried Rombach M. A.

Termine:

  • Vorbesprechung: Do., 10.11.2022, 18–19 Uhr c. t., HS 01 016 (Werthmannstraße 4)
  • 1. Blocktermin (Tagung): Sa., 19.11.2022, 9.30–16.45 Uhr s. t., Aula (KG I)
  • 2. Blocktermin: Sa., 3.12.2022, 10–18 Uhr s. t., HS 1222

Dieses Seminar ersetzt die philosophische Vorlesung des Wintersemesters in Modul 19. Diejenigen Studierenden, die im vergangenen Sommersemester 2022 bereits das Seminar (M 15/19/23) »Was ist das Leben? Der Begriff des Lebens im Spiegel der abendländischen Philosophie. Teil 2« als religionsphilosophisches Seminar parallel zur Vorlesung in Modul 19 besucht haben, müssen das Fortsetzungsseminar (Teil 3) als philosophische Lehrveranstaltung des Wintersemesters in Modul 19 besuchen.

Kommentar:

Dieses Seminar beschäftigt sich mit den im 2. Band der Schriftenreihe »Bernhard Welte Inedita« edierten, von Bernhard Welte (1906–1983), dem Erstinhaber des Lehrstuhls für Christliche Religionsphilosophie an der Universität Freiburg, gehaltenen Vorlesungen über den Begriff Gottes im philosophischen Denken, deren Thema im Zentrum seines religionsphilosophischen Denkens steht. Dabei verbindet Welte in seiner eigenen philosophischen Gotteslehre die von der klassischen Metaphysik begründeten Eigenschaften Gottes wie etwa die (aktuale) Unendlichkeit, das Grund- bzw. Ursprung-Sein für die Wirklichkeit im Ganzen sowie die Eigenschaft des absolut vollkommenen Seins mit anderen Eigenschaften Gottes, die der phänomenologischen Religionswissenschaft und Religionsphilosophie sowie der christlichen Theologie entnommen sind, wie etwa die der Heiligkeit sowie mit weiteren Eigenschaften Gottes, die von der Wertphilosophie und der dialogischen Philosophie hervorgehoben worden sind, wie etwa die Personalität Gottes und seine höchste Lebendigkeit, Werthaftigkeit und Würde. Von ungleich größerer Bedeutung als die affirmativen Eigenschaften Gottes aber sind für Welte dessen negativ-theologische Eigenschaften, weil sie die unendliche Erhabenheit Gottes über alles menschenmögliche Begreifen, d. h. seine Unbegreifbarkeit und Unaussagbarkeit, mit anderen Worten: seinen absoluten Geheimnischarakter für uns Menschen zum Ausdruck bringen. Weil Welte diesen negativ-theologischen Begriff Gottes als das unendliche Geheimnis für uns Menschen favorisiert, nimmt seine Bestimmung des diesem Geheimnis gemäßen menschlichen Gott-Denkens die Züge eines nahezu mystischen Wissens von einer persönlichen Begegnung des Menschen mit Gott an: Der Mensch müsse still werden, sich in ein andächtiges Schweigen sammeln und seinen Geist empfangsbereit öffnen in Richtung auf dieses Geheimnis, das er nur in der Haltung eines lassenden und hingegebenen Denkens berühren könne. Erst aus dieser persönlichen Erfahrung des Menschen mit Gott entspringen nach Welte die ursprünglich religiösen Gottesnamen wie etwa der Heilige oder der »Ich-bin-(für-Euch-)da« (vgl. Ex 3,14). Erst aus diesen religiösen Gottesnamen gehen, so Welte, durch begriffliche Abstraktionen in einer gleichsam zweiten Sprache die all-gemeingültigen Begriffe Gottes im philosophischen Denken wie etwa das vollkommene Sein (selbst) oder das absolut Einfache hervor. Diese führten dann durch Entfaltung ihres begrifflichen Gehalts zu weiteren begrifflichen Eigenschaften Gottes wie Macht, Gegenwart, Unendlichkeit, Vollkommenheit, Geist und Person in einer gleichsam dritten, einer reinen Begriffssprache, die nur dann ihrem Gegenstand angemessen bleibe, wenn sie auch die negativ-theologische Bedeutungsdimension dieser affirmativen Eigenschaften Gottes im Bewusstsein halte. Denn nur solange diese begrifflichen Bestimmungen der positiven Wesenseigenschaften Gottes auf ihren transzendenten Bedeutungsgehalt hin transparent blieben, seien sie der Transzendenz ihres Gegenstands angemessen und könnten somit gültig und richtig sein. Die Vollzugsform des transzendieren-den Charakters dieses begrifflichen Gott-Denkens ist nach Welte daher die Beschauung bzw. Meditation und Sammlung.
Dieses interdisziplinäre Seminar findet statt in Verbindung mit der Tagung der Bernhard-Welte-Gesellschaft e. V. und des Lehrstuhls für Christliche Religionsphilosophie am 19.11.2022 in der Aula der Universität Freiburg über das Thema »Das unendliche Geheimnis. Bernhard Welte über die (Un-)Begreifbarkeit Gottes«, deren Besuch daher ein integraler Bestandteil dieses Seminars ist. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Seminar ist der Besuch dieser Tagung kostenfrei.

