Sprachkurse
Wissenswertes über die Sprachkurse
- Ziele des Sprachunterrichts im Rahmen des Studiums der Katholischen Theologie
- Zeitlicher Umfang der Sprachkurse
- Prüfungsanforderungen
- Sprachprüfung
- Häufig gestellte Fragen
- Kontakt: Norbert Kilwing, Lektor
- Sprachkurse: Hebräisch, Griechisch / Latein
- Texte und Materialien zum Sprachunterricht
Ziele des Sprachunterrichts im Rahmen des Studiums der Katholischen Theologie
- Ziel des Sprachkursus "Ntl. Griechisch"
- Ziel des Sprachkursus "Biblisches Hebräisch"
Die Sprachkurse "Neutestamentliches Griechisch" und "Biblisches Hebräisch" sind als unmittelbare Vorbereitung der Exegese alt- bzw. neutestamentlicher Texte konzipiert und schöpfen deshalb auch inhaltlich, was die zu behandelnden Themen der Morphologie und Syntax betrifft, aus ihnen und nur aus ihnen.
Zeitlicher Umfang der Sprachkurse
Die Sprachkurse "Ntl. Griechisch" und "Biblisches Hebräisch" an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gehen über zwei Studiensemester zu je vier Wochenstunden, d.h. über ca. 90 Unterrichtseinheiten. Der zweite Teil der Sprachkurse kann in der Regel auch in einem Ferien-Intensivkurs während der Semesterferien (Dauer: vier Wochen mit je 10 Wochenstunden) absolviert werden.
Prüfungsanforderungen
Als Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an den abschließenden Sprachprüfungen werden gefordert:
Neutestamentliches Griechisch
- Kenntnis der wichtigsten Formen des Nomens, des Verbums (einschließlich der wichtigsten unregelmäßigen Verben), der Partikel (Präpositionen, Konjunktionen).
- Kenntnis der wichtigsten Strukturen der griechischen Syntax im NT (Haupt- und Nebensatz, Gebrauch von Infinitiv und Partizip, Gebrauch der Tempora und Modi in Haupt- und Nebensätzen).
- Kenntnis des "Griechischen Lernvokabulars zum Neuen Testament" (ca. 1200 Wörter des ntl. Wortschatzes d.h. etwa aller Wörter, die häufiger als zehnmal im NT vorkommen)
- Erfahrung in der strukturellen Erschließung mittelschwerer ntl. Texte und in der Technik des Übersetzens
Biblisches Hebräisch
- Kenntnis der wichtigsten Formen des Nomens (Genus, Numerus, Suffixformen), des Verbums (einschließlich der wichtigsten schwachen Verben: Wurzel, Stammesmodifikationen, Konjugationen, Suffixformen), der Partikel (Präpositionen mit Suffixen, Konjunktionen)
- Kenntnis der wichtigsten Strukturen der hebräischen. Syntax (Nominal- und Verbalsatz, Parataxe, Gebrauch der "Tempora" und "Modi" , Inversion und "Nebensätze").
- Kenntnis des "Lernwortschatzes der hebr. Sprache des AT" (ca. 850 Wörter des atl. Wortschatzes d.h. etwa aller Wörter, die häufiger als 100 mal im AT vorkommen)
- Erfahrung in der strukturellen Erschließung mittelschwerer atl. Prosatexte und in der Technik des Übersetzens
Sprachprüfung
Die Sprachprüfung in den Fächern "Neutestamentliches Griechisch" und "Biblisches Hebräisch" besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil, deren Ergebnisse gleichwertig in die abschließende Bewertung der Gesamtleistung eingehen:
- einer schriftlichen Übersetzungsklausur über einen Text aus dem AT bzw. NT. von ca. 160 Wörtern (Dauer: 180 Min.)
- einer mündlichen Prüfung über einen .Text aus dem AT bzw. NT (Lesen und Übersetzen ohne Vorbereitung; Dauer: 10 Min.)
Hilfsmittel (Grammatik, Wörterbuch etc.) sind bei beiden Teilen der Sprachprüfungen nicht zugelassen. Wörter, die über den Wortschatz des "Griechischen Lernvokabulars zum Neuen Testament" bzw. des "Lernwortschatzes der hebr. Sprache des AT" hinausgehen, werden in beiden Teilen der Sprachprüfung angegeben. Die Sprachprüfung gilt als bestanden, wenn das Gesamtergebnis wenigstens der Beurteilung "ausreichend" entspricht. Die Sprachprüfung kann ganz oder teilweise wiederholt werden.