Literatur:

Bernhard Welte: Zum Begriff Gottes im philosophischen Denken (Bernhard Welte Inedita, Bd. 2), herausgegeben von Angela Fürderer, Freiburg i. Br./Basel/Wien 2020.

 

Interdisziplinäres Seminar (M 15/19/23):
Transzendente Erfahrungen im Umkreis des menschlichen Todes – Phänomenologie und Deutung

Präsenz-Lehrveranstaltung

Dozenten:

  • Prof. Dr. Dr. Markus Enders
  • Dr. Dr. Heiner Schwenke

Termine:

  • Vorbesprechung: Do., 20.10.2022, 17–18 Uhr c. t., HS 1228
  • 1. Blocktermin: Fr., 11.11.2022, 15–20 Uhr s. t., HS 1224
  • 2. Blocktermin: Sa., 12.11.2022, 10–19 Uhr s. t., HS 1224

Dieses Seminar ersetzt die philosophische Vorlesung des Wintersemesters in Modul 19. Diejenigen Studierenden, die im vergangenen Sommersemester 2022 bereits das Seminar (M 15/19/23) »Was ist das Leben? Der Begriff des Lebens im Spiegel der abendländischen Philosophie. Teil 2« als religionsphilosophisches Seminar parallel zur Vorlesung in Modul 19 besucht haben, müssen das Fortsetzungsseminar (Teil 3) als philosophische Lehrveranstaltung des Wintersemesters in Modul 19 besuchen.

Kommentar:

Viele Menschen machen Nahtoderfahrungen oder andere transzendente Erfahrungen im Umfeld des Todes. Diese Erfahrungen können tiefe, zumeist wohltätige Wirkungen haben und zu nachhaltigen Veränderungen der Lebenseinstellung und Weltanschauung führen. Gleichzeitig stellen sie hohe Anforderungen an das Urteils-vermögen, weil sie sich nicht ohne Weiteres in das gewohnte Weltbild und in gängige Denkschemata einfügen lassen. Im Seminar sollen neben Nahtoderfahrungen auch Sterbebettvisionen einschließlich des Phänomens der terminalen Geistesklarheit, Erlebnisse einer Begegnung mit Verstorbenen (nachtodliche Begegnungen) und Erfahrungen früherer Leben behandelt werden. Die Teilnehmenden sollen die Phänomenologie dieser Erfahrungsformen anhand von Erlebnisberichten kennenlernen, die Frage nach der realen Möglichkeit der objektiven Realität des Gehalts solcher Erfahrungen anhand geeigneter Urteilskriterien zu beantworten suchen und ihre mögliche Bedeutung für ein angemessenes Verständnis des Menschen erörtern. Ferner sollen auch die relevanten Aspekte für den Umgang mit Menschen, die von solchen Erfahrungen berichten, sowie mit Menschen im Koma und mit Sterbenden besprochen werden. Inhaltliche Berührungspunkte mit spezifisch theologischen Fragestellungen ergeben sich unter anderem hinsichtlich entweder einer Bestätigung oder einer Herausforderung der christlich geglaubten Auferstehung Jesu Christi und durch diese auch aller Menschen zum Jüngsten Gericht durch Nahtoderfahrungen und nachtodliche Begegnungen.

Literatur:

  • Dale C. Allison, Jr.: The Resurrection of Jesus: Apologetics, Polemics, History, London 2021, S. 209–261 (Kap. 9 und 10).
  • Walter F. Barrett: Death-Bed Visions, London 1926.
  • Janice Miner Holden/Bruce Greyson/Debbie James: The Handbook of Near-Death Experiences: Thirty Years of Investigation, Santa Barbara 2009.
  • Michael Nahm: Wenn die Dunkelheit ein Ende findet: Terminale Geistesklarheit und andere Phänomene in Todesnähe, Amerang 2012.
  • Karlis Osis/Erlendur Haraldsson: At the Hour of Death, New York 1977; dt. Ausg.: Der Tod – ein neuer Anfang: Visionen und Erfahrungen an der Schwelle des Seins, Freiburg i. Br. 1989.
  • Kenneth Ring/Evelyn Elsaesser-Valarino: Lessons from the Light: What We Can Learn from the Near-Death Experience, 2. Aufl., Needham 2006; dt. Ausg.: Was wir aus Nahtoderfahrungen für das Leben gewinnen: der Lebensrückblick als ultimatives Lerninstrument, Goch 2009.
  • Heiner Schwenke: Transzendente Begegnungen: Phänomenologie und Metakritik, Basel 2014.
  • Heiner Schwenke: Die Leben der Anderen: Reinkarnation als Fehldeutung von Erfahrungen früherer Leben, Freiburg i. Br. 2020.

Weitere Literatur wird in der Einführungsveranstaltung bekanntgegeben und teilweise digital zur Verfügung gestellt.

Kolloquien

Magistrandinnen-/Magistranden-, Doktorandinnen-/Doktoranden- und Forschungskolloquium

Präsenz-Lehrveranstaltung

Dozent: Prof. Dr. Dr. Markus Enders

Termine:

  • Vorbesprechung: Do., 1.12.2022, 18–19 Uhr c. t., HS 01 016 (Werthmannstraße 4)
  • 1. Blocktermin: Fr., 3.2.2023, 15–20 Uhr s. t., HS 1139
  • 2. Blocktermin: Sa., 4.2.2023, 10–19 Uhr s. t., HS 1139

Kommentar:

Die Magistrandinnen/Magistranden und die Doktorandinnen/Doktoranden von Prof. Enders sowie die Gastforscher/-innen am Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie sind eingeladen und gebeten, an diesem Kolloquium teilzunehmen, bei dem sie die Gelegenheit haben, ihr jeweiliges Projekt bzw. Teile oder Aspekte desselben vor- und zur gemeinsamen Diskussion zu stellen.

Literatur:

Der Reader mit den (Primär-)Texten zur Vorbereitung und den Thesenpapieren zu den Vorträgen wird rechtzeitig vor dem ersten Blocktermin per E-Mail verschickt.

Prüfungs- und Studienleistungen

Modul 5: Einführung in philosophische Grundfragen der Theologie

Studierende der Bachelor- und Magisterstudiengänge Katholische Theologie müssen zur erfolgreichen Absolvierung von Modul 5 zusätzlich zur Vorlesung (M 5) »Einführung in die Religionsphilosophie« die Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie I« und die Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie II« oder das Seminar (M 5) »Einführung in die Philosophie II« belegen; im Rahmen dieses Seminars ist dann zusätzlich eine Studienleistung (Referat von ca. 20 Minuten) zu erbringen.

Studierende des Polyvalenten Zwei-Hautfächer-Bachelorstudiengangs Katholische Theologie müssen zur erfolgreichen Absolvierung von Modul 5 zusätzlich zur Vorlesung (M 5) »Einführung in die Religionsphilosophie« die Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie I« oder die Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie II« oder das Seminar (M 5) »Einführung in die Philosophie II« belegen; im Rahmen dieses Seminars ist dann zusätzlich eine Studienleistung (Referat von ca. 20 Minuten) zu erbringen.

Für die mündliche Modulprüfung (15 Minuten) in Modul 5 wurden folgende Prüfungsinhalte festgelegt:

  • Für Studierende der Magisterstudiengänge Katholische Theologie und des Bachelorstudiengangs Katholische Theologie (Hauptfach): die Inhalte der Vorlesung (M 5) »Einführung in die Religionsphilosophie« und jeweils drei Schwerpunktthemen aus der Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie I« und der Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie II« oder dem Seminar (M 5) »Einführung in die Philosophie II«
  • Für Studierende des Polyvalenten Zwei-Hautfächer-Bachelorstudiengangs Katholische Theologie: die Inhalte der Vorlesung (M 5) »Einführung in die Religionsphilosophie« und drei Schwerpunktthemen aus der Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie I« oder der Vorlesung (M 5) »Einführung in die Philosophie II« oder dem Seminar (M 5) »Einführung in die Philosophie II«

Bitte tragen Sie die Wahl Ihrer Schwerpunktthemen rechtzeitig in den Buchungspools im ILIAS-Kurs der Vorlesung (M 5) »Einführung in die Religionsphilosophie« ein und melden Sie die Prüfungsleistung rechtzeitig beim Prüfungsamt an.

 

Modul 19: Spezialisierung im Bereich der Fundamentaltheologie und der Philosophie

Zur erfolgreichen Absolvierung von Modul 19 muss zusätzlich zur Vorlesung (M 19) »Glaube und Vernunft oder Glaube oder Vernunft?« das parallel dazu angebotene religionsphilosophische Modul-19-Seminar des Sommersemesters und eine philosophische Modul-19-Vorlesung des Wintersemesters (»Prinzipien philosophischer Erklärungsmodelle«) belegt werden; letztere kann ggf. durch eine ausgewiesene Modul-19-Veranstaltung ersetzt werden.

Für die mündliche Modulprüfung im Modulteil »Philosophie/Religionsphilosophie« in Modul 19 wurden folgende Prüfungsinhalte festgelegt: die Inhalte der Vorlesung (M 19) »Glaube und Vernunft oder Glaube oder Vernunft?« und jeweils zwei Schwerpunktthemen aus dem religionsphilosophischen Modul-19-Seminar des Sommersemesters und der philosophischen Modul-19-Veranstaltung des Wintersemesters. Bitte tragen Sie die Wahl Ihrer Schwerpunktthemen für die Prüfung rechtzeitig in den Buchungspools im ILIAS-Kurs der Vorlesung (M 19) »Glaube und Vernunft oder Glaube oder Vernunft?« ein und melden Sie die Prüfungsleistung rechtzeitig beim Prüfungsamt an.

Als Studienleistung im Modulteil »Philosophie/Religionsphilosophie« für die Studierenden, die ihre Prüfung in Modul 19 im Modulteil »Fundamentaltheologie« ablegen, wurde Folgendes festgelegt:

  • Bis einschl. Wintersemester 2022/23: Übernahme eines Referats mit Handout/Thesenpapier zu einem Thema aus den Themenlisten für Referate der ausgewiesenen Modul-19-Seminare oder ein schriftlicher Essay zu einem Aspekt des jeweiligen Seminarthemas bzw. ein schriftliches Protokoll zu einem Vortrag im Rahmen des Seminars im Umfang von 12.000–14.000 Zeichen.
  • Ab Sommersemester 2023: Besuch der Vorlesung (M 19) »Glaube und Vernunft oder Glaube oder Vernunft?« (nach § 9, Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung der Magisterstudiengänge Katholische Theologie; möglich sind 2 Fehlzeiten bei eigenständiger Nachholung des verpassten Stoffes und 3 Fehlzeiten bei Übernahme einer zusätzlichen, individuell zu vereinbarenden Studienleistung) und zusätzlich Abfassung eines Lernportfolios im Umfang von 12.000–14.000 Zeichen zu allen drei Lehrveranstaltungen des Modulteils (der Vorlesung (M 19) »Glaube und Vernunft oder Glaube oder Vernunft?«, dem verpflichtenden begleitenden religionsphilosophischen Seminar des Sommersemesters und der philosophischen Modul-19-Lehrveranstaltung des Wintersemesters bzw. dem interdisziplinären Modul-19-Seminar, das die philosophische Modul-19-Lehrveranstaltung des Wintersemesters ersetzt) mit der schriftlichen Dokumentation der wichtigsten Lernergebnisse/-erkenntnisse (in diesem Lernportfolio sollen die drei Lehrveranstaltungen im Umfang möglichst gleich, also jeweils mit ca. 4500 Zeichen, berücksichtigt werden).

Bitte sprechen Sie ggf. das Thema Ihrer Studienleistung mit dem verantwortlichen Dozenten ab und melden Sie die Studienleistung rechtzeitig beim Prüfungsamt an.

 

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